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Kompromiss zur Erbschaftsteuer benachteiligt den Mittelstand

(PM) , 12.11.2008 - NRNBERG – Der von der Bundesregierung verffentlichte Kompromiss zur Neuregelung der Erbschaftsteuer verfehlt nach Ansicht der Nrnberger Steuerberatung FACT TREUHAND GMBH (www.fact-treuhand.de) die erwartete Vereinfachung des Steuersystems. Geschftsfhrer Oliver Dmpelmann kritisiert nach Vorlage des bisherigen Entwurfs: "Gegenber dem bislang bestehenden Referentenentwurf wurden weitere Komplikationen mit unterschiedlich belastenden steuerlichen Folgen fr erbende Betriebsbernehmer eingefhrt."

Dabei geht es vor allem um die geforderte Aufrechterhaltung des bisherigen Betriebsumfanges, wenn ein Erbe einen Betrieb bernimmt. "In Zeiten, in denen selbst erfahrene Unternehmer Arbeitspltze fr die nchsten zehn Jahr nicht garantieren knnen, kann sich ein Firmenerbe in einer solchen Frage ebenfalls nicht fr diesen Zeitraum festlegen." Viele Erben sehen sich durch den pltzlichen Tod des Firmeninhabers ohnehin mit der vllig neuen Rolle konfrontiert, Verantwortung fr Betrieb und Mitarbeiter bernehmen zu mssen.

Zudem ergibt sich aus dem Gesetzesentwurf nach Meinung der FACT TREUHAND eine Benachteiligung mittelstndischer Betriebe gegenber kapitalmarktorientierten Unternehmen. Oliver Dmpelmann geht davon aus, dass auch gegen die neue Regelung der Erbschaftsteuer zahlreiche Klagen bei den zustndigen Gerichten eingehen. "Es ist absehbar, dass das neue Erbschaftsteuergesetz sehr kompliziert, sehr streitanfllig und die Erhebung dieser Steuer sehr teuer sein wird." Fr die angestrebte Beurteilung und Bewertung von selbstgenutztem Wohneigentum und weitergefhrten Betrieben rechnet Dmpelmann mit einem "auerordentlich hohem brokratischem Aufwand".
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