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Pressemitteilung

Creative Engineering – die neue Disziplin der Ingenieure

(PM) , 17.11.2008 - Es ist eine Auszeichnung der besonderen Art zu den Absolventen mit den besten Berufschancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu gehren und das Image des zurckgezogenen Tftlers haben Ingenieure lange schon entkrftet. Kreativitt und Kommunikationsfhigkeit sind die Schlsselkompetenzen des Dipl.-Ing. der Zukunft.

Hei begehrt und doch missverstanden. So lsst sich die Situation fr viele Ingenieure dieser Tage zusammenfassen. Im Zuge des Fachkrftemangels berlegen nicht nur Unternehmen, wie man dem derzeitigen Verlust von 28,5 Milliarden Euro (zwischen Juli 2007 bis Juli 2008 errechneter Wertschpfungsverlust, IW Kln) durch mangelnde Spezialisten entgegenwirken kann, auch Hochschulen blicken besorgt in eine Zukunft, in der immer weniger junge Menschen Ingenieurstudiengnge whlen. Die gleichzeitigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vernderungen, durch Globalisierung und demografischen Wandel, stellen eine der grten Herausforderungen unserer Zeit dar.

Bologna-Prozess
Durch Vereinbarungen wie dem Bologna-Prozess versucht das staatliche Bildungssystem der Situation gerecht zu werden. Bei diesem Treffen Deutschlands mit seinen europischen Nachbarn wurde unter anderem beschlossen, eine Vereinheitlichung der Studiengnge vorzunehmen. Bis zum Jahr 2012 sollen Diplomstudiengnge in Master bzw. Bachelorabschlsse umgewandelt werden. Davon berhrt sind auch alle Ingenieurstudiengnge. Durch die Umstrukturierung soll Studierenden eine flexiblere Verbindung von Lernen, beruflichen Ttigkeitsfeldern und persnlicher Lebensplanung ermglicht werden. Der Bachelor beispielsweise wrde schon nach vier Jahren zum Abschluss fhren, wodurch ein frherer Berufseinstieg erfolgt. Durch die Kompatibilitt mit internationalen Studiengngen wird es zudem viel einfacher Auslandserfahrungen zu sammeln.

Faszination Entwicklung
Der Grundstein, um die Ausbildung den vernderten beruflichen Anforderungen anzupassen, ist also gelegt. Dennoch ist es auch fr Ingenieure, ob Absolvent oder Professional wichtig, mehr ber die Mglichkeiten und Chancen des Berufsbildes „Ingenieur“ in Erfahrung zu bringen. Unternehmen entwickeln immer wieder neue Recruiting-Manahmen, die viel ber wichtige Aspekte wie flexible Arbeitszeiten, betriebliche Weiterbildung oder Unternehmenskultur aussagen. Die eigentliche Faszination des Ingenieurberufs gert dabei zu oft in den Hintergrund. Besonders wichtig ist es, die Begeisterung fr den Beruf vermehrt in die Schulen zu bringen, um mglichst frh das Interesse junger Menschen an technischen Fachbereichen zu wecken. Es gilt die Vorurteile, die dem Berufsbild des Ingenieurs angelastet werden, weiter zu widerlegen. Denn der Dipl.-Ing. geniet zwar gesellschaftliches Ansehen, auch aufgrund der sehr guten finanziellen Aussichten seines Berufes, doch das Image des kommunikationsarmen Tftlers lsst sich nur schwer aus den Kpfen vieler junger Menschen verbannen. Bei der Wahl des Studiums nach dem Abitur wissen nur wenige, was man eigentlich als Ingenieur machen kann, wie facettenreich das Studium und auch der sptere Job sind. Denn tatschlich ist, zustzlich zu den technischen Voraussetzungen, wie physikalisches und mathematisches Verstndnis, Kreativitt eine der wichtigsten Eigenschaften des Ingenieurs: Sein Ideenreichtum bei der technischen Problemlsung ist es, der letztendlich ber Erfolg oder Misserfolg eines Projekts entscheidet. Bei ifm electronic einem Familienunternehmen fr Automatisierungstechnik beispielsweise, sind es die einzigartigen Ideen der Ingenieure und ihre individuelle Umsetzung, durch die innovative Produkte entstehen. Das bedarf Einfallsreichtum und Geschick, die persnliche Bindung, die man auf diese Weise zu seiner Ttigkeit aufbaut, ist eine ganz Besondere. Und natrlich kommt auch der Aspekt der fachlichen Qualifikation hinzu, der sich bei der Karriereplanung positiv auswirkt.

Begeisterung fr den Job
Ist die Leidenschaft fr Technik gro genug und die Wahl zum Ingenieurstudium getroffen, ist die berzeugung und Begeisterung fr das eigene Studienfach kaum zu erschttern. In einer Umfrage des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE) zum Berufsbild der Elektroingenieure beurteilen nahezu alle Young Professionals ihre beruflichen Aufgaben als „abwechslungsreich“ und „kreativ“. Zudem sind die Chancen ins Ausland zu gehen, gerade whrend des Studiums, sehr hoch. Die VDE-Studie macht ebenfalls deutlich, in welche Richtung sich die Anforderungen des Berufes verndern werden. Fast 80 Prozent der jungen Studierenden bewerten „anwendungsbezogenes Knnen“ als sehr wichtig fr ihr Berufsleben. Rund 60 Prozent glauben, Soft Skills, wie Fremdsprachen sowie Schlsselkompetenzen zu bentigen. Aber nur jeder Zweite scheint zum jetzigen Zeitpunkt mit der Vermittlung dieser Kenntnisse an der eigenen Hochschule zufrieden. Die Reform ist noch weit und Unternehmen erwarten, trotz des erheblichen Mangels an Fhrungskrften, von Young Professionals und Professionals - zu den fachspezifischen Kenntnissen - ebenso sehr gute Fhigkeiten beispielsweise im Projektmanagement. Fr Absolventen, die schon von vorneherein eine Fhrungsposition anstreben, sind solche Kompetenzen sogar unerlsslich. Bei der Zusammenarbeit mit Zulieferern hat man im Zuge der Globalisierung immer hufiger Kontakt mit fremden Kulturkreisen. Hier ist der Ingenieur nicht nur auf Fremdsprachenkenntnisse angewiesen, sondern auch auf ausgeprgte kommunikative Fhigkeiten, die im Studium eher selten auf dem Studienplan stehen. Im Umgang mit Geschftspartnern aus anderen Lndern sind diese aber ein wichtiges Plus zu den Kenntnissen ber Kultur und Gebruche.

Technik und Emotionen
Natrlich darf man auch die technische Komponente nicht vergessen. Im Bereich Fertigungstechnik zum Beispiel sollte man zum theoretischen Wissen auch praktische Erfahrungen mitbringen. Das gilt vor allem fr Absolventen. Sie sollten sich frhzeitig ber mgliche Praktika whrend des Studiums informieren. Hier stellen viele Unternehmen interessante Stellen zur Verfgung. Auch der Umgang mit CAD-Programmen ist in der heutigen Praxis immer wichtiger. Wer hier schon Grundwissen mitbringt, hinterlsst beim Arbeitgeber einen positiven Eindruck. Grundstzlich gilt, dass die technische Entwicklung auch in Zukunft immer schneller wird. Ingenieure mssen daher die Augen offen halten und darauf achten, stets die neuesten Erkenntnisse zu nutzen. Zudem gilt es, die Faszination und Emotion dieses vielfltigen Berufes an die kommende Generation weiterzutragen, damit Deutschland auch in Zukunft zu den fhrenden Innovationsstandorten der Welt gehrt.

Marco Eckardt, ifm electronic gmbh

ber ifm electronic:

ifm electronic gmbh ist weltweit einer der fhrenden Hersteller von Automatisierungstechnik. Mit der Optimierung technischer Ablufe in der Automobil-, Chemie- und Kosmetikindustrie oder in der Umwelt- und Gebudetechnik setzt ifm electronic immer wieder neue Mastbe und sichert so die Produktionsprozesse von morgen. Das Familienunternehmen mit der Unternehmenszentrale in Essen startete 1969 mit der Erfindung von induktiven Nherungssensoren. Die deutsche Produktion in Tettnang am Bodensee garantiert von Anfang an Markenqualitt. „efector“ steht heute fr Positions- und Fluidsensorik, Objekterkennung, Diagnose- und Identifikationssysteme. Die Marke „ecomat“ ist Synonym fr Kommunikations- und Steuerungssysteme. Mit berdurchschnittlicher Produktqualitt, auergewhnlichen Innovationen und der stetigen Nhe zum Kunden setzte ifm 2007 ber 410 Mio. € um.

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