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Entwickelt sich Cleantech zum Megatrend bei Private Equity?

ThomasLloyd setzt bei Cleantech auf die Umsetzung internationaler Erneuerbare-Energien- Projekte; Private Equity Fonds bei deutschen Cleantech-Firmen bislang schwach vertreten
(PM) Zrich, 11.07.2011 - Das Vertrauen der Deutschen in die Kernenergie ist erschttert. Fukushima hat hier ganze Arbeit geleistet. Und so nimmt man die Kanzlerinnen-Entscheidung durchaus ernst, den Groteil der Atommeiler vom Netz zu nehmen. Schlielich soll der Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahr 2022 komplett umgesetzt werden – offenbar mit weitestgehender Billigung der Wirtschaft, wenngleich fr die kologisch orientierten Interessenvertretungen, wie nicht anders zu erwarten, „viel zu spt“. „Wir halten diese Form der behutsamen Vorgehensweise fr richtig“, meint T.U. Michael Sieg, Chairman und CEO von Thomas Lloyd.

ThomasLloyd Group ist ein fhrendes globales Investment Banking und Investment Management Unternehmen, welches sich ausschlielich auf den Bereich Erneuerbare Energien und den Cleantech-Sektor spezialisiert hat. Die Kunden sind Projektentwickler, Unternehmen und institutionelle Investoren (private und ffentliche Pensionskassen, Versicherungen, Banken, Family Offices, Stiftungen, Venture Capital-, Private Equity und Staatsfonds) weltweit sowie Privatkunden in Deutschland und sterreich.

In dieselbe Richtung weisen auch die Ergebnisse des aktuellen GPRA-Vertrauensindex. Sie basieren auf einer Reprsentativbefragung, die quartalsweise in Kooperation mit TNS Emnid erhoben wird. Hier ist eine klare Polarisierung zu erkennen. Atomenergie ist out. Erneuerbaren Energien gehrt die Zukunft.

Interessant ist dabei die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. So gingen von den 650 Millionen Euro, die im vergangenen Jahr in junge deutsche Firmen investiert wurden, nach Auskunft des Branchenverbands BVK im Schnitt von drei Quartalen jeweils gerade einmal 20 Millionen Euro in Cleantech-Betriebe. „Cleantech gehrt die Zukunft, ist gerade fr deutsche Unternehmen ein Exportschlager“, wirbt das Deutsche Cleantech Institut (DCTI). Doch wenngleich fhrende Private Equity Fonds die Voraussetzungen fr „Cleantech aus Deutschland“ im internationalen Markt als besonders gut einschtzen, wird es noch einige Zeit dauern, bis ausreichend Wagniskapital in „grne Technologien“ fliet.

Der Wille der Regierung zur kologischen Ausrichtung, die Kernkompetenz im Bereich Maschinenbau und die hohe Innovationsfreudigkeit gerade des Mittelstands werden dabei als wichtige Argumente herangezogen, weshalb Cleantech gerade von Deutschland aus in die Welt getragen werden knnte. Der Bereich der nachhaltigen Energiegewinnung spielt hierbei eine vorrangige Rolle. Dies drfte sich nun, seit der Bekanntgabe des offiziellen Ausstiegs aus der Kernenergie, noch mehr verstrken.

„Als deutsch-schweizer Unternehmen setzen wir ebenfalls auf kologische Energiegewinnung, u.a. durch die Entwicklung und Umsetzung von Kraftwerken gerade im asiatischen Raum, die ohne Primrenergieverbrauch auskommen. Wir sehen hier die grten Wachstumschancen und Gewinnpotentiale“, erklrt der ThomasLloyd-CEO Sieg. Hierzu hat ThomasLloyd vor Kurzem auch einen Retailfonds aufgelegt, mit dem sich eine breitere Schicht von Anlegern an den Chancen von Cleantech-Investitionen beteiligen knnen.

Weitere Informationen unter www.thomas-lloyd.de
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