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News, 24.02.2015
ifo-Index steigt zum vierten Mal in Folge
Optimismus in der deutschen Wirtschaft wächst
Die Konjunkturaussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich im Februar laut ifo-Index weiter aufgehellt. Die Industrie zeigt sich sogar so optimistisch wie seit Sommer letzten Jahres nicht.

Der Konjunkturoptimismus in der deutschen Wirtschaft wächst. Wie das ifo Institut in München heute mitteilte, hat der ifo-Geschäftsklimaindex im Februar den vierten Monat in Folge zulegt. Mit einem geringfügigen Anstieg um weitere 0,1 Zähler auf 106,8 Punkte zeigen sich die deutschen Unternehmen insgesamt so positiv gestimmt wie seit Juli letzten Jahres nicht mehr. Getragen wird die überraschend gute Stimmung durch die vermehrte Hoffnung auf ein weiteres Anziehen der Geschäfte. Hier legten die Bewertungen der Unternehmen insgesamt im Februar den vierten Monat in Folge weiter auf 102,5 Punkte zu. Auch hier notiert der Indikator auf den höchsten Stand seit Juli letzten Jahres. Die Geschäftslage hat sich gegenüber Januar zwar insgesamt leicht eingetrübt, wird aber mit 111,3 Punkten immer noch so gut bewertet wie zuletzt im Juli 2014.  „Die deutsche Wirtschaft zeigt sich robust gegenüber den geopolitischen Unsicherheiten“, konstatierte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Industrie so optimistisch wie seit einem halben Jahr nicht

Weiter aufgehellt hat sich die Stimmung unter anderem im Verarbeitenden Gewerbe. Hier sorgen noch ein wenig optimistischere Geschäftserwartungen, die so gut bewertet werden wie seit August vergangenen Jahres nicht, trotz etwas verschlechterter Lageurteile für einen weiteren Anstieg des Geschäftsklimaindikators auf 9,5 Saldenpunkte (Januar: 9,3 Punkte). „Ein wichtiger Impulsgeber bleibt das Auslandsgeschäft“, so Sinn.

Auch im Großhandel und im Einzelhandel werden die Geschäftsaussichten besser bewertet als zu Jahresbeginn, wenngleich auch in den Handelssparten die aktuelle Lage weniger günstig bewertet wird als im Januar. Während allerdings im Einzelhandel die dennoch insgesamt gute Geschäftslage in Kombination mit gestiegenen Geschäftserwartungen den Indikator um 0,1 Zähler auf den höchsten Stand seit Juni letzten Jahres hebt (Februar: 3,3 Punkte),  gibt er im Großhandel geringfügig nach (- 0,1 auf 8,2 Punkte).

Im Bauhauptgewerbe hat sich der Optimismus dagegen weiter eingetrübt. Die Bewertungen zur aktuellen Lage fallen zwar ein wenig besser aus als noch zu Jahresbeginn, können allerdings die schlechteren Geschäftsaussichten nicht kompensieren, mit dem Ergebnis, dass der Gesamtindikator zum fünften Mal in Folge nachgibt (- 0,2 auf -5,8 Punkte). „Der Index liegt aber weiterhin auf einem hohen Niveau“, relativierte Sinn den weiteren Rückgang.

Abermals leicht verschlechtert hat sich die Stimmung auch im Dienstleistungsgewerbe. Hier gab der Indikator den zweiten Monat in Folge um 1,9 auf 22,7 Punkte nach, womit jedoch die Lage und Geschäftsaussichten hier weiterhin so gut bewertet wie in keinem anderen Wirtschaftszweig. Grund für das weitere Nachgeben des Geschäftsklimaindikator sind deutlich zurückhaltendere Lageurteile (- 4,7 Punkte gegenüber Januar). Bezogen auf die weitere Geschäftsentwicklung zogen die Bewertungen, nachdem sie im Januar leicht nachgegeben hatten, im Februar wieder auf 18,4 Punkte an. Das ist der beste Wert seit Januar 2014.

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