VOLLTEXTSUCHE
Fachartikel, 16.05.2013
Business-Networking
Vom Small-Talk zum Business-Talk
Viele Menschen bringen, wenn sie Unbekannte kontaktieren möchten, keinen Ton heraus. Deshalb verstreichen viele Chancen, berufliche Kontakte zu knüpfen, ungenutzt. Doch Smalltalk lässt sich erlernen.
Beim Smalltalk gewinnen wir einen ersten Eindruck von anderen Menschen ... und wir hinterlassen einen. Deshalb verkrampfen viele Menschen, wenn es darum geht, mit Unbekannten ein Gesprch zu erffnen. Fieberhaft suchen sie nach einem „klugen“ Einstieg. Und finden sie ihn nicht? Dann sagen sie lieber nichts als etwas „Dummes“. Und anschlieend rgern sie sich: Warum habe ich die Chance vertan?

Das Wie ist entscheidend

Davor, „doof“ oder „fad“ zu wirken, brauchen Sie keine Angst zu haben. Denn fr den Smalltalk gilt: Was Sie zu Beginn sagen, ist relativ unwichtig. Wichtiger ist, wie Sie es sagen – also Ihre Mimik und Krpersprache. Der zweite Lichtblick: Fr den Smalltalk gibt es ein Erfolgsschema. Und dieses kann jeder lernen.

Angenommen Sie gesellen sich in einer Kongresspause zu einer Gruppe unbekannter Personen. Dann sollten Sie zunchst schweigen und beobachten. Wer kennt wen? Wer fhrt das Wort? Wer steht leicht abseits? Wer nippt schweigend am Glas? Kurz: Sortieren Sie die Anwesenden nach Merkmalen. Diese Merkmale knnen sein: Raucher und Nichtraucher, Sekt- und Safttrinker, „Greenhorns“ und „Alte Hasen“, Firmen- und Verbandsvertreter.

Gesprchsaufhnger suchen

Halten Sie Ausschau nach Merkmalen, die einen mglichen Gesprchsaufhnger bilden. Haben Sie ihn entdeckt, ist das die halbe Miete. Nun knnen Sie den ersten Zug machen: „Endlich sehe ich jemanden, der keinen Sekt trinkt. Wo bekomme ich so einen leckeren Orangensaft?“ „Toll, Sie haben ein Kongressprogramm. Welchen Vortrag empfehlen Sie mir?“ Steigen Sie mit einer offenen Frage in die Unterhaltung ein, die nicht mit einem kurzen „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden kann. Doch Vorsicht mit „Warum-“ und „Wieso-“Fragen. Sie fordern eine Rechtfertigung – eine schlechte Basis fr ein lockeres Gesprch.

Und wenn Sie keinen Einstieg finden? Dann schtteln Sie einen Joker aus dem rmel. Die Frage „Woher kennen Sie den Gastgeber?“ ist zum Beispiel auf Empfngen ein Sesam-ffne-dich. Ebenso die Frage „Wie wurden Sie auf die Veranstaltung aufmerksam?“ bei Kongressen. Kmmen Sie die Antworten nach Gemeinsamkeiten durch und spitzen das Gesprch darauf zu. Zum Beispiel, indem Sie Aussagen aufgreifen: „Ach, Sie machen gerade ein Projekt zum Thema …. Wir planen so was auch. Wie luft Ihr Projekt?“ Oder: „Sie lasen die Kongress-Ankndigung in der Zeitung …. Die lese ich auch. Sagen Sie, wie ...?“ Doch Vorsicht! Heucheln Sie kein Interesse. Das sprt Ihr Gegenber. Ist Ihr Interesse hingegen echt, brauchen Sie sich wenig Gedanken ber Ihre Mimik und Krpersprache zu machen, denn Ihr Krper folgt Ihrem Geist.

Vom Small-Talk zum Big-Talk berleiten

Der Smalltalk ist oft das Vorspiel fr ein intensiveres Gesprch. Wie gelingt Ihnen der bergang? Hier gilt es, zwei Situationen zu unterscheiden. Erstens: Sie wollen die Person oder deren Unternehmen nher kennen lernen. Dann sollten Sie Ihre Fragen entsprechend zuspitzen. Und schon schlittern Sie wie von selbst vom Small- in den Bigtalk. Zweitens: Sie haben eine konkrete Absicht – zum Beispiel einen Termin fr ein Treffen vereinbaren. Dann sollten Sie im Smalltalk eine Zsur machen und nach dem weiteren Vorgehen fragen. Wie? Wrdigen Sie zunchst das bisherige Gesprch und stellen Sie dann eine weiterfhrende Frage. Zum Beispiel: „Was Sie erzhlen, ist spannend. Sollen wir uns mal verabreden, um ...?“

Und wenn Sie das Gesprch beenden mchten? Wrdigen Sie auch dann das bisherige Gesprch und sagen Sie anschlieend offen, was Sie vorhaben. Zum Beispiel: „Ich gehe jetzt zurck in mein Bro“ oder „….in den Kongresssaal“.

Meister im Smalltalk fallen nicht vom Himmel. ben Sie das Anknpfen von Gesprchen im Alltag – etwa in der Kantine oder im Fahrstuhl. Sie werden sehen: ber ein „Guten Tag“ kommen Sie leicht hinaus. Und wenn Ihnen absolut nichts einfllt? Dann lcheln Sie Ihr Gegenber einfach an. Auch das ffnet viele Tren.
QUERVERWEIS
Buchtipp
Top Emotional Selling: Die 7 Geheimnisse der Spitzenverkufer
Der erfolgreiche Verkäufer der Zukunft ist ein Gefühls- und Beziehungsmanager, er verkauft mit Herz und Verstand. Denn Menschen kaufen Emotionen, keine Produkte! Ingo Vogels neues Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für charismatisches, authentisches, eben emotionales Verkaufen.
Weitere Informationen
ZUM AUTOR
ber Ingo Vogel
Ingo Vogel Seminare
Ingo Vogel ist Verkaufs- und Rhetoriktrainer, Bestsellerautor und Top-Speaker. Er gilt als der Experte für emotionale Verkaufsrhetorik. Vor seiner Trainer- und Beratertätigkeit absolvierte er ein Ingenieur-Studium mit Prädikatsexamen ...
Ingo Vogel Seminare
Rüderner Str. 37
73733 Esslingen

+49-711-7676303
WEITERE ARTIKEL DIESES AUTORS
ANDERE ARTIKEL AUS DIESEM RESSORT
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
Anzeige
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
EINTRGE
PR-DIENSTLEISTERVERZEICHNIS
PR-Dienstleisterverzeichnis
Kostenlos als PR-Agentur/-Dienstleister eintragen
Kostenfreies Verzeichnis fr PR-Agenturen und sonstige PR-Dienstleister mit umfangreichen Microsites (inkl. Kunden-Pressefchern). zum PR-Dienstleisterverzeichnis
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG