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News, 02.02.2015
ifo-Index steigt weiter
Deutsche Wirtschaft spürt verstärkten Rückenwind
Die deutsche Wirtschaft ist gut ins neue Jahr gestartet. Laut ifo-Index haben die Geschäfte zu Beginn des Jahres weiter angezogen. Auch bezogen auf die Konjunktur hat sich die Stimmung weiter aufgehellt.
Erstmals seit einem halben Jahr notiert der ifo-Indikator im Einzelhandel wieder im positiven Bereich.
Erstmals seit einem halben Jahr notiert der ifo-Indikator im Einzelhandel wieder im positiven Bereich.

Die deutsche Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf. Wie das ifo Institut in München mitteilte, hat der ifo-Geschäftsklimaindex im Januar gegenüber Dezember um 1,2 Zähler auf 106,7 Punkte zulegt. Damit hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft den dritten Monat in Folge aufgehellt. Grund für die weitere Stimmungsverbesserung sind unter anderem immer positivere Bewertungen der Unternehmen zur aktuellen Geschäftslage. Hier zog der Teilindikator im Januar weiter um 1,1 auf 106,7 Punkte an. Das ist der dritte Anstieg in Folge und der beste Wert seit Juli letzten Jahres.  „Die Unternehmen waren merklich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage“, berichtete ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Auch geht die Mehrheit der im Januar rund 7.000 befragten Unternehmen von einer weiteren Verbesserung der eigenen Geschäftsentwicklung aus. Hier legte der ifo-Teilindikator gegenüber Dezember sogar um 1,9 auf 111,7 Punkte zu. Auch dies ist ein Sechsmonatshoch.

Den stärksten Stimmungsschub gab es im Januar im Einzelhandel. Dort schnellte der ifo-Geschäftsklimaindikator gegenüber Dezember um 7,5 auf 3,2 Punkte nach oben (Dezember 2014: -4,3 Punkte). Das ist der beste Wert seit Juni letzten Jahres. Damit liegt der ifo-Indikator im Einzelhandel erstmals seit Juli 2014 wieder im positiven Bereich. Verantwortlich für den Stimmungsaufschwung sind deutlich bessere Bewertungen der Einzelhändler bezogen auf die aktuelle Lage und der vermehrte Glaube an ein weiteres Anziehen der Geschäfte.

Auch in der Industrie hat sich die Stimmung weiter aufgehellt. Hier notiert der ifo-Indikator mit dem dritten Anstieg in Folge auf nunmehr 9,3 Punkte im Januar so hoch wie seit August 2014 nicht mehr (Dezember: 7,1 Punkte). Für vermehrten Optimismus sorgen im Verarbeitenden Gewerbe zum einen erneut verbesserte Lageurteile und bessere Geschäftsaussichten in den kommenden sechs Monaten. „Aufgrund des sinkenden Euro-Wechselkurses werden stärkere Impulse vom Export erwartet. Die Kapazitätsauslastung stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 84,6 Prozent“, so Sinn.

Im Großhandel hellte sich das Geschäftsklima ebenfalls den dritten Monat in Folge auf. Auch hier erreichte der Indikator mit einem Anstieg auf 8,3 Punkte ein Sechsmonatshoch. Für bessere Stimmung in den Chefetagen der Großhandelsunternehmen sorgen deutlich positivere Lageeinschätzungen, während die Bewertungen zur weiteren Geschäftsentwicklung etwas weniger günstig ausfallen wie im Dezember.

Im Bauhauptgewerbe hat sich die Stimmung dagegen abermals verschlechtert. Auf die Stimmung drücken zu Beginn des Jahres vermehrte Negativ-Bewertungen zur aktuellen Lage in der Branche, was sich in einem erneuten leichten Rückgang des ifo-Indikators um weitere 0,5 auf -5,8 Punkte auswirkt. Das ist der schlechteste Wert seit September letzten Jahres. Allerdings geht ein vermehrter Anteil der Betriebe von einem Anziehen der Geschäftsentwicklung aus.

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