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bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V.
Pressemitteilung

bbw Gesundheitstag für Berlin und Brandenburg

Anlässlich des diesjährigen bbw Gesundheitstages empfing das bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg am 3. September 2014 auf seinem Campus in Berlin-Karlshorst rund 100 Gäste.
(PM) Berlin, 09.09.2014 - Die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft trafen sich mit Bildungsexperten des bbw zu einem gelungenen Austausch über geeignete Strategien zur Fachkräftesicherung und Nachwuchsgewinnung in der Wachstumsbranche Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Die Frage, wie die Aus- und Weiterbildung von Arbeitsuchenden und Beschäftigten die Brücke zwischen der demografischen Entwicklung und dem Bedarf der Unternehmen an Fachkräften schlagen kann, stand im Focus der Veranstaltung.

Die Staatssekretärin für Gesundheit, Emine Demirbüken-Wegner, sieht die Bewältigung des Fachkräftebedarfs in der Branche als Herausforderung an: "Unsere Stadt wächst, unsere Stadt altert aber auch. Wir wissen, dass wir in den kommenden Jahrzehnten mehr Fachkräfte in der Pflege und anderen Gesundheitsberufen brauchen. Um diese Entwicklung angemessen zu begleiten, müssen wir schon heute die Arbeitsstellen und das Personal von morgen planen. Ein Beispiel: Mit unserer Kampagne 'Gepflegt in die Zukunft' werben wir für den Altenpflegeberuf. Der Gesundheitstag ist ein guter Treffpunkt, um sich über die richtigen Strategien dazu auszutauschen."

Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, stellte das überdurchschnittliche Potential der Gesundheits- und Sozialwirtschaft für Wachstum und Beschäftigung heraus und wies gleichzeitig darauf hin, dass eine erfolgreiche Fachkräftesicherung die zentrale Herausforderung sei, um dieses Potential zu heben. Amsinck: "Dazu bedarf es sowohl politischer Weichenstellungen als auch der Weiterentwicklung der Personalpolitik in den Gesundheitsunternehmen. UVB und bbw unterstützen diese beispielsweise im Bereich von Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeitgestaltung und Gesundheitsmanagement."

Nach dem Vortrag der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Potsdam, Dr. Ramona Schröder zur Arbeitsmarktpolitik in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, schlug der bbw Vorstandsvorsitzende, Stefan Schönholz, den Bogen von der demografischen Entwicklung über die Auswirkungen auf die aktuelle Arbeitssituation vieler Beschäftigter zum Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM). Es sei davon auszugehen, sagte er, dass die körperliche und geistige Gesundheit der Mitarbeiter bei immer älter werdenden Belegschaften als strategischer Wettbewerbsvorteil gesehen werden müsse. Und mit Blick auf die wachsende Anzahl von Firmen, die gerade beginnt Gesundheitsvorsorge für das Personal zu planen: "Neben dem Anbieten gesundheitlicher Präventionsmaßnahmen sollten Unternehmen aber auch die Führungskompetenz ihrer Vorgesetzten stärken. Oft hat diese nämlich nicht mit dem technischen Fortschritt Schritt gehalten." Hier könne Qualifizierung viel bewirken: "Neben Kommunikations- und Konfliktkompetenz geht es um die Fähigkeit, Veränderungen zu managen und um einen wertschätzenden Führungsstil, der weniger mit Anweisungen und dafür stärker mit Coaching-Elementen arbeitet."

Welche Herausforderungen die Implementierung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement mit sich bringen, aber auch welche Vorteile so ein BGM schafft, war u.a. Gegenstand von zwei der 15 an diesem Tag präsentierten Leuchtturmprojekte des bbw. Die Leistungsschau stellte den Besuchern der Veranstaltung in der Praxis erprobte Aus- und Weiterbildungskonzepte für Fach- und Führungskräfte der Gesundheits- und Sozialwirtschaft vor und lud die Gäste zu Fragen nach Lerninhalten, -methoden und zum Mitmachen ein.

Die Projektinhalte reichten vom flexiblen Ausbildungsmodell für Leistungssportler zu klassischen Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsprojekten, z.B. für Arbeitsuchende, Rehabilitanden, behinderte oder auch obdachlose Menschen. Von Tagesseminaren bis zum Gesundheitsmanagement-Studiengang an der bbw Hochschule. Von speziellen Fortbildungen für Mitarbeiter der Gesundheitsbranche bis hin zu Stufenmodellen, in denen je nach Voraussetzung verschiedene Wege zum staatlich anerkannten Abschluss führen können, wie bei der Erzieherfortbildung.

Dabei seien die starke Wirtschaftsnähe der Bildungsangebote und die enge Zusammenarbeit mit den Betrieben bei deren Entwicklung und Umsetzung entscheidende Erfolgskriterien, sagte der Geschäftsführer des bbw, Dr. Andreas Forner. Darin sehe er auch das besondere Potential des bbw. Mit ihrer Größe, den ca. 30 Standorten in Berlin und Brandenburg, mit ihrer mehr als 40-jährigen Erfahrung und mehr als 500 Bildungsexperten besitze die bbw Gruppe gute Voraussetzungen, um sich den ständig ändernden Anforderungen des Marktes anzupassen. Das habe sich in den vergangenen Jahren auch in einer positiven Entwicklung der Bildungsangebote für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft - sowohl in der fachlichen Breite als auch in den Bildungsformen - gezeigt.
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