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Hohe Nebenkosten belasten Immobilienkauf

(PM) Dsseldorf, 02.08.2010 - Die Mglichkeit eine Immobilie zu erwerben ist gnstiger geworden. Seit 1995 ist der Erschwinglichkeitsindex gestiegen. Das bedeutet, dass in Bezug zum Einkommen, eine Immobilie gnstiger zu erwerben ist, als in den Vorjahren.

Niedrige Zinsen, im Bundesdurchschnitt nur leicht gestiegene Immobilienpreise und geringfgig hhere Einkommen machen in der Summe einen Immobilienkauf erschwinglicher.

Dadurch wird nicht nur die Belastung durch den Kauf geringer, auch ein Zugewinn bei einem spteren Verkauf wird durch die verbesserte Erschwinglichkeit wahrscheinlicher.

Anders kann die Rechnung ausfallen, wenn die gestiegenen Anschaffungsnebenkosten bercksichtigt werden. Diese waren wohl zu keiner Zeit hher als heute.

Da sich die Hhe der Nebenkosten nach dem Kaufpreis bemisst, sind die Anschaffungsnebenkosten schon durch den etwas hheren Kaufpreis gestiegen. Auch die Erhhung der Mehrwertsteuer verteuert einige Nebenkosten. Des weiteren ist die Grunderwerbsteuer von Null auf 3,5 % des Kaufpreises gestiegen. In einigen Bundeslndern sogar auf 4,5 %. Wurde die Immobilie durch einen Makler vermittelt sind hierfr Kosten in Hhe von bis zu 7,14 % des Kaufpreises zu zahlen.

Je nach Bundesland und Hhe der Maklercourtage knnen die Anschaffungsnebenkosten fr Grunderwerbsteuer, Notar und Amtsgericht, sowie fr Maklerprovision ber 13 % des Kaufpreises betragen. Bei einem Kaufpreis von Beispielsweise 450.00 Euro wrde das Budget des Kufers mit rund 58.000 Euro belastet.

Bei einem zeitnahen Verkauf, der erst krzlich erworbenen Immobilie, zum Beispiel, weil ein beruflicher Standortwechsel oder eine familire Vernderung dies erforderlich macht, werden die hohen Anschaffungsnebenkosten kaum wieder hereingeholt werden knnen.

Sollte innerhalb von zehn Jahren dennoch eine Veruerung zu einem Kaufpreis inkl. der geleisteten Nebenkosten mglich sein, msste der Verkufer einen etwaigen Mehrerls versteuern. Bis vor kurzem, war nach einer Selbstnutzung der Immobile von zwei Jahren, der Verkaufserls steuerfrei.

Um so wichtiger ist es heute, beim Kaufpreis einer Immobilie nicht zu viel zu bezahlen. Ob der geforderte Kaufpreis angemessen ist, erfhrt ein potentieller Kufer durch eine aktuelle Immobilienbewertung. Diese kann online unter www.immobilienwert24.com gegen eine geringe Gebhr ermittelt werden. Mit einer standortgenauen Immobilienwertberechnung hat ein Kaufinteressent gute Mglichkeiten, den Kaufpreis der Immobilie zu verhandeln. Eine neutrale Einpreisung einer Immobilie kann erhebliche Preiskorrekturen bewirken. Vom ausgehandelten Nachlass kann ein Erwerber vielleicht einen Teil der hohen Nebenkosten bestreiten.
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Herr Dr. Martin Barzel
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