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Ausbau der Atomenergie ist keine Option – Europa als Energieverbund mit Vorbildfunktion

(PM) , 08.03.2007 - Bonn/Frankfurt am Main – Wenn groe Debatten in der Naturwissenschaft anstehen, rumt Frank Schirrmacher das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) www.faz.net frei. Diesmal ist der Kulturteil das Werk jener Klimaforscher, die am UN-Klimabericht mitgeschrieben haben. Schirrmacher begrndete seinen ungewhnlichen Schritt folgendermaen: „In einer Welt, in der die wissenschaftlichen Lehrbcher umgeschrieben werden, weil die alten Wahrheiten pltzlich nicht mehr gelten, wird Wissenschaft tagesaktuell. Die Klimaforscher sind die Ersten, die ihre Texte ndern. Bald werden es die Geographen sein, die die Landkarte der Erde neu zeichnen mssen.“ Keiner der Autoren, so der Mitherausgeber der FAZ, halte den Ausbau der Atomenergie fr eine Option. So habe der Klimakonom Ottmar Edenhofer nachgewiesen, dass dies einen Ausbau des Schnellen Brters und faktisch den riskanten Einstieg in die Plutoniumswirtschaft bedeute. Statt Weltuntergangsstimmung zu propagieren, skizziert Schirrmacher eine Vision: „Deutschland ist das Land der international fhrenden Klimaforschung. Es knnte, um nur dieses Beispiel zu nennen, auch das Land der modernsten Autos werden, ehe andere auf die Idee kommen: Europa selbst von den Sonnenkollektoren Andalusiens bis hin zu den Wasserkraftwerken Norwegens, knnte ein Energieverbund werden, der als Modell anderer Kontinente taugt und neue Mrkte erschliet.“ Auch Brancheninsider wie Tobias Janen von der Neusser Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Godlfish Holdings www.goldfish-holdings.com verstehen die immer wieder aufkommende Diskussion ber die Atomkraft nicht. Janen pldiert dafr, das Potenzial nachwachsender Rohstoffe strker zu nutzen und auf Bioenergie statt Atomkraftwerke zu setzen. Die Rezepte der Vergangenheit seien nichts zukunftstauglich. Und auch Angela Merkel (CDU) richtet ihren Blick verstrkt auf die Klimapolitik. Die Bundeskanzlerin strebe eine europische „Technologie-Fhrerschaft“ an, berichtet die Neue Zrcher Zeitung (NZZ) www.nzz.ch. Als Ratsprsidentin gab sie eine Vorschau auf den kommenden EU-Gipfel und forderte, die Gemeinschaft solle zum Vorbild beim Klimaschutz werden. Europa msse gegenber den Schwellenlndern und den USA als Vorreiter wirken und zeigen, dass der Klimaschutz funktioniere. Die promovierte Physikerin sehe im Klimaschutz nicht nur ein Modethema, so die NZZ. Als Umweltministerin in der Regierung Kohl habe sie sich in den neunziger Jahren mit den Verhandlungen zum Kyoto-Protokoll befasst. Doch ganz uneigenntzig sei das Vorgehen Merkels nicht: „Das besondere Interesse der deutschen Ratsprsidentschaft fr den Klimaschutz weist einen aus Berliner Sicht durchaus erwnschten Nebeneffekt auf. Das leidige Thema EU-Verfassung rutscht damit in der ffentlichen Wahrnehmung auf einen der hinteren Pltze.“
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