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Pressemitteilung

Exklusiv-Umfrage Pilot:Projekt

Noch in diesem Jahr werden sich die Bundesländer an dem EU-weiten Überwachungsprojekt PAK in Reifen beteiligen, wie die Pilot:Projekt GmbH bei einer exklusiven Umfrage erfuhr. Mit Strafen bis zu 50.000 Euro müssen Hersteller oder Importeure rechnen.
(PM) Hannover, 08.07.2010 - Noch in diesem Jahr werden sich die Bundeslnder an dem EU-weiten berwachungsprojekt PAK in Reifen beteiligen, wie die Pilot:Projekt GmbH bei einer exklusiven Umfrage in den zustndigen Ministerien der Lnder erfuhr. Mit Strafen bis zu 50.000 Euro mssen Hersteller oder Importeure rechnen, deren Reifen die zulssige Hchstmenge an gesundheitsschdigenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) berschreiten.

Es darf kein Reifen mehr auf den Markt gebracht werden, der die Grenzwerte fr acht gesundheitsschdigende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) nicht einhlt. So sagt es seit dem 1. Januar 2010 das Gesetz. Um zu prfen, ob sich die Reifenhersteller und Importeure an die Verordnung (EU-REACH-VO, Anhang XVII, Eintrag Nr. 50) halten, werden sich die Bundeslnder in diesem Jahr an dem EU-weit koordinierten berwachungsprojekt PAK in Reifen beteiligen. „Im Rahmen dieser Aktion werden wir stichprobenartig Reifen auswhlen und analysieren lassen, wobei Import-Produkte im Fokus stehen“, sagt Andreas Kunze vom Schsischen Staatsministerium fr Umwelt und Landwirtschaft auf Nachfrage der Pilot:Projekt GmbH, Unternehmensberatung fr Kommunikation, in Hannover. „Wir werden die Ergebnisse abwarten und zur Planung weiterer berwachungsmanahmen heranziehen.“

Derzeit verfgen nur sehr wenige Landesregierungen ber Labore mit den erforderlichen messtechnischen Voraussetzungen. Auch Fachleute, die ber Erfahrung in der Analyse von PAK in Reifen nach ISO 211461 verfgen, sind rar gest. Daher planen fast alle Bundeslnder, externe Insti tute mit der chemischen Untersuchung der Pneus zu beauftragen. Bis auf eine Ausnahme: „Das Bayerische Landesamt fr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit erarbeitet derzeit die erforderlichen Messmethoden und -verfahren, so dass wir nicht auf externe Untersttzung angewiesen sind“, betont Dr. Julian Burmeister vom Bayerischen Staatsministerium fr Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in Mnchen. Auch die Frage, wie Verste gegen die Verordnung sanktioniert werden, wollen die zustndigen Ministerien der Bundeslnder demnchst beantworten.

Dafr mageblich ist eine EG-Sanktionierungs-Verordnung, deren Entwurf derzeit zwischen den Bundesressorts abgestimmt wird. „Ist die EG-Sanktionierungs-Verordnung verabschiedet, gilt Folgendes: Stellt die Landesbehrde fest, dass ein Neureifen den Vorschriften nicht gengt, kann sie dem Hersteller oder dem Importeur den weiteren Verkauf solcher Reifen per Anordnung untersagen“, erlutert Collin Scholz, Mitglied der Geschftsleitung von Pilot:Projekt, das Verfahren. „Verstt der Reifenhersteller oder der Importeur gegen diese Anordnung, liegt eine Ordnungswidrigkeit nach 26 Absatz 1 Nr. 10 ChemG vor. Das dann fllige Bugeld kann bis zu 50.000 Euro betragen.“
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Die Pilot:Projekt GmbH ist eine Unternehmensberatung für Kommunikation mit Hauptsitz in Hannover.
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