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Empty-Desk-Strategie auf Basis der Resilienzforschung, Teil III

„Was mich nicht umbringt, macht mich stark“
(PM) Mnchen, 08.03.2011 - Die Empty-Desk-Strategie bezieht sich auf Fhrungskrfte ab 50, die z.B. durch Umorganisation oder der Schlieung des Unternehmens pltzlich keine Aufgabe mehr haben. Besonders mnnliche Fhrungskrfte wollen sich besttigt sehen, dass sie „der Bessere“ sind. Wer seinen Selbstwert daraus zieht, wird durch den Verlust seines Arbeitsplatzes sehr verunsichert und kann emotional „abstrzen“.Diese Menschen werden auf ihr Innerstes zurckgeworfen und beschftigen sich vor allem mit den Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Was bin ich wert? Hier gilt es seine Fhigkeit der Resilienz aufzubauen.

Resilienz ist der Wille zu berleben!

Es gibt die angeborene Resilienz, die in der Kindheit erworbene (in den ersten zehn Lebensjahren) und die seelische Widerstandskraft, die zu jeder Zeit, in jedem Lebensalter erworben werden kann. Resilienz ist die Widerstandskraft, die Menschen Krisen meistern und Schweres bewltigen lsst. Der amerikanische Familientherapeut H. N. Wright2 vergleicht einen resilienten Menschen mit einem Boxer, der im Ring ausgezhlt wird, aufsteht und danach eine vllig neue Taktik whlt, d.h. fr mich ist er flexibel und lernt aus den eigenen Fehlern.

Die Empty-Desk-Strategie basiert auf der Relienzforschung und konzentriert sich auf den Aufbau des Selbstwertgefhls. Resiliente Menschen verlassen sich auf ihr Selbstwertgefhl. Sie akzeptieren sich mit ihren Strken, wie auch mit ihren Schwchen. Sie wissen genau: „Das bin ich und das bin ich wert“.

Was sind das fr Menschen, die durch Krisen gestrkt werden?

Resiliente fhlen sich akzeptierter als andere, wissen, wie man soziale Konflikte lst und Untersttzung mobilisiert oder einfordert. Sie trainieren bei jeder Gelegenheit ihre inneren Strken. Das Training sind schwierige Situationen bewusst anzugehen. Sie haben die Sicherheit in sich, die sie handlungsfhig erhlt. Ihr Selbstwertgefhl ist hoch. Sie sehen Krisen als Chance.

Resiliente Menschen gehen mit Schicksalsschlgen und Niederlagen folgendermaen um. Die heutige Forschung sagt:

- Akzeptanz der Krise, Reflektion der Situation, sich Zeit nehmen und die damit verbundenen Gefhle ausleben.
- Suche nach Lsungen. Nicht klagen, sondern darber nachdenken, welche Folgen das Geschehene fr sie haben knnte.
- Problemlsung nicht allein bewltigen wollen. Resiliente suchen sich adquate Ansprechpartner, die empathisch und untersttzend sind.
- Sich nicht als Opfer fhlen. Nach einer gewissen Zeit schaffen sie es, positiv ber ihre Situation zu denken. Anstatt „ich kann nicht“, whlen sie Worte wie „ich will es versuchen, ich probiere etwas anderes...“.
- Optimistisch bleiben. Optimistisches Denken respektiert die Realitt und geht davon aus, dass negative Ereignisse begrenzt sind und auch wieder bessere Zeiten zu erwarten sind. Optimistisch denkende Menschen verallgemeinern nicht.
- Sich nicht selbst die Schuld geben. Selbstanklage, Schuldgefhle und Selbstvorwrfe werden unterlassen. Resiliente schtzen ihren eigenen Anteil an der Krise ein (Reflexion). Sie erkennen auch, was andere oder die Bedingungen, dazu beigetragen haben.
- Zukunftsorientiert planen. Resiliente Menschen halten nichts fr selbstverstndlich. Ein negatives Ereignis trifft sie daher mental nicht vllig unvorbereitet.
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Frau Dipl. Betriebswirt Silka Strauss
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