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Pressemitteilung

Hyperthermie dank Spenden, wenn die Kostenerstattung durch Krankenkassen kein Regelfall ist

Crowdfunding über Spendenplattformen wie gofundme kann Kosten für Hyperthermie tragen
(PM) Troisdorf, 29.01.2019 - Aktuell berichtet die - konservative- britische Zeitung Daily Mail ber die wachsende Zahl von Online-Spendenaktionen, um Krebspatienten Hyperthermie oder andere Therapien zu ermglichen. So seien ber Crowdfunding seit 2012 Jahr ber 9.1 Mio. Euro (8 Mio. ) fr 540 Projekte gesammelt worden. Die Mail schreibt ber einen Vierjhrigen, der an Leukmie leidet. Das National Health System zahlt nur Strahlentherapie und Chemotherapie, mit einer berlebenschance von 25 Prozent. Crowdfunding ermgliche eine Therapie im US- Kinderkrankenhaus von Philadelphia, mit einer Chance von 60 bis 80 Prozent, so die US-rzte. Die Wohlttigkeitsorganisation Good Thinking kritisiert, dass groe Betrge fr Behandlungen aufgebracht werden, die nicht evidenzbasiert seien.

„Crowdfunding sei zum Teil auf ein Versagen der Kommunikation zwischen rzten und Patienten zurckzufhren“, zitiert die Zeitung Prof. Gordon Rustin, Onkologe im Mount Vernon Hospital, London. „Crowdfunding is partly a result of a failure in the way doctors communicate with patients. If you say there are treatments out there but they won’t be funded, people often feel that one of those must be the one to go for.” So startete eine 56-Jhrige “beliebte Bardame” in Grobritannien einen Aufruf ber gofundme.com, um nach einer Chemotherapie in der deutschen Klinik Marinus am Stein eine Hyperthermie zu nutzen. In Holland setzen sich Freunde via gofundme fr Geertiena ein:“ Onze enige hoop voor levensverlenging is Hyperthermie therapie.“ Auch in Deutschland steigt die Akzeptanz von Spendenplattformen. So will im Herbst 2018 der Berliner Christian seinen Darmkrebs mit Hyperthermie behandeln lassen. Ebenfalls aus Berlin kommt Veronika, die fr ihre an Bauchspeichdrsenkrebs erkrankte Mutter sammelt: „Weiterhin wurde uns von dem behandelnden Arzt die Mglichkeit der Hyperthermie Therapie erklrt, welche ermglicht, die Lebenszeit meiner Mutter und unsere gemeinsame Zeit substanziell zu verlngern. Diese wird allerdings nur von Privatkrankenkassen bernommen.“

„Es ist gut, wenn Krankenkassen, Politik und Justiz gegenber Hyperthermie sensibilisiert werden, wie es die Petition der Saarlndischen Krebsliga gemacht hat. Manche Krankenkassen rcken Formen der Komplementrmedizin bei Krebs strker in den Fokus“, sagt Prof. Dr. Andrs Szsz, Begrnder der Oncothermie, der regionalen Form der Hyperthermie. „Dennoch werde die Leistungsbernahme durch gesetzliche Krankenversicherungen weiter kontrovers diskutiert.

„Das Nikolaus-Urteil zeigt den Weg, dass auch andere Therapien bezahlt werden“. Danach ist es gem Art. 2 Abs. 1 GG (allgemeine Handlungsfreiheit) und dem „Sozialstaatsprinzip nicht vereinbar, den Einzelnen unter bestimmten Voraussetzungen einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung zu unterwerfen und fr seine Beitrge die notwendige Krankheitsbehandlung gesetzlich zuzusagen, ihn andererseits aber, wenn er an einer lebensbedrohlichen oder sogar regelmig tdlichen Erkrankung leidet, fr die schulmedizinische Behandlungsmethoden nicht vorliegen, von der Leistung einer bestimmten Behandlung auszuschlieen und ihn auf eine Finanzierung der Behandlung auerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zu verweisen“, so das Bundesverfassungsgericht. „Dabei muss allerdings die vom Versicherten gewhlte Behandlungsmethode eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine sprbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf versprechen.“
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