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Pressemitteilung

Zink schützt Heuschnupfen-Geplagte!

(PM) , 03.04.2006 - Pünktlich zum Frühjahrsbeginn reagieren immer mehr Menschen mit heftigem Schnupfen, ständigem Niesen sowie brennenden und tränenden Augen statt sich über die bunte Blütenpracht zu freuen. Wissenschaftler vermuten, dass ein Mangel des Spurenelementes Zink für Heuschnupfen mitverantwortlich sein kann und empfehlen daher eine zinkreiche Ernährungsweise, berichtet heute Elisabeth Warzecha, Diplom-Ingenieurin der Ernährungstechnik von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen. Die von Heuschnupfen Geplagten schütten beim Kontakt mit den Pollen körpereigene Botenstoffe wie Histamin aus, das die Symptome des Heuschnupfens hervorruft. Allergische Reaktionen sind auf eine Überempfindlichkeit gegen Eiweißkomponenten bestimmter Pollen und Gräser zurückzuführen, die an den Schleimhäuten von Atemwegen, Nase und den Augen die allergische Reaktion hervorrufen. Diese Eiweißstoffe binden an bestimmte weiße Blutkörperchen im Körper und die darauf folgende Histaminausschüttung ruft die Beschwerden hervor. Das Spurenelement Zink ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt und wirkt antiallergisch, indem es bestimmte Immunzellen im Körper stabilisiert und die Ausschüttung der Botenstoffe nach Kontakt mit dem Allergen verhindert. Das Immunsystem profitiert vom Tausendsassa Zink, indem es die Histaminfreisetzung dosisabhängig hemmt und die Empfindlichkeitsschwelle gegenüber allergenen Substanzen erhöht (1). Gute Zinklieferanten sind Rindfleisch, Austern und Innereien. Lässt sich die Zufuhr nicht über die Nahrung sicherstellen oder ist der Bedarf durch Allergien erhöht, sind Zinkpräparate zu empfehlen. Das Spurenelement kann der Körper am besten in Form organischer Verbindungen, wie Zink-Histidin oder Zink-Cystein aufnehmen. Weitere Informationen sind unter www.ernaehrungsmed.de erhältlich. Die Grafik ist unter www.medixtra.net/18104/30023.jpg downloadbar. Quelle: (1)Marone G. et al: Modulation of histamine release from human basophils in vitro by physiological concentrations of zinc. J. Pharmacol Exp Ther 1981; 217: 292-298.
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