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Pressemitteilung

cut-e Azubi-Studie 2013/14

So richtig zufrieden ist kein Personaler bei der Besetzung seiner Ausbildungsplätze.
(PM) Hamburg, 24.03.2014 - Für Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, Ausbildungsplätze erfolgreich zu besetzen. Nur wenige Arbeitgeber sind voll und ganz zufrieden mit der Qualität der Bewerbungen um betriebliche Ausbildungsplätze. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von cut-e, des internationalen Marktführers für webbasierte Tests für die Personalauswahl und –entwicklung.

Dr. Achim Preuß, Geschäftsführer von cut-e verweist darauf, dass sich die Zahl an potenziellen Bewerbern um Ausbildungsplatze aufgrund des demografischen Wandels und der Konkurrenz durch die wachsende Zahl von Bachelor-Studenten vermindert. „Die gute Nachricht lautet: Unternehmen können erfolgreich gegensteuern – durch Optimierung der Suchprozesse und der Auswahlentscheidungen.“

Im Sommer 2013 hat cut-e mehr als 1.500 Personalfachkräfte und Ausbilder zur Auswahl von Auszubildenden befragt. Sie kommen aus Unternehmen aller Größenklassen.

Personaler sind mit der Qualität der Bewerbungen unzufrieden

Die Personalverantwortlichen beurteilen die Bewerbungssituation um Ausbildungsplätze insgesamt recht positiv. Aber sie sind mit der Quantität der Bewerbungen eher zufrieden als mit ihrer Qualität. Befragt nach der Zahl der Bewerbungen äußerten sich zehn Prozent „sehr zufrieden“, aber nur vier Prozent vergaben dieses Prädikat für die Qualität der Bewerber. „Eher zufrieden“ mit der Güte der Bewerbungen sind 26 Prozent der Personalverantwortlichen. Die Menge ist für die Unternehmen somit in Ordnung. Aber es sind weniger gute Bewerbungen dabei.

Wie wird nach Azubis gesucht?

Bei der Suche nach Auszubildenden setzt die Wirtschaft auf Vertrautes: Die klassischen Methoden wie Jobmessen und Anzeigen in Printmedien dominieren. Besonders häufig werden Stellenangebote auf der Firmenhomepage genutzt. Voraussetzung für den Erfolg ist aber, dass Bewerber das Unternehmen kennen. „Für Unternehmen, die einen geringeren Bekanntheitsgrad haben, kann diese Methode allerdings die Suche nach geeigneten Bewerbern erschweren“, sagt Dr. Achim Preuß, Geschäftsführer der cut-e Gruppe. Möglicherweise seien deshalb viele mittelständische Firmen unzufrieden mit der Qualität der Bewerber. Mit Menge und Qualität der Bewerber sind die Personaler am zufriedensten, wenn sie diese durch Anzeigen in Printmedien oder auf der eigenen Homepage sowie durch Direktansprache auf Jobmessen oder im Rahmen des Schulmarketings rekrutieren.

Hohes Risiko der Fehlbesetzung ohne geeignete HR-Instrumente – Trend zum Online-Verfahren

Interessanterweise nennen Personalverantwortliche gerade die „klassischen“ Suchmethoden besonders häufig, wenn sie unzufrieden mit den Bewerbungen auf Ausbildungsplätze sind. Eine Erklärung liefern die Antworten auf die Frage, welche Verfahren die Personalabteilungen zur (Vor-)Auswahl von Auszubildenden nutzen. Mehr als 25 Prozent der Firmen setzen ausschließlich Offline-Verfahren ein. Zwölf Prozent der Befragten gaben an, dass sie überwiegend Offline-Verfahren anwenden. Und acht Prozent setzen gar keine Instrumente zur Vor-Auswahl ein. Diese Firmen gehen nach Auffassung von cut-e ein größeres Risiko ein, teure Fehlentscheidungen zu treffen, weil ihnen Informationen als Entscheidungsgrundlage fehlen. Hier gebe es ein enormes Optimierungspotenzial, merkt Andreas Lohff an. „Es ist erstaunlich, dass nicht mehr Unternehmen Tests zur Vorauswahl einsetzen, hier scheinen Zeugnisnoten für die Unternehmen immer noch ausschlaggebend zu sein.“ Besonders in Zeiten mit wenigen Bewerbungen sei es wichtig, die Auswahlentscheidung abzusichern.

Der Vergleich mit Befragungsergebnissen von 2009 belegt den klaren Trend zu Online-Verfahren zur Auswahl von Auszubildenden. Nutzten 2009 nur 10 Prozent ausschließlich Online-Verfahren, greift jetzt fast jedes vierte Unternehmen zu diesen Instrumenten.

Dass die richtige Auswahl von Auszubildenden in Zukunft eine besondere Herausforderung darstellen wird, sehen die Personalverantwortlichen sehr klar. 70 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Qualität wie Quantität der Bewerber in den nächsten fünf Jahren zurückgehen wird. Größere Firmen fast halten mit 80 Prozent einen Rückgang für wahrscheinlich. Sie befürchten, dass sie ihren hohen Personalbedarf nicht werden decken können. Bei der Qualität der Bewerber befürchten dagegen jeweils mehr als 60 Prozent aller Unternehmen negative Entwicklungen.

Zu den drei wichtigsten Kriterien, die mit Eignungsdiagnostik gemessen werden, zählen seit 2009 unverändert numerische und verbale Fähigkeiten sowie die deutschen Sprachkenntnisse. Allerdings zeigt die Studie, dass mehr als 30 Prozent der befragten Unternehmen auf verbale und numerische Fähigkeitstest verzichten. Das könne man fast als „fahrlässig“ bezeichnen, meint die Geschäftsführung von cut-e. Seit Jahren zeige die Forschung, dass eben diese Begabungen sich hervorragend eignen zur Vorhersage des langfristigen, beruflichen Erfolgs des Auszubildenden.

Die Studie kann kostenlos bestellt werden unter www.cut-e.de/azubi-auswahl
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