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Pressemitteilung

ACI VII – Kapitalvernichtung

Prospektmängel liegen vor
(PM) Hamburg, 24.06.2010 - Die nun bekannt gewordenen Hausdurchsuchungen bei der ACI-Stammzelle in der Berliner Strae 7 in Gtersloh, Nordrhein-Westfalen, durchgefhrt von der Staatsanwaltschaft Bielefeld – Fachreferat Wirtschaftsstrafsachen –, sind wohl nur ein weiteres trauriges Kapitel dessen, was einzelne Anleger der ACI II-VII Immobilienfonds erdulden mssen. Es steht zu befrchten, dass dieses jedoch nur die Spitze des Eisberges ist. Wie von der Anlegerschutzkanzlei KWAG aus Hamburg schon vor Jahren publiziert, handelt es sich bei ACI augenscheinlich um ein Schneeballsystem. Als weiteres Indiz fr diesen Verdacht kristallisiert sich nun heraus, dass auch der letzte Fonds, Alternative Capital Invest GmbH & Co. VII. Dubai Fonds KG, nur gegrndet worden ist, um Kapital von Anlegern zu verschieben, nicht jedoch um es gewinnbringend einzusetzen. Da bei diesem Fonds die Prospekthaftung noch nicht verjhrt ist, bereitet derzeit die Anlegerschutzkanzlei KWAG Prospekthaftungsklagen gegen ACI vor.
„Trick“ des Fonds war und ist, dass Anleger sich mit Einlagen durch Abtretung von Forderungen an das Auseinandersetzungsguthabens anderer ACI-Fonds beteiligen konnten. Selbstverstndlich war damit der Fonds schon seit seiner Entstehung nicht wirtschaftlich handlungsfhig. Diese Tatsache verschleierte der „Lohmann-Clan“ in dem von ihm herausgegebenen Emissionsprospekt. Denn als Kapitalrckflusssumme wird ein Betrag in Hhe von 35,75 Millionen Euro angegeben. „Es stellt sich die Frage, wie solche Zahlen erreicht werden sollen, wenn der Fonds zum grten Teil aus nicht werthaltigen Forderungen besteht“, so Fachanwalt fr Bank- und Kapitalmarktrecht Jens-Peter Gieschen von KWAG Rechtsanwlte.
Den grten Verlust werden allerdings Anleger erleiden, die sich mit Bargeld beteiligt haben, denn das wurde mit wertlosen Forderungen verwssert. Mit ACI VII wird und wurde mithin Kapital vernichtet. Auch vermittelt es den Eindruck, dass der ACI VII nur dazu gegrndet worden war, um enttuschte Anleger der II – VI ACI-Reihe durch eine „Re-Investition“ ruhigzustellen. Durch die Re-Investition hatte ACI die Mglichkeit geschaffen, an sich fllige Ansprche auf Auseinandersetzungsguthaben des Jahres 2008 auf unbestimmte Zeit hinauszuschieben.
Bei ACI haben sich etwa 8.000 Privatanleger mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 600 Millionen Euro beteiligt. Eine gewisse Berhmtheit erreichte ACI durch das sogenannte „Labeln" von Immobilienprojekten mit prominenten Persnlichkeiten wie Niki Lauda, Boris Becker und Michael Schumacher.
Weitere Informationen unter www.kwag-recht.de
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Die Bremer Rechtsanwälte Jan-Henning Ahrens und Jens-Peter Gieschen gründeten 2007 die KWAG Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht Ahrens und Gieschen - Rechtsanwälte in Partnerschaft mit Sitz in Bremen und Hamburg. Die ...
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