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‘Africa Dialogue 2012‘ - Vom „hoffnungslosen Kontinent“ zum wirtschaftlichen Senkrechstarter

(PM) Frankfurt am Main, 23.04.2012 - In seiner Erffnungsrede auf der 4. International Trade and Investment Conference wies Prsident Jacob Zuma erneut auf den Beitrag Sdafrikas zum Wirtschaftswachstum auf dem afrikanischen Kontinent in der Vergangenheit und Zukunft hin. Er betonte, „dass Afrika als im Wachstum begriffener Kontinent der internationalen
Wirtschaftsgemeinde hohe Renditechancen zu bieten hat und nun optimal fr eine Ausweitung der regionalen Integration positioniert ist.“

Die Verwandlung Afrikas von einem „hoffnungslosen Kontinent“ zum wirtschaftlichen Senkrechtstarter ist das Ergebnis grundlegender Vernderungen in den letzten zehn Jahren. Regierungsstabilitt, Frieden und Demokratie, Entwicklungen in der Infrastruktur, die Verabschiedung von Handelsvorschriften zur Untersttzung der regionalen Wirtschaft sowie die Bekmpfung von Armut und Hunger sind Prioritten fr jede der beteiligten Regierungen. All diese Vernderungen haben den Weg fr kontinuierlichen Fortschritt bereitet und fr die Unternehmer in Afrika das erforderliche Umfeld geschaffen, um sich erfolgreich zu etablieren und die verschiedensten Branchen aufzubauen.

Laut Ansicht von Chichi Maponya, der Vorsitzenden von Brand South Africa, fuen diese neuen Entwicklungen in Afrika auf den Wachstumszahlen des letzten Jahrzehnts. „Nach Angaben des Internationalen Whrungsfonds lag das BIP-Wachstum in der gesamten Region zwischen 2000 und 2010 bei durchschnittlich 5,5 %. Das ist mehr als doppelt so viel wie in den 1980er und 1990er Jahren in Afrika.“

Maponya weist aber auch darauf hin, dass Afrikas grte Probleme derzeit die Uneinigkeit innerhalb der Bevlkerung und die Skepsis der Brger gegenber staatlichen Institutionen sind. „Immer mehr Regierungen und globale Investoren erkennen und schtzen den Wert von Gesellschaften mit innerem Zusammenhalt. Wenn die Bevlkerung nicht
zusammenhlt, der Regierung ihr Vertrauen ausspricht und an das Potenzial ihres Landes glaubt, ist kein vollstndiger Demokratisierungsprozess mglich. Das geht ber infrastrukturelle Entwicklungen und den Aufbau einer Freihandelszone hinaus – hier geht es darum, die Vorteile dieser Entwicklungen in Afrika zu erkennen und zu verstehen, auf welche Weise sie zur Entwicklung jedes einzelnen Brgers, jedes kleinen und groen
Unternehmens, der Privatwirtschaft sowie der ffentlichen Hand beitragen knnen.“

Prsident Zuma sprach auerdem ber die Folgen von Militrputschen und Strzen demokratischer Regierungen. Da in mehr als zwei Drittel aller afrikanischen Lnder die Demokratie noch immer in ihren Kinderschuhen steckt, schreckt Instabilitt im Hinblick auf Regierungen, Sicherheit und Frieden nicht nur auslndische Investoren ab, sie behindert
auch die unternehmerische Entwicklung im Land selbst. Eine stabile Regierung, Politik und Sicherheit war dagegen der Eckpfeiler fr die erfolgreiche Entwicklung Sdafrikas. Chichi Maponya verurteilt daher den Staatsstreich in Mali im letzten Monat als genau die Art von Ereignis, die auf dem Kontinent nicht lnger toleriert werden drfe.

„Afrika muss ein sicheres und verlssliches Terrain werden, sowohl fr auslndische Investoren als auch fr die Regierungen der Region. Wir werden keine nachhaltige Ausweitung der regionalen Mrkte erreichen knnen, solange unter uns immer noch Lnder militrisch oder diktatorisch regiert werden. Das gefhrdet alle bisherigen Fortschritte und
die verfassungsmigen Rechte jedes einzelnen Brgers dieses Kontinents.“

Africa Dialogue wird sich auch weiterhin mit den Herausforderungen befassen, denen sich Regierungen, Politik, Handel und Wirtschaft in Afrika nach wie vor gegenber sehen, und weiter errtern, was die Errungenschaften des letzten Jahrzehnts fr Wirtschaft, Regierung und Brger bedeuten. Dabei diskutieren die Meinungsfhrer auch ber Mglichkeiten, um Warenbewegungen ber die Grenzen des Kontinents hinweg zu erleichtern und so eine
Erleichterung und Beschleunigung des Handels zu erreichen.
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