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„Born in the sixties“ – Neue Konsumelite verlangt nach individuellen und hochwertigen Produkten

(PM) , 18.04.2007 - Bonn/Lindau – In jngster Zeit kreiste die Diskussion oft um den demographischen Wandel, der alle westlichen Gesellschaften in vergleichbarer Weise betrifft. Zuvor war von der so genannten „Generation Golf“ viel die Rede. Die Wirtschaft sollte sich jedoch strker mit den Jahrgngen auseinandersetzen, die zwischen 1960 und 1969 geboren wurden, schreibt Eike Wenzel, Mitglied der Geschftsleitung und Chefredakteur des Zukunftsinstituts www.zukunftsinstitut.de in der aktuellen Ausgabe des Informationsdienstes Trendalert www.trend-alert.net . „Whrend sich in den vergangenen Jahren das Marketing vor allem von der Paranoia um die Alterung der Gesellschaft leiten lie, fand eine Analyse dieser Leistungstrger unserer Gesellschaft nicht statt. Die Zielgruppe ‚Born in the sixties’ verfgt beispielsweise ber ein berdurchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen: 5,28 Mio. der 35- bis 44-Jhrigen verdienen mehr als 2.500 Euro pro Monat“, schreibt Wenzel. Wer sich nicht mit dieser Konsumentenschicht auseinander setze, unterschlage eine bedeutsame Zielgruppe: konsumkritisch, aber durchaus auch konsumaffin, luxus- und vor allem serviceorientiert. Laut Statistischem Bundesamt www.destatis.de zhlt diese Generation insgesamt 14,1 Millionen Menschen – also jeder fnfte erwachsene Deutsche gehrt zu dieser Gruppe. Sie sind Deutschlands Marken- und Konsumpioniere und mit groen Brands wie Lego, IKEA und McDonald’s aufgewachsen: „Seitdem haben sie jedoch einen markanten Bedrfniswandel vollzogen. Die Zielgruppe ‚Born in the sixties’ ist die Konsumelite, die in den USA auch als ‚Conscious Consumer’ bezeichnet wird. Dahinter verbirgt sich das Bedrfnis nach nachhaltigen, individuellen und hochwertigen Produkten.“ In dieser Generation sei die Vereinbarkeit von Familie und Job selbstverstndlich. Arbeitgeber und Konsumindustrie mssten sich darauf einstellen, so die Analyse des Zukunftsinstituts. 80 Prozent der deutschen Mnner mchten bei der Geburt ihres Kindes anwesend sein; 77 Prozent knnen es sich vorstellen, als Vater Teilzeit zu arbeiten, und 73 Prozent wren bereit, Elternzeit zu nehmen. Auch hier sind die sechziger die Avantgarde: Knapp vier Millionen der Mnner zwischen 35 und 44 Jahren sind aktive Vter. „Oscar Wilde konnte das damalige Mnner- und Vterbild noch folgendermaen polemisch berzeichnen: ‚Das Begehren stirbt mit der Mutterschaft, und die Empfngnis begrbt die Leidenschaft’. Diese Zeiten sind glcklicherweise vorbei. Die Werbung insbesondere im Fernsehen richtet sich jedoch noch viel zu sehr an die so genannte Hausfrau, die sich scheinbar allein um die Familie kmmert, auch wenn sie neudeutsch als Familienmanagerin bezeichnet wird. Vter kommen dort oft gar nicht vor. Die Konsumentenansprache durch die Medien muss der Tatsache strker Rechnung tragen, dass sich das Familienbild gendert hat. Und das gilt besonders fr die Generation, die in den sechziger Jahren geboren wurde“, sagte Michael Sander, Geschftsfhrer des Lindauer Beratungshauses TCP Terra Consulting Partners (TCP) www.terraconsult.de . Begriffe wie „typisch weiblich“ oder „typisch mnnlich“ htten sich lngst berholt. Die heutigen Mid-Ager, so Wenzel, sind aber auch eine Zielgruppe, die mit einer Menge Vernderungen konfrontiert wurde. In ihren Wnschen und Bedrfnissen vollziehen sie jetzt den bergang von den Massenmrkten zu einem individualisierten und kologischen Genuss-Konsum. „Whrend die Frauen dieser Generation wie selbstverstndlich die ehemals mnnlich dominierten Lebensbereiche fr sich beanspruchen, verhuslichen im Gegenzug die Mnner. Produkthersteller haben bereits auf diesen Trend reagiert, und so gibt es nicht nur Toaster und Wasserkocher im Porsche-Design und Espressomaschinen und Kaffee von Lamborghini, sondern auch Kinderwagen, die wie Sportgerte eingesetzt werden knnen.“
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