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NIMIRUM GbR - Der Wissensdienstleister
Pressemitteilung

„Die Debatte um Wissenstransfer in Deutschland muss sich fortentwickeln“

Dr. Christophe Fricker, Inhaber des Wissensdienstleisters NIMIRUM, fordert differenzierte Debatte um Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
(PM) Leipzig, 18.02.2015 - Die Debatte um die „Verflechtung“ von Wissenschaft und Wirtschaft darf nach Meinung des Wissensdienstleisters NIMIRUM nicht dazu fhren, Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen unter den Generalverdacht der Unredlichkeit zu stellen. Die von Transparency International mitgetragene Webseite hochschulwatch.de verffentlichte gestern Informationen zu ber 10.000 als kritisch eingestuften Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. NIMIRUM arbeitet seit 2010 daran, Kooperationsprojekte in Gang zu bringen und zu moderieren.

„Wissenschaftler und Unternehmer knnen beide gewinnen, wenn sie zusammenarbeiten“, stellt NIMIRUM-Inhaber Dr. Christophe Fricker fest. Der Begriff „Verflechtung“ werde den vielfltigen Formen der Zusammenarbeit nicht ausreichend gerecht. „Besonders Geistes- und Sozialwissenschaftler sagen, dass Kooperationen sie in ihrer Forschung vorangebracht haben. Und Unternehmer schtzen gerade die unabhngige Expertise, die sie in hierarchischen Betrieben oft nicht erhalten."

Der in Grobritannien ansssige promovierte Germanist und Mitgrnder von NIMIRUM macht sich seit Jahren stark fr eine vermittelnde, lsungsorientierte und auf die Strken aller Beteiligten aufbauende Kooperation zwischen Wissenschaftlern und Unternehmern. „Hier mssen wir ber Prozesse und Strukturen sprechen, aber erst einmal auch ber Wertschtzung. Feindbilder und immer neue Abgrenzungen fhren in die Isolation“, so Fricker weiter.

Fricker erarbeitet mit dem britischen Kooperationsexperten Timothy J. Senior Grundlagen einer „Humanities Economy“, die die Zeitschrift Common Knowledge im Mrz vorstellen wird.

In Grobritannien gehre die Zusammenarbeit von Universitten mit anderen gesellschaftlichen Akteuren seit fnf Jahren fr jedes Institut zum Pflichtprogramm. Die Debatte um wissenschaftlichen „Impact“ werde dort offener gefhrt als in Deutschland. Als besonders wichtig sieht Fricker dabei den Begriff der Wertschtzung, denn „er setzt sich kritisch mit der Annahme auseinander, dass jede Art von Gesprch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft dubios und jede Zusammenarbeit eine unzulssige Vereinnahmung von Wissenschaft bedeutet“. Dies sei irrefhrend. Untersuchungen in Grobritannien htten ergeben, dass unabhngig moderierte Kooperationen gerade auch fachlich und gesellschaftlich herausragende Ergebnisse lieferten.

„Die Debatte um Wissenstransfer und Kooperationen in Deutschland muss sich fortentwickeln“, fordert Fricker, der mit seiner Kollegin Anja Mutschler im Tagesgeschft auf verschiedenen Ebenen Wissenstransfer-Projekte durchfhrt.

Christophe Fricker steht gerne fr ein Interview zur Verfgung.
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