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Der „Aufhänger“ – E-Mail-Marketing mit Erfolg - Fallbeispiele

(PM) , 06.07.2006 - E-Mail-Marketing ist auf den ersten Blick ganz einfach – man erstellt eine E-Mail, versendet diese an Permission-Adressen und schon hat man viele neue, zahlende und treue Kunden… Doch viele Werbetreibende mussten die leidvolle Erfahrung machen, dass auch E-Mail-Marketing keine Wunderwaffe im Kampf um Online-Kunden ist. Ohne eine ausgereifte Konzeption und eine ansprechende Gestaltung der Werbe-E-Mail wird dieses Werbemedium nur geringe Erfolge zeigen. Neben der grafischen Gestaltung, dem Versandzeitpunkt, der Betreffzeile und dem taktischen Platzieren von Links ist die eigentliche „Message“ beraus wichtig. Klar, was sonst, werden jetzt viele Leser denken. Umso erstaunlicher ist es, dass die meisten Creatives keine wirkliche Message haben… Anhand von zwei Fallbeispielen mchten wir Ihnen zeigen, wie es besser geht! Viele E-Mail-Kampagnen sind quasi schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt, denn sie haben keinen „Aufhnger“, keine „Message“, die sie dem vielleicht durchaus interessierten Leser mitteilen. Da wird lediglich die Website und das grundstzliche Angebot vorgestellt, die Landing-Page leitet auf die Index-Seite und das war es auch schon. Das hat vielleicht noch vor drei Jahren funktioniert, als E-Mail-Marketing noch nicht so verbreitet war und kommerzielle Angebote per E-Mail eher seltener den privaten Internet-User erreichten. Doch jetzt will der User mehr – er will wissen, WARUM er ausgerechnet diese eine Website, die beworben wird, besuchen soll, WARUM er ausgerechnet diese Werbe-E-Mail aufmerksam studieren sollte. Ein „Aufhnger“ mit einem speziellen Angebot sollte die Werbung ausmachen. Dieser „Aufhnger“ muss fr den Leser eine wichtige Funktion oder einen Vorteil haben. Fallbeispiel 1: Ein Online-Schmuckversand hat seine Produkte beworben. Der Werbekunde hat sich hierfr ein besonderes Angebot ausgedacht – die User knnen kostenlos mehrere, speziell ausgesuchte, Schmuckstcke bestellen, lediglich die Versandkosten fallen an. Diese kostenlose Bestellung war nicht gekoppelt mit einer Bestellung von kostenpflichtigen Produkten, wie das sonst oft der Fall ist. Schon in der Betreffzeile wurde auf dieses besondere Angebot hingewiesen. Der Werbekunde konnte eine durchschnittliche Klickrate von ber 11% (berechnet auf die versandten! Kontakte) verzeichnen. Ein enormes Ergebnis fr die jetzige Zeit, in der die Klickraten immer mehr sinken. Der Werbekunde hat so interessierte User auf seine Website „gelockt“ und konnte eine enorme Umsatzsteigerung beobachten, da die User eben doch nicht nur das kostenlose Angebot, sondern auch kostenpflichtige Produkte bestellt haben. Oder aber, nachdem das kostenlose Angebot zu Hause ankam und gefiel, im zweiten Anlauf kostenpflichtige Produkte bestellt wurden. Also eine Kampagne, die sowohl Kundengewinnung als auch Kundenbindung erfolgreich betrieben hat. Interessanterweise war das Creative in keinster Weise grafisch gestaltet – es handelte sich lediglich um eine Text-E-Mail, die in Form eines Briefes aufgebaut war. Daran kann man sehen, dass die grafische Gestaltung oftmals eine untergeordnete Rolle beim Erfolg einer Kampagne spielt, aber leider von vielen Agenturen zu hoch bewertet wird. Das Augenmerk wird oftmals bis ins kleinste Detail auf die Gestaltung gelegt und die eigentliche „Message“ kommt viel zu kurz. Fallbeispiel 2: Ein Dienstleister mchte seine Kunden auffordern, auf Rechnungen per E-Mail umzustellen. Dadurch spart der Dienstleister eine groe Summe an Kosten fr Porto und Druck. Dem User wird dies schmackhaft gemacht, indem der Dienstleister einen zeitlich begrenzten Teil seiner Leistungen kostenlos zur Verfgung. Der Werbekunde hatte nicht nur eine gute Klickrate von ber 7%, sondern vor allem auch eine sehr hohe Conversion. Fazit: Ganz oben in der Prioritten-Liste bei dem Erstellen einer E-Mail-Kampagne sollte ein „Aufhnger“ stehen. Dies ist in der Prioritt hher als eine grafische Gestaltung der Kampagne zu sehen. Besonders reizvoll sind hierbei kostenlose Angebote. Zwar erhhen sich hierfr zunchst einmal die Werbekosten, doch knnen diese weitaus leichter wieder hereingeholt werden, da wesentlich mehr neue Kunden gewonnen werden. Eine E-Mail-Kampagne sollte niemals nur das Online-Angebot oder die Website allgemein bewerben, sondern sollte sich ein spezielles Angebot fr diese eine Kampagne ausdenken. Autorin: Maike Joana Kruse, Grnderin und Leiterin der Newsmarketing GmbH. (www.newsmarketing.de) – einer Agentur fr E-Mail-Marketing. ber Newsmarketing wurden in den letzten 7 Jahren viele Millionen Standalone-Kontakte versandt. Die Inhalte des oben aufgefhrten Artikels basieren auf Fallbeispielen von ber Newsmarketing durchgefhrten Kampagnen.
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