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Pressemitteilung

Bio-Honige auch von EU-Gentechnikgesetz betroffen?

Imker ziehen vor Bundesverfassungsgericht wegen Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO) und möglichen Auswirkungen auf die Bienenkulturen
(PM) Speyer, 05.06.2014 - Verbraucher/Innen sollten erfahren, welche Zutaten in Lebensmitteln stecken. Zum 13.12.2014 wird das neue EU-Lebensmittelrecht die deutsche Kennzeichnungspflicht ablsen und in Kraft treten. Zu diesem Zeitpunkt mssen nun zustzlich die Nhrwerte auf den Etiketten vermerkt werden. Aus Sicht der Kulinaristen, die ausnahmslos hochwertige und ausgefallene Bio-Honige vermarkten, ein Schritt in die richtige Richtung. Auch beinhaltet das Gesetz keine Absenkung der hohen, deutschen Standards. Im Gegenteil, Allergene mssen ausgewiesen werden und z.B. versteckte Zucker knnen durch die Angaben leichter ausgemacht werden.

Andererseits hat das EU-Parlament gerade ein Gesetz verabschiedet, dass Verbraucher keinen Aufschluss darber gibt, ob Honige und Bio-Honige Pollen von genmanipulierten Pflanzen enthalten. Der Pollen wird als natrlicher Bestandteil der Bio-Honige verstanden und muss deshalb nicht als Zutat auf das Etikett. Die Klarstellung erfolgte aufgrund eines Urteils des Europischen Gerichtshofs (EuGH) vom September 2011. Damals hatten die Richter geurteilt, dass Honige und natrlich auch Bio-Honige mit gentechnisch vernderten Pollen als solcher gekennzeichnet werden muss. Die Kulinaristen fhren unter anderem Bio-Honige mit Propolis im Shop, der bekannt ist durch seine antibiotische und antibakterielle Wirkung. Gerade bei diesen ausgefallenen Mischungen achten die Kunden auf ausgewiesene Bioqualitt ohne Gentechnik. Wird dies in Zukunft auch zu gewhrleisten sein? „Unser Bio-Honig mit Propolis wirkt nicht nur antibakteriell, er ist auch entzndungshemmend“ so Roth. „Wir machen uns Sorgen, dass die positive Wirkung des Propolis von einer Gentechnik-Debatte berlagert wird und der Kunde durch nicht erforderliche Deklaration verunsichert ist“ so Roth.

Da mittlerweile auch der Anbau gentechnisch vernderter Pflanzen auf ausgewiesenen Flchen in Deutschland erlaubt ist – stehen Imker vor immer neuen Herausforderungen. Sie ziehen mit ihren Bienenstcke zwar an andere Stellen, um Verunreinigungen zu vermeiden. Doch welche Auswirkungen hat der Auszug der Bienen generell auf die betroffene Flche? Die volkswirtschaftliche Leistung der Bienen bei der Bestubung von Wild- Kultur und Nutzpflanzen wird auf ca. 2 Milliarden Euro pro Jahr geschtzt. Was passiert, wenn besondere Flchen nun nur noch eingeschrnkt bestubt werden?

Die Kulinaristen sind spezialisiert auf Bio-Rohkost und ausgefallene Bio-Honige. „Wir kaufen ausschlielich von Imkern mit kologischer Imkerei und legen auf die Qualitt unserer Mischungen besonderen Wert“ so die Geschftsfhrerin der Kulinaristen, Birgit Roth. Im Sortiment der Kulinaristen finden sich nur Bio-Honige vom Imkern, die die Bienen artgerecht halten, keinen Industriezucker zu fttern und z.B. auch die Milbe nicht mit Chemie, sondern mit natrlicher Ameisensure bekmpfen. Doch wie soll die Trennung in der freien Natur auf Dauer aufrecht erhalten werden? „Langfristig knnen wir uns allerdings vorstellen, dass es zu einer Verunreinigung auch der Bio-Honige kommt“. Weitere Informationen finden sie auf dem blog der Kulinaristen.
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�BER DIE KULINARISTEN GMBH

Die Kulinaristen GmbH wurde im April 2013 von Birgit Roth gegründet. Die Idee bestand bereits seit Jahren, wurde sukzessive weiterentwickelt und ging am 20.08.2013 mit dem nach DE-ÖKO-007 zertifizierten Onlineshop www.die-kulinaristen.de an den Start.
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