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myfactory Kostenstudie 2011: SaaS-Anwender sparen 66 Prozent

(PM) München, 01.09.2011 - Die myfactory International GmbH, Anbieter von Unternehmenssoftware für kleine und mittlere Unternehmen, hat ihre 2009 erstmals vorgestellte Kostenstudie aktualisiert und präsentiert nun die Daten für 2011. In der neuen Untersuchung werden die Kostenaspekte von Einführung und Betrieb einer SaaS (Software as a Service) -Lösung in Relation zum Aufwand für eine vergleichbare, interne Installation (On-premise) gesetzt. Wichtigstes Resultat der Untersuchung: Über einen längeren Zeitraum (acht Jahre) betrachtet sparen SaaS-Anwender im Vergleich 66 Prozent.

Für den Vergleich wurden die Daten von kleinen und mittleren Unternehmen in einer repräsentativen Stichprobe durch myfactory analysiert. In diesen sind ERP (Enterprise Resource Planning)- und CRM (Customer Relationship Management)- Lösungen von myfactory im Einsatz. Die eine Hälfte der Unternehmen arbeitet im SaaS-Modus, die andere Hälfte betreibt die Software im eigenen Haus. Betrachtet wird ein für mittlere Unternehmen typischer Fall mit fünf Anwendern. Die Ergebnisse resultieren aus dem zusammengefassten Vergleich der Kosten für Einführung und Betrieb. Sie erstrecken sich auf einen Zeitraum von bis zu acht Jahren.

Die Ergebnisse im Detail

In die Startinvestitionen fließen zunächst die Kosten für die Hardware. Im Falle einer internen Installation handelt es sich dabei um den Server (inklusive der Infrastruktur, etwa die Kühlung) und die PCs. Bei der SaaS-Variante fallen lediglich Kosten für die Arbeitsplatzrechner an. Weiterhin entstehen Aufwendungen für deren Einrichtung und Installation. Hier wurde ein Stundensatz von 40 Euro angesetzt. Bei internen Installationen kommen die Softwarelizenzen hinzu, im SaaS-Fall die monatliche Nutzergebühr. Die durchschnittlichen Werte für fünf Arbeitsplätze: Beim internen Betrieb sind zu Beginn 19.920 Euro zu investieren, der SaaS-Anwender benötigt nur 1.700 Euro. Das Einsparpotenzial einer SaaS gegenüber einer internen Installation beträgt somit stattliche 91 Prozent.

Sind die Startinvestitionen erfolgt, fallen Aufwendungen für den laufenden Betrieb an. Im Falle der internen Nutzung wurden Wartungsgebühren für Software und Hardware sowie die Betriebskosten für den Server in die Rechnung integriert. Der SaaS-Anwender leistet die monatliche Nutzergebühr und die Wartung für den PC. Entsprechend deutlich ist der Unterschied. Bei interner Nutzung fallen pro Jahr 13.020 Euro an, beim SaaS-Kunden im Schnitt 5.340 Euro, er spart also 59 Prozent. Betrachtet man die Gesamtkosten für das erste Jahr, hat der interne Anwender mit durchschnittlich 32.940 Euro zu rechnen, im SaaS-Fall genügen 7.040 Euro. SaaS-Nutzer sparen zu Beginn also insgesamt 79 Prozent.

Hochgerechnet auf acht Jahre liegen die Aufwendungen für den internen Betrieb bei 126.720 Euro, SaaS schlägt mit 43.400 Euro zu Buche. Das Einsparpotenzial reduziert sich somit auf 66 Prozent, da einmalig anfallende Aufwendungen nicht mehr so stark ins Gewicht fallen. Der Effekt bleibt aber überaus deutlich.
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Harald Engelhardt
Zuständigkeitsbereich: PR Berater
Klostergut Besselich
56182 Urbar/Koblenz
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