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Pressemitteilung

eStep Mittelstand veröffentlicht Methodik zur Analyse und Auswahl von eBusiness-Standards

FIR an der RWTH Aachen treibt als Konsortialführer Standardisierung voran
(PM) Aachen, 15.12.2016 - Im Rahmen der Mittelstand-Digital-Initiative eStandards hat das Projekt eStep Mittelstand eine DIN SPEC zur Methodik für die Analyse und Auswahl von eBusiness-Standards veröffentlicht. Am 8. Dezember 2016 fand in Aachen der Abschluss des Projekts „eStep Mittelstand – Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von eBusiness-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“ statt.

Das Forschungsprojekt hat Lösungen und Werkzeuge für den Einsatz von eBusiness-Standards (eStandards) entwickelt, mit denen Unternehmen selbst ermitteln können, wie fit sie im eBusiness schon sind und wie sie geeignete Schritte festlegen sowie geeignete IT-Lösungen schaffen können. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen von Mittelstand-Digital geförderten Projekts, wurde nun eine Methodik zur Analyse und Auswahl von eStandards in Form der DIN SPEC 91334 veröffentlicht.

Dennis Schiemann, Projektleiter eStep Mittelstand vom Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) e. V. an der RWTH Aachen: „Digitale Geschäftsprozesse erfordern den permanenten Austausch von Daten über Organisationsgrenzen hinweg. eStandards spielen dabei eine entscheidende Rolle, sie sind die gemeinsame Sprache im elektronischen Geschäftsverkehr und Grundlage für eine effiziente Vernetzung und den automatisierten Austausch von Daten in und zwischen Unternehmen sowie mit der öffentlichen Verwaltung. eStandards sind für die digitalen Geschäftsprozesse ein entscheidender Innovations- und Produktivitätsfaktor, ihre Bedeutung wächst in einem zunehmend digital vernetzten Wirtschaftssystem. eStep Mittelstand ist es gelungen, eine verständliche und leicht zu implementierende Methodik zur Analyse und Auswahl von eStandards zu entwickeln und damit deren Verbreitung zu unterstützen. Denn bisher werden eBusiness-Standards nur von einem Drittel der Unternehmen in Deutschland eingesetzt.“

Klaus Kaufmann, GS1 Germany, dazu: „Die von uns im Rahmen des Projekts entwickelte DIN SPEC legt eine allgemeingültige Methodik fest, die durch ein modulares Vorgehen mit Hilfe von webbasierten Anwendungen kleine und mittlere Unternehmen bei der Selbstanalyse, der Auswahl und der Einsatzplanung von eBusiness-Standards unterstützt. Dazu haben wir ein Self-Assessment-Tool entwickelt, mit dem Unternehmen ihre individuelle Ausgangssituation detailliert analysieren und ihren eBusiness-Reifegrad identifizieren können. So können
Unternehmen die für sie richtige Entscheidung hinsichtlich des möglichen Einsatzes von eStandards treffen.“

Eine DIN SPEC ist eine öffentlich verfügbare Spezifikation des Deutschen Instituts für Normung e. V. (DIN), auf die sich die mitwirkenden Autoren geeinigt haben. Sie ist ein schnelles, effizientes und wirksames Instrument, um Forschungsergebnisse auf dem Markt einzuführen. Das Deutsche Institut für Normung e. V. sorgt dafür, dass die DIN SPEC nicht mit bestehenden Normen kollidiert und veröffentlicht die Standards – auch international. Eine DIN SPEC kann die Basis für eine DIN-Norm sein.

Weitere Informationen: www.estep-mittelstand.de

[3.273 Zeichen inkl. Leerzeichen, 14. Dezember 2016]

Über eStep Mittelstand

eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von eBusiness-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“. Das Proiekt ist Teil der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. eStep Mittelstand unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu entwickeln und anzuwenden. Beteiligt sind das Forschungsinstitut für Rationalisierung e. V. (FIR) an der RWTH Aachen, der eCl@ss e. V., die GRÜN Software AG, die GS1 Germany GmbH sowie die tapas GmbH.

Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse

Der BMWi-Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital (www.mittelstand-digital.de) – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse setzt sich zusammen aus den Initiativen eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern mit 20 Förderprojekten, Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand mit 17 Förderprojekten sowie Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse mit zehn Kompetenzzentren, einem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk und vier Mittelstand 4.0-Agenturen mit den Schwerpunktthemen Cloud, Prozesse, Kommunikation und Handel.
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