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News, 07.02.2013
Euro-Wirtschaftsklima im Aufwind
Eurozone-Länder erwarten Erholung der Konjunktur
In der Eurozone keimt vermehrt die Hoffnung auf, dass es mit der Konjunktur im Euroraum bald wieder aufwärts geht: Laut aktuellem ifo-Wirtschaftsklimaindex zeigen sich die Ökonomen zu Beginn des Jahres bezogen auf die weiteren Konjunkturentwicklung so optimistisch wie seit fast zwei Jahren nicht.
Das ifo-Konjunkturbarometer zur Eurozone im langjährigen Überblick (Bildquelle: ifo Institut)
Das ifo-Konjunkturbarometer zur Eurozone im langjährigen Überblick (Bildquelle: ifo Institut)
Das Wirtschaftsklima in der Eurozone hellt sich auf. Wie das Münchener ifo Institut am Mittwoch bekannt gab, ist der ifo Indikator für Wirtschaftsklima in den Eurozone-Ländern im ersten Quartal 2013 erstmals wieder gestiegen. Mit einem Plus von 15,1 auf 95,1 Punkte kletterte der ifo-Wirtschaftsklimaindikator, nachdem er zuvor zweimal in Folge gesunken war, auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr. Grund für den Stimmungsschwung sind trotz verschlechterter Lageurteile (-2,8 Punkte) erheblich zuversichtlichere Konjunkturerwartungen der Ökonomen. So legte der ifo-Teilindikator zu den Konjunkturaussichten gegenüber dem Schlussquartal 2012 um 23,0 auf 95,1 Punkte zu. Optimistischere Konjunkturprognosen gab es im Euroraum zuletzt im 1. Quartal 2011. „Ein Silberstreif am Horizont ist erkennbar“, sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

An den Bewertungen zur aktuellen Wirtschaftslage in den Euro-Krisenländern änderte sich wenig. So wird die wirtschaftliche Lage in Griechenland, Italien, Spanien und Zypern von den im Rahmen des World Economic Survey (WES) befragten Experten dem ifo Institut zufolge weiter als sehr schwierig eingestuft. In Belgien, Frankreich, Irland und den Niederlanden bewerteten die WES-Experten die aktuelle  Lage nur wenig besser. Bezogen auf die wirtschaftliche Lage Österreichs und Finnlands lautet aktuell das Urteil „ungünstig“. Lediglich in Deutschland und Estland stufen die befragten WES-Experten die aktuelle Wirtschaftslage als zufriedenstellend ein.

Die Bewertungen zur Konjunkturentwicklung in den kommenden sechs Monaten deuten jedoch darauf hin, dass das Konjunkturtal bald durchschritten ist. So hellten sich die Konjunkturerwartungen der WES-Experten bis auf Estland in allen Eurozone-Ländern deutlich auf.  Eurozone-Länder bis auf Estland deutlich auf. „Insgesamt wird im Euroraum in den nächsten sechs Monaten mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation gerechnet“, konstatierte Sinn. Lediglich in Zypern, Finnland, Portugal und Spanien blieben die Erwartungen dem ifo-Chef zufolge weiterhin trotz Besserung im negativen Bereich.

Die Entwicklung der Preise betreffend erwarten die Experten für 2013 einen Anstieg um durchschnittlich 2,1 Prozent und damit eine schwächere Jahresteuerung als 2012 (+2,4%). Hinsichtlich der Zinsentwicklung gehen die Experten davon aus, dass die kurzfristigen Zinsen etwa auf dem gegenwärtigen Niveau verharren, während die langfristigen Zinsen insgesamt leicht steigen dürften. Im Hinblick auf den Euro rechnen die befragten Ökonomen mehrheitlich im nächsten Halbjahr mit einem weitgehend stabilen Euro/US-Dollar-Wechselkurs.
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