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Pressemitteilung

ehw in Münster über die Energiekette von der Erzeugung bis zur Steckdose

Immer da und immer verfügbar: Strom füttert unsere technischen Geräte. Der Preis für die Produktion sinkt. Der Preis an den Strombörsen fällt. Doch der Strompreis für den Endverbraucher steigt. Die Energiehandelsgesellschaft West (ehw) klärt auf.
(PM) Münster, 02.09.2016 - In der Verbrauchsabrechnung des Energielieferanten sind häufig ein Grund- und ein Arbeitspreis ausgewiesen. Ein Haushalt von drei bis vier Personen verbraucht etwa 3.500 Kilowattstunden Strom im Jahr. Das kostet ca. 900 Euro. Die bekannten „Steuern, Abgaben und Umlagen“ entsprechen heute etwa der Hälfte der Stromrechnung und haben sich seit 2010 fast verdoppelt. Dazu gehören: Stromsteuer (2,05 ct/kWh), EEG Umlage (6,354 ct/kWh), Offshore-Haftungsumlage nach § 17f Abs. 5 EnWG (0,040 ct/kWh), Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV (0,378 ct/kWh), KWK-G Zuschlag (0,445ct/kWh) und Konzessionsabgabe – abhängig von der Einwohnerzahl der Gemeinde, zwischen 1,32 und 2,39 ct/kWh.

Weitere Kosten entstehen für die Nutzung der Stromnetze und der Stromzähler – diese machen etwa ein Viertel der Stromrechnung aus. Diese sogenannten Netzentgelte beinhalten die Kosten für die Nutzung der Infrastruktur, Betriebsführung und das benötigte Personal. Das letzte Viertel der Stromrechnung enthält die Kosten des Vertriebs. Bei 3.500 kWh im Jahr sind das etwa 230 Euro. Hierzu gehören die Energiebeschaffung und deren Erzeugung.

Energiebeschaffung – Ein Kerngeschäft der Energiehandelsgesellschaft West mbH

An den deutschen Energie-Börsen kostet Strom (Base) zwischen zwei und drei Cent pro kWh – abhängig vom Lieferzeitpunkt. Die Grundlast wird in der Regel schon frühzeitig eingekauft während die Energiespitzen (Peak) kurzfristig und tagesaktuell an den Börsen beschafft werden. Bei einem Preisanstieg an den Börsen um 1 ct/kWh würden sich die Gesamtkosten für den Endkunden nur um etwa 3,50 € pro Jahr erhöhen. Energielieferanten kaufen bereits heute die Energie für die nächsten Jahre. Die ehw in Münster beschafft für ihre Kunden schon jetzt Energiemengen bis 2020.

Wie an jeder Börse kann nur spekuliert werden. Der Energiepreis wird maßgeblich von den Preiseentwicklungen für Kohle, Öl und CO2-Zertifikaten beeinflusst. Bei den Energieversorgern ist eine seriöse Energie-Beschaffung daher immer eine Mischkalkulation: Niemand kann den aktuellen Börsenpreis sofort an seine Kunden weitergeben. Energiemengen müssen bei der Auslieferung mit dem Preis bezahlt werden, zu dem sie eingekauft wurden. Beschafft ein Energieversorgungsunternehmen seinen gesamten Energiebedarf stets sehr kurzfristig, kann es bei glücklicher Marktlage einen günstigeren Endpreis anbieten. Doch bei Engpässen steigt das Risiko, Energiemengen nur zu sehr hohen Preisen beschaffen zu können.

Herausforderungen der Energiebeschaffung

Bevor ein Strompreis an den Börsen gehandelt werden kann, muss der Strom erst erzeugt werden. Stromerzeuger müssen frühzeitig wissen, welche Strommengen benötigt werden, da die Speicherung von elektrischer Energie heute noch nicht wirtschaftlich ist. Hier kommt es auf eine gute Prognose der benötigten Mengen an. Nachfrage und Angebot bestimmen die Erzeugung – mit allen Problemen, die sich aus dem Verhältnis von Prognose zu realer Abnahmemenge ergeben.

Hinzu kommt die schwierige Prognose der Einspeisung von erneuerbaren Energien wie Windkraft und Photovoltaik, die nach Wetterlage schwankt. Bereits heute macht diese einen Anteil von etwa 30 Prozent an der Bruttostromerzeugung in Deutschland und damit einen Anteil von etwa 12,5 Prozent am deutschen Primärenergieverbrauch aus.

Der deutsche Gesetzgeber und die Europäische Union machen es mit ihrem Informationsdurst und regulatorischen Vorgaben nicht einfacher Kosten zu senken. Schlagworte wie EMIR, REMIT, MiFiD treffen die deutschen Energiehändler und führen direkt zu einem weiteren Kostenanteil, der an die Energieversorger und letztendlich an die Kunden weitergegeben werden muss.

ehw in Münster: Strom aus der Steckdose zum vernünftigen Preis

Die Energieversorgung in Deutschland steht auf sicheren Beinen. Netzbetreiber und Energiebeschaffer wie die ehw in Münster sorgen dafür, dass der Strom beim Endkunden ankommt. Dank eines effizienten Produktportfolios in der Energiebeschaffung, sorgt die Energiehandelsgesellschaft West für Versorgungssicherheit zu einem guten Preis.
PRESSEKONTAKT
Energiehandelsgesellschaft West mbH
Herr Guido Buschmeier
Hafenplatz 1
48155 Münster
++49-251-6942901
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ZUM AUTOR
ÜBER ENERGIEHANDELSGESELLSCHAFT WEST

Die Energiehandelsgesellschaft West (ehw) ist ein Handelshaus für Strom und Erdgas sowie regionaler Direktvermarkter. Ein wesentliches Erfolgsrezept der ehw ist die Kooperation mit ihren Gesellschaftern und Kunden auf Augenhöhe. ehw ...
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