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Alarm in Luzern

(PM) Frth, 01.04.2011 - Was bedeutet die unbedingte Ausfallsicherheit eines Brandschutzsystems fr ein sensibles Gebude wie etwa ein Schulungszentrum oder eine Klinik? Und wie lsst sich die Funktionalitt dieses Systems zeigen, ohne dass technische Fachsimpeleien der Entwickler die Darstellung dominieren? Dies sind Fragen, die Nicole Hodel bewegen. Bei Siemens ist sie fr die Marketingkommunikation von Brandschutzsystemen zustndig. Annick Luther hat Antworten auf diese Fragen. Und sie bringt ihre Antworten in Bewegung – im Film.

Wenn es darum geht, Produktlinien und Dienstleistungen von Kunden der gernBotschaft in Szene zu setzen, startet Regisseurin Annick Luther mit viel Gespr fr das richtige Bild und eine exakte Drehplanung ans Set. Kamerafhrung, Spannungsbogen, Musik, Schnitt…Jede Einstellung muss passen. Jedes Detail zhlt. Annick Luther beobachtet exakt, selektiert, interpretiert, inspiriert. „Jeder Film bringt neue Herausforderungen, jede Erfahrung beflgelt die nchste Produktion“ erklrt sie und fgt hinzu, dass jeder einzelne Dreh vor allem eines ist: „Handwerk“.

Bevor aber das Handwerk beginnt, ist Organisationstalent gefragt. Annick Luther verlsst sich hierbei auf die Untersttzung von Producerin Ceyda Farenski und Regieassistentin Gloria Dasch. Die beiden Kolleginnen aus der gernBotschaft holen Drehgenehmigungen ein, buchen das Kamerateam, sichern die An- und Abreise, die Hotelzimmer und das Catering fr die gesamte Crew. Immer wieder werden vom gernTeam Inhalt und Bildsprache mit dem Auftraggeber abgestimmt und Ideen auf ihre Umsetzbarkeit berprft. Etwas spter werden die Sprechertexte verfasst. Die Regisseurin konzentriert sich nun vor allem auf die Ausarbeitung des Storyboards, einer Art zeichnerischen Version des Drehbuchs. Bild fr Bild werden die Einstellungen fr die Inszenierung der komplexen Brandschutzanlage auf Annick Luthers Schreibtisch skizziert, bevor sie nach Luzern reist, um dort die Produktion zu leiten: Die Handwerkerin erarbeitet ihr Werkstck.

„Kamera ab - Ton ab - und: Bitte!“. Auf dieses Kommando startet die erste Szene. Und damit beginnt auch der erste von zwei intensiven Drehtagen in der Schweiz. Regisseurin Annick Luther und Kameramann Edmund Bachmann werden sich in diesen beiden Tagen eine Werkstatt teilen – Annick Luthers Vision wird durch Edmund Bachmanns Arbeit zum realen Bild. Routiniert setzt er ihre Impulse aus dem Storyboard um, ergnzt, vervollstndigt und entwickelt dabei immer wieder eigene kreative Ideen, die Annick Luther gerne aufnimmt.

Die erste Einstellung zeigt die Fassade der Luzerner Akademie fr Medizinisches Training und Simulation, in dem das Brandschutzsystem installiert ist. Moderator Florian Mller erklrt von hier aus zuerst das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten. „Cut!“ und Szenenwechsel: nach und nach arbeitet sich das Kamerateam jetzt von der Tiefgarage bis zum Konferenzraum durch die unterschiedlichen Drehorte im Haus vor. Dabei simuliert die Crew den Alarm, zeigt den flinken Einsatz der Security-Mitarbeiter in der Leitstelle und bezieht auch einen Operationssaal ein, um die Wertigkeit der zu schtzenden medizinischen Gerte abzubilden. Auftraggeberin Nicole Hodel ist selbst Crewmitglied und nimmt Platz in einem eigenen Regiestuhl, den ihr das gernTeam als berraschung mitgebracht hatte: „Es ist spannend, Teil dieses Filmteams zu sein. Das macht groen Spa und das Zusammenspiel klappt genauso reibungslos, wie bei unserem Brandschutzsystem selbst. “

Tatschlich kommt es auch bei der Filmproduktion auf hohe Sensibilitt und einen funktionierenden Workflow an. Um die Dreharbeiten zu beschleunigen, hatte Annick Luther deshalb bereits im Vorfeld die Licht-Crew vergrert, damit nachfolgende Drehorte schon vorgeleuchtet sind, whrend in anderen Rumen laufend noch Szenen fertig gestellt werden. Fr die Kameraleute entstehen so kaum Wartezeiten und die Aufnahmen knnen zgig realisiert werden.
Am Abend des zweiten Drehtags hat das gernTeam schlielich gengend Material fr einen 10mintigen Produktfilm gesammelt. Der Rohling ist fertig! Nun fehlt der Feinschliff: Wie bei einem Bausatz werden nun Spielszenen, Moderation, Animation, Sprechertext und Grafiken am Schnittplatz zu einem funktionalen Ganzen zusammengefgt – so werden die Konturen des Werkstcks geschrft.
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