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karriere.at Umfrage: Stress vs. Langeweile – Mehr als die Hälfte kämpft mit zu viel Arbeitsdruck

Jeder fünfte Arbeitnehmer hingegen ist im Job unterfordert
(PM) Linz, 19.06.2013 - "Wie stark fordert Sie Ihr Job?" - karriere.at (www.karriere.at), Österreichs größte Jobbörse, fragte seine User per Online-Voting: Das Umfrageergebnis zeigt auf, dass nur die wenigsten Arbeitnehmer mit ihrem Stresslevel völlig zufrieden sind. Zwar klagt mehr als die Hälfte über zu starke Belastung am Arbeitsplatz, mehr als ein Fünftel jedoch fühlt sich im Job sogar unterfordert.

22 Prozent der 457 Teilnehmer auf Arbeitnehmerseite sagen klipp und klar, dass sie ihr Joballtag zu stark und oft bis zur Erschöpfung fordert. Bei einem Drittel (36 Prozent) übersteigt in bestimmten Phasen die Belastung das Erträgliche. Hingegen ist exakt jeder fünfte Arbeitnehmer mit seinem Zeit- und Arbeitsdruck zufrieden und empfindet den daraus resultierenden Stress sogar als positiv. 22 Prozent beklagen die mangelnden Anforderungen im Job und sagen: „Ich bin oft unterfordert.“

Führungskräfte empfinden Stress als positiv

Ein Wert, der sich nahezu mit den Aussagen der 185 teilnehmenden Unternehmensvertreter deckt: 23 Prozent der Unternehmer, Führungskräfte und HR-Manager berichten von zeitweiliger Unterforderung. Ein Viertel (25 Prozent) empfindet positiven Stress im Job. Auch in den Management-Etagen leidet der größte Teil gelegentlich unter zu viel Stress (46 Prozent). Doch nur sechs Prozent fordert die zu hohe Stressbelastung stark.

Smid: „Manager können Aufgaben delegieren – Arbeitnehmer oft nicht“

„Die Ergebnisse zeigen auf, dass die Mehrheit der Befragten sowohl auf Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberseite tendenziell unter zu großem Druck leidet“, kommentiert karriere.at-Geschäftsführer Jürgen Smid das Online-Stimmungsbild. Auffällig sei jedoch, dass die Managementebene weniger häufig über stressbedingte Erschöpfungszustände berichtet. „Viele Führungskräfte werden in ihren Unternehmen professionell auf Managementaufgaben und den damit einhergehenden Stress vorbereitet, was diesen sicherlich hilft, mit der vielfach hohen Arbeitsbelastung umzugehen. Gut geschulte Führungskräfte wissen, wann sie Aufgaben delegieren müssen – alleine schon aus Selbstschutz. Diese Möglichkeiten haben Arbeitnehmer, welche die an sie gestellten Aufgaben abarbeiten, oftmals nicht. Erschöpfungszustände bis hin zum Burnout sind in vielen Fällen die logische Konsequenz“, analysiert Smid.

Das Umfrageergebnis im Detail:

Wie stark fordert Sie Ihr Job? (457 Arbeitnehmer)

- Zu stark und oft bis zur Erschöpfung (22 Prozent)
- Phasenweise ist es zu viel. (36 Prozent)
- Genau richtig. Mein Stress ist positiv. (20 Prozent)
- Zu wenig. Ich bin oft unterfordert (22 Prozent)

Wie stark fordert Sie Ihr Job? (185 Unternehmensvertreter)

- Zu stark und oft bis zur Erschöpfung. (6 Prozent)
- Phasenweise ist es zu viel. (46 Prozent)
- Genau richtig. Mein Stress ist positiv. (25 Prozent)
- Zu wenig. Ich bin oft unterfordert. (23 Prozent)

Pressefotos und weitere Informationen:
www.karriere.at/presse
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