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Der Siegeszug des Tonfas

(PM) Waldleiningen, 01.04.2012 - Der Tonfa (auch Tuifa, Tuifu, Tongwa, Tunfa) ist neben den anderen "Bauernwaffen" von der Insel Okinawa sicherlich die bekannteste. Er wird heute noch auf der ganzen Welt in verschiedensten Abwandlungen bei Sicherheitskrften, Polizei und Militr eingesetzt. Ursprnglich war der Tonfa nur ein 50cm langes Kantholz mit Quergriff und war an einem Mhlstein befestigt. Hier diente er als Kurbel fr den Stein, konnte jedoch abgenommen werden und war pltzlich in den richtigen Hnden eine tdliche Waffe. Die damaligen Besetzer Okinawas (Sutsumer) hatten der Bevlkerung das Tragen von Waffen untersagt. Jedoch konnten Sie schlecht alle Tonfas einziehen, da diese zum Mahlen von Korn, Sojakernen oder Reis gebraucht wurden und somit die Lebensgrundlage der Bauern und auch der Besetzer sicherte.

Ob der Tonfa nun erstmalig von den Bauern auf Okinawa zur Waffe umfunktioniert wurde, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Allerdings gibt es Aufzeichnungen aus anderen fern stlichen Lndern, wie zum Beispiel China, wo der Tonfa als eisernes Lineal bekannt ist. Jedoch kann man davon ausgehen, dass die Perfektionierung auf Okinawa statt fand. Die Tatsache, dass man grere Hebelkraft zum drehen des Mhlsteines bentigte, kann man wohl gut nachvollziehen, dass der Quergriff am ursprnglichen Tonfa ein gutes Stck lnger war als bei den heutigen Varianten.
Als der Tonfa zur Waffe umfunktioniert wurde, entstanden vermutlich auch die heute bekannten verschiedenen Ausfhrungen, wie rund, eckig oder Mischvarianten. Der ursprngliche Aufbau blieb aber immer gleich.
"Tsuka der Griff und Monouchi das Kantholz"

Die bekannten Varianten dienen aber eher der Optik, da man bei nherem Betrachten einige Schwachstellen entdeckt. So hat die kantige Variante des Monouchi im Gegensatz zur Runden den groen Vorteil, dass das Holz sich gut und schnell an den Unterarm anschmiegt. Wichtiger als die Form ist allerdings die Wahl des richtigen Materials. Es sollte dichtes und gut ausgewogenes Holz sein. Diese Elemente entscheiden letztendlich darber, ob der Tonfa bei der Drehung eine ausreichende Geschwindigkeit erreicht. Dies zeigt ob der Tonfa zum Kampf taugt, oder eher als Dekoration.

Zusammengefasst kann man sagen, dass ein gutes Holz fr einen guten Tonfa Grundvoraussetzung ist. Die Form, Gre etc. sollte vom einzelnen Kampfknstler getestet und an ihn angepasst werden.

Diese Elemente hat KWM in seinen Tonfa, wie in allen Kobudowaffen, verinnerlicht und bietet seinen Kunden hchste Qualitt. KWM stellt seinen Tonfa aus echtem Blutholz her. Dieses Holz ist extrem dicht und nimmt Schockenergie problemlos auf. Das mehrfache len des Naturproduktes schtzt vor Splitterungen und macht das Holz strapazierfhiger und griffiger.

Quellen:
Matsumura Kenpo. Und einen groen Dank an meinen Sensei
Kobudo-2 von R.Habersetzer, Palisander Verlag
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