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News, 16.02.2012
ifo-Barometer
Weltwirtschaft zeigt Zeichen der Stabilisierung
Die Klima in der Weltwirtschaft hat sich im ersten Quartal leicht aufgehellt. Die weltwirtschaftliche Lage bleibt allerdings dem ifo Institut zufolge weiter angespannt.
Positive Impulse für die Weltwirtschaft könnten insbesondere von der Entwicklung in den USA ausgehen.
Positive Impulse für die Weltwirtschaft könnten insbesondere von der Entwicklung in den USA ausgehen.
Der ifo-Indikator für das Weltwirtschaftsklima hat seine Talfahrt zu Beginn des Jahres gestoppt. Nach Mitteilung des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) legte der im Rahmen des World Economic Survey (WES) erhobene Indikator im ersten Quartal 2012 gegenüber dem Vorquartal um 3,7 auf 82,4 Punkte zu. Im vierten Quartal 2011 war der ifo-Indikator nach zwei Rückgängen in Folge auf den tiefsten Stand seit Frühjahr 2009 gefallen. Die leichte Aufwärtsbewegung des ifo-Indikators, für dessen jüngste Erhebung das ifo Institut 1.129 Wirtschaftsexperten in 120 Ländern befragt hat, ist allerdings alleinig darauf zurückzuführen, dass die Prognosen der befragten WES-Experten zur weiteren Entwicklung im kommenden Halbjahr mit einem Teilindikatorwert von 80,4 Punkten nicht mehr ganz so pessimistisch ausfielen wie im Vorquartal (71,9 Punkte), während der Teilindikator zur aktuellen Wirtschaftslage weiter nachgab und mit nunmehr 84,1 Punkten den dritten Rückgang in Folge ausweist (Q4/2011: 86,0 Punkte). „Die Ergebnisse belegen die weiterhin schwierige Situation der Weltwirtschaft“, sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. So liege der Weltwirtschaftsklimaindikator trotz seiner leichten Aufwärtsbewegung weiterhin deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt.

Weitere Eintrübung in Asien, Erholung in den USA

Wie der Blick auf die einzelnen Regionen zeigt, hat sich das Wirtschaftsklima in Westeuropa, nachdem der ifo-Indikator im Vorquartal um 23,8 Punkte eingebrochen war, im ersten Quartal geringfügig um einen Prozentpunkt auf 82,4 Punkte aufgehellt. Trotz etwas weniger pessimistischer Erwartungen seien die Prognosen für das kommende Halbjahr Sinn zufolge aber weiterhin von Skepsis geprägt. Auch wird die aktuelle Wirtschaftslage von den WES-Experten schlechter eingestuft als im Quartal zuvor.  In Asien hat der ifo-Wirtschaftsklimaindikator dagegen seine Talfahrt weiter fortgesetzt. Hier gab der Indikator mit einem erneuten Rückgang auf nunmehr 74,4 Punkte das vierte Quartal in Folge nach, demnach sich die Bewertungen zur aktuellen Wirtschaftslage stark verschlechtertet haben, infolgedessen der Indikator hier nun Sinn zufolge noch etwas mehr unter dem langfristigen Durchschnitt liege. Positive Zeichen kommen dagegen aus Nordamerika, insbesondere den USA: Hier legte der ifo-Indikator kräftig zu und notiert mit einem Zuwachs um 18,4 auf 87,9 Punkte aktuell auf dem höchsten Stand seit Frühjahr 2011 (Q2: 98,7 Punkte). Wie Sinn erklärte, attestierten hier die WES-Experten eine deutliche Verbesserung der aktuellen Wirtschaftslage. „Auch der wirtschaftliche Ausblick für das nächste halbe Jahr ist spürbar positiver als noch vor drei Monaten“, so der ifo-Chef.
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