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ko-Energie Umweltfonds 1 GmbH & Co. KG
Pressemitteilung

Energie aus Plastik gewinnen

Kunststoffverölung, die effektive Lösung der Kunststoffverwertung
(PM) Bremen, 06.05.2010 - 06. Mai 2010. Ein Fonds aus Bremen plant eine bahnbrechende Vernderung beim Recycling von Kunststoffen in Deutschland. Aus Plastikmll wird in einem Thermolyse-Verfahren l zurckgewonnen – und das unter wirtschaftlichen Bedingungen. Mglich macht dies die Syntrol-Technologie, welche in einem dreistufigen Verfahren aus Plastikabfllen wieder l herstellt. Dabei wird Kunststoff zunchst erhitzt, so dass Gase entstehen. Diese khlen ab und verflssigen sich. Das so entstandene Produktl kann als leichtes Heizl wieder verkauft oder nach weiterer Bearbeitung und Veredelung fr andere Zwecke genutzt werden. Das gesamte Verfahren der Kunststoffverlung funktioniert dabei mit einem Wirkungsgrad von 80 Prozent. Aus 100 g Kunststoff gewinnt diese Methode circa 85 ml l. „Wir suchten nach neuen zukunftsweisenden Technologien in Verbindung mit Umweltschutz und sind dabei auf das Thermolyse-Verfahren gestoen. Diese einzigartige Lsung hat uns dann schnell von der Untersttzung dieses Projektes in Deutschland berzeugt“, erklrt Oskar Edler von Schickh, Geschftsfhrer der ko-Energie Umweltfonds 1 GmbH und Co. KG. Der Fonds plant die Errichtung von vier Syntrol-Anlagen in Mannheim, die nach dieser Methode aus Plastikabfllen l herstellen. „Unser Projekt wird den deutschen Recyclingmarkt im Hinblick auf Plastikmll wesentlich verndern“, erklrt der Geschftsfhrer und Diplom-Ingenieur Norbert Dinter.
Kunststoffverlung
Durch das Thermolyse-Verfahren werden hochkalorische Kunststoffabflle in Produktl umgewandelt. So entsteht ein vielfltig einsetzbarer flssiger Energietrger.
Das patentierte Verfahren existiert seit 1937, wurde aber nie zur Serienreife gebracht. Nill-Tech, ein deutscher Anlagenbauer, hat die Entwicklung vorangetrieben und eine seit 2005 erfolgreich betriebene Pilotanlage in der Schweiz errichtet.
Bei der Kunststoffverlung wird Produktl, vergleichbar mit Heizl nach DIN 51603-1, und einem energetischen Wirkungsgrad von circa 90 Prozent produziert. Eine Produktionslinie erzeugt so aus 5.000 Tonnen vorsortierten und zerkleinerten Kunststoffabfllen etwa 4,285 Mio Liter Produktl pro Jahr.
Der Recyclingmarkt
Von dem jhrlich anfallenden Mll, in Deutschland derzeit etwa 300-500 Kilo pro Person, sind 10-15 Prozent Kunststoffabflle. Circa 18 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert die deutsche Industrie pro Jahr. Davon gelangen insgesamt etwa 4,5 Millionen Tonnen in das deutsche Wertstoffrecycling. „Von dieser Menge knnten wir mit unserer Technologie theoretisch 3-5 Prozent des deutschen Rohlimportes abdecken – in Zeiten stndig steigender lpreise eine verlockende Aussicht“, erklrt von Schickh. Kunststoffabflle werden vollstndig verwertet, ber 40 Prozent der Abflle nehmen den Weg in eine werkstoffliche Verwertung, der Rest wird einer energetischen Verwertung oder Beseitigung zugefhrt. Aus kologischer Sicht eignen sich Mllverbrennungsanlagen nur wenig, um diese Plastikabflle sinnvoll zu entsorgen. Der energetische Wirkungsgrad von Plastikabfllen ist mit 20 Prozent nicht effektiv und sehr unwirtschaftlich. Auerdem werden, bezogen auf die Nutzenergie, groe, spezifische CO-Mengen emittiert.
Sorgen ber zu wenig anfallenden Mll mssen sich die zuknftigen Betreiber der Anlage nicht machen: „Die Zulieferung der bentigten Abfallstoffe ist konjunkturunabhngig. ffentliche Verwaltungen, Alten- und Pflegeheime, Krankenhuser sowie Growohnanlagen produzieren alleine in der Umgebung des Standortes Mannheim mehr als genug Kunststoff-Abfall, welcher zur weiteren Verarbeitung in unserer Anlage zur Verfgung steht“, berichtet von Schickh.
„Wir stehen in der Frage der Energieversorgung groen Herausforderungen gegenber. Der Energiebedarf steigt unablssig, die Ressourcen jedoch werden immer knapper“, erklrt Dinter. „Jetzt ist die richtige Zeit, um das Potenzial bereits existierender und zuknftiger Technologien zur Ressourcengewinnung zu erschlieen.“ Allein in den vergangenen 10 Jahren verdreifachte sich der lpreis, und der Trend zeigt weiter nach oben. Mit der Thermolyse-Technologie leisten die Projektentwickler einen entscheidenden Beitrag zur Schonung der Ressourcen. „Wir fhren das neu erzeugte Produktl mit hohem Nutzungsgewinn wieder als Grundstoff in den Energiekreislauf zurck“, so Dinter.
Die Technik: SYNTROL-Thermolyse
Kunststoffverlung ist mit einem sehr hohen Wirkungsgrad zukunftsweisend. Verglichen mit Mllverbrennung erzielt sie den dreifachen Wirkungsgrad und reduziert den CO2-Aussto um zwei Drittel. „So leisten wir auch einen Beitrag zum Klimaschutz“, bekrftigt von Schickh.
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Ziel der Gesellschaft Öko-Energie Umweltfonds 1 GmbH & Co. KG ist die Errichtung und der Betrieb von vier SYNTROL-Anlagen für Kunststoffe und Altöl, welche per SYNTROL-Thermolyse Heizöl, vergleichbar mit DIN 51603-1, ...
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