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DEGI Offene Immobilienfonds – Aussicht auf Schadensersatz

Anlegern offener Immobilienfonds, die ihre Fondsanteile nicht gegen Geld tauschen können, erhalten derzeit merkwürdige Umtauschangebote per Post.
(PM) Essen, 17.03.2011 - Im ersten Moment erscheinen die Angebote lukrativ, zumal alternativ nur die Brse eine Mglichkeit darstellt, die Anteile schnell zu Geld zu machen. Aktuell (16.03.11 / 14.20 h) werden dort fr DEGI Europa-Anteile 26,75 Euro, und fr DEGI Internationale-Anteile 26,30 Euro geboten.

Das Gesetz verlangt die Weiterberechnung der Anteilspreise auch eingefrorener Immobilienfonds. Die Berechnungen von Fondsmanager Aberdeen lauten fr den DEGI Europa 38,25 Euro, und fr den DEGI International 45,39 Euro pro Anteil.

Es gilt jedoch zu beachten, dass der DEGI Europa Fond am 19. September 2013 geschlossen wird. Fr den DEGI International Fond ist die Rcknahme der Fondanteile bis zum 16. November 2011 ausgesetzt worden. Somit knnen Anteilseigner ihre Fondsanteile nur an der Brse verkaufen.

Anleger der DEGI International, DEGI Europa Immobilienfonds sind entsprechend verunsichert. Nicht wenige Anteile der Fonds wurden ber Allianz-Agenturen bzw. ber die Dresdner Bank AG Anlegern als sichere Geldanlage beratend empfohlen.

Nun stellt sich die Frage, wer fr den angerichteten Schaden aufkommt. Die Commerzbank AG, da sie Anfang 2009 die Dresdner Bank AG bernahm? Oder die Allianz Bank (Oldenburgische Landesbank AG)? Oder ist doch der Allianz Vertreter in Regress zu nehmen? Diese Fragen kann nur ein Fachmann anhand des Einzelfalls klren.

Es ist allerdings Eines sicher: Mit einem dieser Beteiligten ist ein Anlageberatungsvertrag zustande gekommen. Dazu sind mndliche Vereinbarungen mit dem Anleger und eine realisierte Beratung ausreichend. Gleichzeitig kann einem Anleger aus diesem Vertrag heraus auch Schadensersatz zustehen, z. B. wenn er nicht auf die Risiken der Anlage hingewiesen wurde.

Anleger des DEGI International und DEGI Europa Fonds htten auf die Mglichkeit der Schlieung, und der Risiken des Totalverlustes sowie weitere Risiken ausdrcklich hingewiesen werden mssen. Zudem sind die Banken verpflichtet ber erhaltene Kick-Backs (Rckvergtungen, Provisionen) ungefragt Auskunft zu erteilen.

Ist dies nicht geschehen, knnen mglicherweise Schadensersatzansprche mit einer Klage geltend gemacht werden. Verbraucherdienst e.V. und angeschlossene Anwaltskanzleien prfen Mglichkeiten fr eine Klage. Info 0201-176790
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