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News, 10.11.2011
bAV-Umfrage
Betriebliche Altersvorsorge wird immer populärer
Die betriebliche Altersvorsorge (baV) genießt bei deutschen Arbeitnehmern immer größeres Interesse, zeigt eine Studie. Die Folge: Der Anteil der Firmen, die ihren Mitarbeitern eine bAV anbieten, wächst.

Der Anteil der Arbeitnehmer in Deutschland, die sich für eine betriebliche Altersversorgung (bAV) über ihren Arbeitgeber interessieren, hat sich in den letzten sieben Jahren nahezu verdoppelt. Während 2004 nur etwa jeder siebte Beschäftigte in Deutschland (14%) an einer solchen Zusatzrente Interesse zeigte, trifft dies mittlerweile auf 26 Prozent der Arbeitnehmer zu. Mehr als jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland erwägt zurzeit sogar bereits konkret den Abschluss eines bAV-Produktes. Das geht aus der aktuellen Marktstudie „bAV-Report 2011“ der YouGovPsychonomics AG hervor, für das Marktforschungs- und Beratungsinstitut 2011 mehr als eintausend Arbeitnehmer online sowie 500 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 500 Beschäftigten telefonisch zum Thema betriebliche Altersvorsorge befragt hat.

Wie der Vergleich der aktuellen Studienergebnisse mit denen aus dem Jahr 2004 verdeutlich, sind die Ressentiments der bAV gegenüber bei deutschen Arbeitnehmern deutlich gesunken. So erklären mittlerweile nurmehr 45 Prozent der Arbeitnehmer, dass sie an bAV-Produkten generell kein Interesse haben. 2004 war der Anteil der Desinteressierten noch bei 58 Prozent gelegen. Parallel dazu nahm der Anteil der Beschäftigten, die bereits einen Vertrag zur betrieblichen Altersvorsorge abgeschlossen haben, deutlich zu: Während vor fünf Jahren noch nur etwa jeder fünfte Befragte den Abschluss eines bAV-Produktes wie beispielsweise einer Direktversicherung getätigt hatte, gilt dies inzwischen bereits für knapp ein Drittel der befragten Arbeitnehmer (31%). Weitere 12 Prozent erwägen dies nach eigener Auskunft in den kommenden zwölf Monaten zu tun.

Der Bedeutungszuwachs der betrieblichen Altersvorsorge spiegelt sich auch bei den Unternehmen wider. So sind die bAV-Verweigerer auf Arbeitgeberseite laut Studie inzwischen in der Minderheit, demnach nur 42 Prozent der Unternehmen, keine Form der bAV anbieten. 2004 erklärte dies laut YouGovPsychonomics noch die Mehrheit der Befragten. Den Informationsstand der Beschäftigten betreffend gibt es allerdings in vielen Unternehmen Defizite. So gab fast jeder zweite Arbeitnehmer an, er fühle sich zum Thema bAV von sich seinem Arbeitgeber nicht gut informiert. Ein Teil der Unternehmen hat hier aber offensichtlich nachgebessert: Vor fünf Jahren hatten noch zwei Drittel der befragten Arbeitnehmer (66%) Informationsdefizite beklagt. Besonderer Nachholbedarf besteht in diesem Punkt laut Studie in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen: Hier konnten 23 Prozent noch nicht mal sagen, ob im eigenen Unternehmen überhaupt die Möglichkeit zum Abschluss einer bAV besteht.

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