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Das Mediationsgesetz kommt!

(PM) Essen, 07.05.2012 - Seit geraumer Zeit wird das Mediationsgesetz in der ffentlichkeit und damit auch in den interessierten Kreisen diskutiert. Das Gesetz befindet sich derzeit noch im Vermittlungsausschu, da noch unterschiedliche Auffassungen im Zusammenhang mit der Berechtigung der „Richtermediation“ bestehen. Das Mediationsgesetz will die Selbstverantwortung der Konfliktparteien dahingehend strken, da sie selbst eine Lsung ihrer Probleme mit Hilfe eines neutralen Mediators finden. Insoweit sollen unntige Prozesse verhindert und damit auch die Gerichte entlastet werden.

Fr die Baubranche ist die Mediation seit einigen Jahren anerkannt. Erfolge zeigen sich be-sonders in kostenmiger Hinsicht: Wer kennt nicht die horrenden Prozekosten bei hheren Streitwerten. Auch in zeitlicher Hinsicht sind die Vorteile der Bau-Mediation evident, insbesondere wenn die Akten sehr umfassend sind und rechtlich komplizierte Sachverhalte vorliegen.

Bau-Mediationen eignen sich beinahe fr smtliche Konfliktkonstellationen. Problematiken bestehen im Planungsbereich, wenn es um die Honorarhhe, z.B. bei vereinbarten Pauschalen in Abweichung von den Mindeststzen der HOAI geht. Auch im Auftragsverhltnis zwischen Bauherren, Generalunternehmern und Subunternehmern sind Probleme programmiert. Es geht um das Nachverhandeln von

Nachtrgen und die Bearbeitung von einigen Mngelli-sten. Im Wohnungseigentums- und Mietbereich sind sehr hufig die Ursachen fr Schimmelbildungen Anla fr Streitigkeiten. Whrend die Eigentmer ein fehlerhaftes Lftungsverhalten kritisieren, wenden die Mieter bauliche Mngel ein. Zwischen Bauherren, Bautrgern, Planern sowie auch Subunternehmern bieten hufig Planungsmngel, Nachtrge und Versptungen Anla fr Konflikte.

Bei smtlichen vorgenannten Konstellationen zeigt sich hufig, da nicht nur rechtliche oder technische Fragen zu klren sind, sondern da Kommunikationsstrungen zwischen den Konfliktbeteiligten eingetreten sind und Befindlichkeiten wegen mangelnder Wertschtzung der Leistungen oder der Personen die Ursachen von Konflikten bilden.

Die Bau-Mediation kann insbesondere in komplexen Bauangelegenheiten mit mehreren Beteiligten in sogenannter Co-Mediation durch zwei Mediatoren durchgefhrt werden. Als Co-Mediatoren in der Baubranche knnen zusammenwirken ein Rechtsanwalt und Angehrige eines technischen Berufes, da sich hier die jeweiligen Kompetenzen sinnvoll ergnzen. Daher ist auch die Ausbildung zum Bau-Mediator interdisziplinr ausgerichtet. Angesprochen wer-den smtliche Baubeteiligte, also Architekten, Ingenieure, Unternehmer, Behrdenvertreter, Sachverstndige und natrlich auch Rechtsanwlte, die ein weiteres Bettigungsfeld suchen (weitere Informationen: www.baumediator-ausbildung.de).
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