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Weihnachtszeit ist Gichtzeit: Schlemmen bis die Gicht kommt!

(PM) , 19.12.2006 - Achtung: Soja ist als Fleischersatz ungeeignet! (Aachen – 19. Dezember 2006): In der Weihnachtszeit kommt es bei tausenden Menschen zum akuten Gichtanfall, warnt Buchautor und Ernhrungsexperte Sven-David Mller-Nothmann vom Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Aachen rechtzeitig vor der Weihnachtsvllerei. Mindestens 1,7 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Hyperurikmie und Gicht. Risikofaktoren fr die Erhhung der Harnsurewerte im Blut sind bergewicht, ber- und Fehlernhrung sowie der bermige Konsum alkoholischer Getrnke. Insbesondere Bier ist Gift fr Menschen mit Hyperurikmie, denn es enthlt Purine, die der Organismus zu Harnsure abbaut, und Alkohol hemmt die Harnsureausscheidung. Daher ist die weihnachtliche Schlemmerzeit, in der viele Stoffwechselkranke „Fnfe gerade sein lassen“, besonders gefhrlich. Viel Fleisch, Geflgel oder Fisch und alkoholische Getrnke, das ist die ideale Mischung fr die Auslsung eines Gichtanfalls. Wer unter Hyperurikmie leidet, muss in der Weihnachtszeit den Speiseplan umstellen. Ideal ist beispielsweise ein Gemseauflauf, der sich lecker mit purinfreiem Kse gratiniert und einer Milcheimischung zubereiten lsst, macht Mller-Nothmann das purinarme Rezept schmackhaft. Eier in Senfsoe mit leckeren Pellkartoffeln knnen eine Wohltat fr den Stoffwechsel sein. Neue Erkenntnisse haben gezeigt, dass Hhnereier den Cholesterinspiegel nicht erhhen. Im Gegenteil: Das Lecithin mit Eidotter senkt die Cholesterinwerte im Blut, macht der bekannte Ernhrungsexperte Mller-Nothmann deutlich. Unbedenklich fr Menschen mit erhhten Harnsurewerten sind Obst, die meisten Gemsesorten, Milch und Milchprodukte wie Kse, Eier, Fette wie Butter und Margarine sowie le, Wasser und Zucker. Auch Kaffee und Tee sind kein Problem bei Hyperurikmie. Der Puringehalt von ber 2.600 Lebensmitteln lsst sich leicht in der Rheuma- und Gicht-Ampel (ISBN 3-426-64130-5, 8,90 Euro) von Sven-David Mller-Nothmann ablesen. Ist der Harnsurespiegel im Blut zu hoch, fhrt das zur Auskristallisation in verschiedenen Krpergeweben, erlutert Mller-Nothmann, den der Bundesprsident Horst Khler 2005 fr seine Verdienste um die Ernhrungs- und Diabetesaufklrung mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnete. Durch die Auskristallisation von Harnsure im Grozehngrundgelenk kommt es zum allgemein als Zipperlein bekannten Gichtanfall. Das ist extrem schmerzhaft, und ich kann mich sehr gut an den Ausspruch eines meiner Patienten erinnern: „Geben Sie mir eine Axt, das tut nur einmal weh“, zitiert Mller-Nothmann mitfhlend. Beim Gichtanfall kommt es zu extremen Schmerzen mit einer deutlichen Entzndung des Gelenks. Aber die Harnsure kristallisiert auch in anderen Gelenken, Geweben und besonders den Nieren aus. Im Extremfall kann die Hyperurikmie sogar zum Nierenversagen fhren, ermahnt Mller-Nothmann. Auch Harnsuresteine sind hufig. Normal ist der Harnsurespiegel im Blut bei weniger als 6,5 mg/dl. Die ditetische Therapie der Hyperurikmie und Gicht besteht in einer purinarmen Kost. Zustzlich ist bei manchen Patienten die Gabe von Medikamenten erforderlich. Eine angepasste Ernhrungsweise bei Hyperurikmie und Gicht bedeutet die Meidung von extrem purinreichen Lebensmitteln wie Fleischextrakt, Kleinfische wie Sardinen und Sardellen sowie die Einschrnkung des Wurst- und Fleischverzehrs. Hchstens jeden zweiten Tag maximal 100 Gramm Fleisch oder Wurst lautet die Devise. Ich empfehle meinen Patienten grundstzlich anstatt Wurst Kse zu essen. Dann entwickelt sich aus einem kleinen Schnitzel oder Steak kein schmerzhaftes Problem, erlutert Mller-Nothmann. Grundstzlich sollten Hyperurikmiker viel trinken aber keinen Alkohol, empfiehlt der Autor des Buches Ernhrungsratgeber Gicht (ISBN 3-89993-518-7, 12,90 Euro), das in der Schlterschen Verlagsanstalt erschienen ist. Abwechslungsreiche Rezepte und kreative Ideen ermglichen es Menschen, die unter erhhten Harnsurewerten leiden, nicht nur die Weihnachtszeit gut zu berstehen. Besonders gefhrlich fr Hyperurikmiker ist brigens Soja. Denn diese Hlsenfrucht ist besonders harnsurereich. Es ist ein Trugschluss, dass Fleischersatz aus Sojaprodukten bei Hyperurikmie und Gicht geeignet ist. Ganz im Gegenteil, warnt Sven-David Mller-Nothmann abschlieend vor einem „Soja-Weihnachtsbraten“. Individuelle fachrztliche Beratung und Information bei Stoffwechselkrankheiten wie Hyperurikmie oder Gicht ist kostenlos auf der Internetseite www.qualimedic.de mglich. Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), Sven-David Mller-Nothmann, Viktoriastrae 8, 52066 Aachen, 0177-2353525, info@svendavidmueller.de, www.svendavidmueller.de Das Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) von Sven-David Mller-Nothmann in Aachen widmet sich insbesondere der Presse- und ffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Gesundheitsfrderung, Ernhrung und Ditetik.
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