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Zuwachs für die Modewelt

Bizerba und die Modefachschule Sigmaringen präsentieren auf der IFFA 2010, der internationalen Leitmesse der Fleischwirtschaft, täglich außer sonntags um 11°° und 15°° Uhr eine weltweit wohl einzigartige Modenschau (Halle 6, Stand C60).
(PM) Balingen, 06.05.2010 - Bizerba und die Modefachschule Sigmaringen präsentieren eine Modenschau quer durch die Etikettenwelt auf der IFFA 2010

Balingen, 05. Mai 2010 - Bizerba und die Modefachschule Sigmaringen präsentieren auf der IFFA 2010, der internationalen Leitmesse der Fleischwirtschaft, täglich außer sonntags um 11°° und 15°° Uhr eine weltweit wohl einzigartige Modenschau (Halle 6, Stand C60). Sie beweist: Etiketten sind die neuen Träger von Multi-Funktionalitäten und sehen dabei auch noch gut aus.

Im Jahr 1858 veranstaltete Charles Worth in Paris die erste Modenschau und avancierte diese in der Folgezeit zu gesellschaftlichen Events. Er war der erste Modeschöpfer, der mehr als Künstler denn als Handwerker verstanden wurde und revolutionierte mit seiner Art der Kleiderproduktion die gesamte Modeindustrie. Heute, rund 150 Jahre später, sind die Märkte gesättigt und Modeschöpfer müssen sowohl in Design als auch Präsentation stetig neue Wege beschreiten, um weiterhin Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu können.

Eine wohl weltweit einzigartige Idee hatten die Modefachschule Sigmaringen und der Technologiehersteller Bizerba aus Balingen: Für die IFFA 2010, die internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft in Frankfurt, haben Studenten der Modefachschule moderne Sommer-Kleider kreiert und dabei die Vielfalt der unterschiedlichen Bizerba Etiketten in das Design mit einfließen lassen.

Claudia Gross, Director Global Marketing und Communication bei Bizerba, zum Hintergrund der Idee: „Die Bizerba wurde 1866 gegründet und ist seither dafür bekannt, qualitativ hochwertige Waagen für den Industrie- und Lebensmittelbereich zu produzieren. Natürlich hat sich seitdem sowohl unser Produktportfolio als auch unser Unternehmensimage den neuen globalen, wirtschaftlichen Märkten angepasst. Wir produzieren längst nicht mehr nur Waagen, sondern auch eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Etiketten sowie moderne Systemlösungen, die auf einem intelligenten Zusammenspiel von Hard- und Software basieren.“ Um dieses moderne Image und die Vielfalt der Bizerba Etiketten auf der IFFA visuell transportieren zu können, habe Bizerba die Modefachschule Sigmaringen gebeten, entsprechende Etikettenkleider zu designen.

„Das Kleid „Wrap me up“ von Bodil Neitzel“, so Gross weiter, „setzt unser C-Wrap Etikett in Szene. Sämtliche Inhalte können auf nur einem Etikett dargestellt werden, welches das Produkt von bis zu vier Seiten umschließt. Die Verpackung wird somit stabiler, der Produktinhalt vor illegalem Umpacken geschützt. Auszeichnungsfehler werden vermieden, die Anzahl der Rollenwechsel reduziert. Mit der passenden Software kann der Anwender die Position der Inhalte selbst bestimmen. Kunden können somit wichtige Botschaften auf den ersten Blick erkennen, ohne die Packung aus dem Regal nehmen zu müssen.

Projektleiterin und Honorardozentin für Design und Kollektionsgestaltung Bettina Wirschun von der Modefachschule Sigmaringen: „Wir bekamen die Anfrage seitens Bizerba, ob wir für den Messeauftritt auf der IFFA moderne Outfits für die Hostessen und eine zusätzliche Modenschau kreieren könnten. Die Bizerba Etiketten sollten dabei Teil des Designs werden. Diese außergewöhnliche Idee hat mir und den Studenten des zweiten Jahrgangs sofort gefallen. In einem ersten Schritt mussten wir die Komplexität an den Kenntnisstand der Studenten anpassen“.

Der Kurs entschied sich für Etui-Modelle, die im Business-Bereich gerne getragen werden: schlanke, gerade Kleider ohne Ärmel, mit schlichtem Ausschnitt, knielang und körpernah. „Es folgte ein Brainstorming mit den Teilnehmern der Klasse, danach ging es ans Skizzieren. Zur Präsentation kamen schließlich drei Vertreter von Bizerba, die Studenten präsentierten ihnen ihre Entwürfe in Powerpoint-Präsentationen“, so Wirschun weiter.

Die Studentin Maren Frost hat eine Bizerba Weltneuheit in ihrem Kleid „Eins für alle“ verarbeitet: Das VPI Etikett. VPI steht dabei für Variable-Produkt-Information. Der Nutzen für den Lebensmittelhandel liegt auf der Hand: Es wird nur noch ein Etikett für variable Daten von hunderten Produkten benötigt. Das Grundlayout wird mit den firmenspezifischen Parametern vorgedruckt – etwa mit Logo, Slogan und Corporate Design. Die Felder für die variablen Daten wie Produktname, Datum, Preis und Barcode können vom Kunden selbst aufgedruckt werden.

„Uns war es ein wichtiges Anliegen, der Öffentlichkeit anschaulich zu machen, welch bedeutende Rolle Etiketten in der heutigen Wirtschaft spielen. Sie dienen längst nicht mehr der reinen Verzierung, sondern übernehmen wichtige andere Funktionalitäten. Ein Schlüsselbegriff auf den heutigen Märkten ist dabei RFID (Radio Frequency Identification). Ein RFID-Etikett verfügt über einen integrierten Transponder, auf welchem Daten zum Produkt und zur Lieferung gespeichert werden können. Dass diese Funktionalität nicht auf Kosten des Designs geht, beweist Leonie Helena Ross mit ihrem Kleid „Volle Kontrolle“, sagt Gross.
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