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Pressemitteilung

‚Do-it-yourself-Inkasso‘ nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen

Forderungseinzug besser in die Hände eines Experten geben ++ Abstand ermöglicht Sachlichkeit
(PM) Bremen, 25.05.2016 - „Die Angst, einen Kunden zu verlieren, macht handlungsunsicher“, so Drumann. „Ein Inkassobro fungiert aber als sachlicher Vermittler zwischen Glubiger und Schuldner. Es ist ebenfalls sein Bestreben, die Kundenbeziehung zu erhalten, allerdings gibt es keine emotionalen Bindungen. Die Mitarbeiter sind darin geschult, dem Schuldner gegenber freundlich und kompetent aber auch konsequent zu argumentieren und zu handeln, und sie sind auch nicht anfllig fr Ausreden oder ‚kleine emotionale Erpressungsversuche‘ seitens eines ‚alten Kumpels‘.“

Besteht ein Unterschied zwischen der Mahnung eines Inkassounternehmens und der eigenen?

"Es ist nach meiner Erfahrung selten, dass es nur einen Glubiger gibt, der von dem Schuldner Geld mchte. Eine Mahnung soll also u. a. erst einmal bewirken, dass der Schuldner die Rechnung, die berfllig ist, aus dem „hohen Haufen“ nimmt und sie in den „kleinen Haufen“ legt. Der „kleine Haufen“ ist der mit den dringend zu bezahlenden Rechnungen. Geht das Schreiben eines Inkassounternehmens ein, geschieht zumeist genau das.

Fast ‚magische‘ Wirkung mit geringem Kostenrisiko

„Der beinahe ‚magischen‘ Wirkung, die von einem Inkassoschreiben ausgeht, ist auch die hhere auergerichtliche Erfolgsquote im Vergleich zur betrieblichen Mahnung zuzuschreiben“, so Drumann. Inkassounternehmen bernehmen die Bearbeitung in der Regel auf Erfolgsbasis. „Wird z. B. die Forderung erfolgreich ber uns eingezogen, erhlt der Mandant seinen Rechnungsbetrag in der Regel zu 100%, da der Schuldner die Kosten und Auslagen zu tragen hat“, erlutert Drumann. „Fr den Fall, dass wir nicht erfolgreich waren, berechnen wir unserem Mandanten eine geringe Nichterfolgspauschale und die realen Auslagen. Mehr nicht!“

Unerfahrenheit birgt ‚Risiken und Nebenwirkungen‘

„Fr den Einzug von Forderungen auf dem Wege des gerichtlichen Mahn- und Vollstreckungsverfahrens bentigt man oft gute Kenntnisse z. B. ber Rechtsformen der Unternehmung und deren Vertretungsverhltnisse“, erklrt Drumann weiter. „Nach unserer Erfahrung fehlen Glubigern aber nicht selten eben diese speziellen Kenntnisse zu ihren Schuldnern. Sie mssen wissen, dass zum Beispiel neben einer GmbH & Co. KG auch die GmbH wie eine Gesamtschuldnerin voll haftet und dass bei einer OHG oder GbR auch alle Gesellschafter persnlich in Anspruch genommen werden knnen, nicht nur die Gesellschaft. Nur die Gesellschaft in Anspruch nehmen zu wollen, kann ein Fehler sein - , ein Fehler, der dazu fhren kann, dass der Glubiger am Ende leer ausgeht“, so Drumann. „Neben den Kenntnissen ber Unternehmensformen und Vertretungsverhltnisse, bentigen Glubiger darber hinaus gute Kenntnisse auf den Gebieten der Verjhrung und des Zahlungsverzuges. Die Geltendmachung einer bereits verjhrten Forderung kann schnell erhebliche Kosten nach sich ziehen, selbst wenn ein berechtigter Anspruch besteht.“

‚Monierungen‘ der Mahngerichte berfordern juristische Laien

„Aufgrund fehlender oder mangelhafter Fachkenntnisse werden von Glubigern dann falsche oder lckenhafte Angaben in den Online-Mahnbescheiden gemacht. Das hat Beanstandungen (Monierungen) der Amtsgerichte zur Folge, die wiederum den Antragsteller meist restlos berfordern. Eine fehlerhafte Angabe zu den Vertretungsverhltnissen ist da nur eine der mglichen Fehlerquellen. Oft sind auch die Haupt- oder Nebenforderungen nicht korrekt bezeichnet, oder der Antragsgegner ist verzogen und der Mahnbescheid kann nicht zugestellt werden. Dem Antragsteller fehlen dann in der Regel die Mglichkeiten einer schnellen und zuverlssigen Anschriftenermittlung. Dies alles kann letzten Endes zu einer verzgerten Zwangsvollstreckung der Forderung fhren. Und so entpuppt sich dann der scheinbar einfache, gnstige und direkte Weg ber ein Online-Formular letztlich als folgenschwerer Umweg, der zum Totalausfall der Forderung fhren kann.“

Fristenkontrolle und nahtlos bergehende Bearbeitungsschritte

Mit der Abgabe einer Forderung an ein Inkassobro oder an einen Anwalt wird dem Glubiger die Fristenkontrolle abgenommen. „Fristenkontrolle ist ein Teil unserer tglichen Arbeit, die allerdings dank hinterlegter ausgefeilter Workflows berwiegend der ‚Kollege‘ Computer erledigt. Fr einen Laien aber erfordert die Fristenkontrolle zunehmend viel Disziplin und Zeitaufwand sowie rechtliche Kenntnisse“, so Drumann.

Unwissenheit taugt nicht als Argument

Inkassounternehmen und Rechtsanwlte verfgen ber das ntige Know-how, das Forderungsmanagement in seinem ganzen Potential auszuschpfen. „Unwissenheit schtzt bekanntermaen weder vor Strafe noch vor den Folgen, und so bringen hufig allein schon fehlerhafte oder gar fehlende Formulierungen einen Unternehmer um bares Geld und fhren letztlich zu unerwnschten Risiken und Nebenwirkungen“, resmiert Drumann seine Erfahrungen.
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