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Andreas Gabalier - Herzwerk

Der autochthone Herr Gabalier oder wenn Schein und Wirklichkeit Eines sind: Die CD ‚Herzwerk’
(PM) Kthen, 20.07.2010 - Der autochthone Herr Gabalier oder wenn Schein und Wirklichkeit Eines sind: Die CD ‚Herzwerk’

Es ging alles rasend schnell mit der Karriere des Andreas Gabalier. Zeit fr Learning By Doing hatte er nicht und der kommerzielle Druck lsst nicht selten sensible Charakter daran zerbrechen. ‚Es ist wie in einer Zentrifuge, es wirbelt dich durch die Wochen und Monate und wenn‘s dann eine Auszeit nimmst, dann klebst du auf einmal am Rand des rasenden Geschehens und bemerkst, wie irre schnell die Zeit vergangen ist‘, erzhlt er und in diesen Worten schwingt ein ‚alles ist anders geworden, aber ich bin doch ich geblieben‘ mit. Die nchste CD musste her und pltzlich gab es viel mehr Menschen, die mitreden wollten. Es war jetzt anders als damals daheim im Keller. Auf wen hren? Wessen Rat ist gut? Wer produziert nur heie Luft? ‚Man fhlt sich verschiedenen Einflssen ausgesetzt und ich habe eine Zeit gebraucht bis ich fr mich die Dinge geordnet habe‘, erzhlt er, und so nahm er fr die neue CD mehrere Anlufe bis er sich nach allem Abwgen, Ausprobieren, Ventilieren wieder fr sich selbst entschieden hat. ‚So wie ich bin, so soll die CD sein‘, sagte er sich und schob alle Einflsterer von sich weg. Nachdem alles fertig war, der letzte Ton aufgenommen und abgemischt wurde, entschied er sich nach langem Nachdenken fr den Titel ‚Herzwerk’. ‚Da steckt alles drin. Das Herz, wie es fr uns und die Musik schlgt. Es hat auch seinen eigenen Takt, lsst sich nix dreinreden und auch was die Liebe betrifft, macht es mit uns, was es will. Wenn’s gebrochen ist, tut es weh, wenn wir es verloren haben, versuchen wir oft vergeblich, es wieder zu finden. Wir verschenken es, schnitzen es in Baumstmme und wenn wir aufgeregt sind, fllt es uns in die Hose…ohne Herz wre alles blutleer. Deshalb hab ich mich fr genau diesen Titel entschieden’, erklrt Andreas.

Herzwerk: Autochthon – Er selbst mit seinen Wurzeln. Entstanden sind 12 Lieder, die sich wieder nicht in Schubladen stecken lassen. Klar, da dominieren die volkstmlichen Einflsse in den Arrangements, aber sie sind frei jeden Klischees, so vllig ohne dem, was man von den Tonnen Jodel-CDs her kennt, die uns jedes Jahr ereilen. Es ist da diese Zrtlichkeit in der Stimme und im Text. Dieses Verletzlichkeit des Mannes, der Respekt vor der Liebe und die Angst vor dem Schmerz, der eintritt, wenn die Liebe zerbricht. Er besingt die Herzdamen als ‚Mderl‘ und schon das ist ungewhnlich. Er hlt Tugenden hoch wie Kameradschaft, Freundschaft und kommt immer wieder auf das zurck, was ihn geprgt hat. Diese Urwchsigkeit, die Liebe zu Land, Leuten, dem Hiesigen. Im Lied ‚Bergbauernbua‘ besingt er das einfache, das analoge Leben mit seiner Urwchsigkeit, aus der die Kraft kommt die man braucht, um am Berg zu berleben, dem Berg das abzuringen, was er bereit ist herzugeben. Er singt ber das, was am Tisch kommt, wo dir schon alleine bei der Erwhnung des Speiseplans heute jeder Ditologe aus den Latschen kippt. Das Schmalz, die Speckkndel, der Bauernschmaus…Herrjeh, der Mann singt ber unsere Trume, wo aber in der Wirklichkeit, in unserer durchregulierten Welt, ein Schmalzbrot, Grammelkndel oder ein saftiger Braten schon zu einem Hochrisiko geworden sind.
Er singt ber die Liebe, so wie wir sie uns alle wnschen: Zrtlich, ewig und voller Vertrauen und wieder ist alles so ohne aufgesetztem Kitsch.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb Andreas Gabalier alle Branchengesetze aushebelte und einen Katapultstart hinlegte: Er spricht (vor allem junge) Menschen direkt an, er spricht ihre Sprache, er erzhlt kleine Geschichten und trumt ihnen nichts vor. Er singt uns nicht im Glitzersakko etwas ber den Sonnenuntergang am Strand von Korsika vor, er ist frei jeden Klischees. Bei ihm sind Schein und Wirklichkeit Eines. Er hat das, was Musik haben soll: Eigenstndigkeit, Authentizitt durch die jene Empfindungen wachsen, die wir alle in uns tragen. Es ist gut, dass er sich nicht vereinnahmen lsst, es ist gut, dass er so ist wie er ist und seine Musik macht. Ein Hiesiger, ein Unsriger oder wie heit so kompliziert auf altgriechisch: Ein Autochthoner!
Quelle: Andy Zahradnik / Koch Universal Music

Weitere Informationen unter: www.andreas-gabalier.at

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Mein Name ist Daniela Jäntsch. Bin Ressortleitung für den Bereich Schlager/ Volksmusik auf www.perfect4all.de. Ich besuche Veranstaltungen. Schreibe Berichte oder mache CD Werbung. Mehr über mich auf www.jaentsch-promotion.de
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