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Zahnfleischentzündung verdoppelt Herzinfarkt-Risiko

Die Bochumer Zahnärzte Thiemer & Heermann informieren zum Zusammenhang zwischen Parodontose und Gefäßverschlüssen, Rheuma und Diabetes
(PM) Essen, 18.05.2010 - Vor den Gefahren durch unentdeckte Zahnfleischentzündungen warnt der Bochumer Zahnarzt Dr. Jörn Thiemer, MSc: „Wissenschaftliche Studien haben die negativen Auswirkungen auf viele Erkrankungen wie Diabetes und rheumatischer Arthritis bestätigt. Außerdem können Herzinfarkte, Schlaganfälle und Frühgeburten ausgelöst werden“, betont der in Bochum-Wattenscheid niedergelassene Arzt und weist auf einen neuartigen Test hin. Mit diesem lässt sich der Entzündungsstoff aMMP-8 nachweisen, der Einfluss auf viele Prozesse im Körper hat.
Als gesichert gilt, dass sich bei Zahnfleischerkrankungen mit einem hohen aMMP-8-Wert das Risiko für einen Herzinfarkt verdoppelt. Zusätzlich steigt das Risiko von Schlaganfall und Thrombose, da Entzündungsstoffe in den Arterien zu einem Verschluss führen können. „Wer schon eine solche Vorerkrankung oder Probleme mit den Gefäßen hatte, sollte seinen aMMP-8-Wert zur Sicherheit ermitteln lassen“, erklärt Dr. Jan Heermann. Gravierende Folgen drohen außerdem schwangeren Frauen. Und auch Zähne und Zahnersatz wie zum Beispiel Implantate sind in Gefahr.
„Zur Vorbereitung auf eine Schwangerschaft sollte immer auch ein Zahn-Check gehören“, fordert Ulrich Freitag, Gynäkologe und Mitglied im Vorstand des Berufsverbandes der Frauenärzte. „Vor allem muss der Zahnarzt prüfen, ob eine chronische Zahnfleischerkrankung vorliegt.“ Durch Entzündungen des Zahnfleisches werden Stoffe freigesetzt, die zu vorzeitigen Wehen führen und dann eine Früh- oder Fehlgeburt auslösen können. „Besonders Frauen, die bereits schwanger sind, sollten ihre Zähne gründlich untersuchen lassen. Der aMMP-8-Test eignet sich dafür hervorragend, weil er rasch und schmerzfrei Ergebnisse liefert“, erklärt Dr. Jörn Thiemer.
Diabetiker oder Patienten, die unter rheumatischer Arthritis leiden, sollten sich ebenfalls testen lassen. Das aMMP-8 sorgt nämlich in beiden Fällen für eine Verschlechterung der Krankheit. „Der Blutzuckerspiegel schwankt und ist schlechter einstellbar. Das führt wiederum zu einer größeren Anfälligkeit für Zahnfleischentzündungen. Bei der Arthritis kommt es vermehrt zu Gewebeschädigungen“, warnt Dr. Jan Heermann. Eine frühzeitige Diagnose ist deshalb so wichtig, weil dann eine schnelle und zielgerichtete Behandlung folgen kann. So können teils ernste Folgeschäden für Zähne und den ganzen Körper verhindert werden.
Interessierte können sich in der Praxis unverbindlich beraten lassen. Informationen unter Tel.: 02327 - 239 73 sowie unter www.thiemer.com
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ÜBER DR. JÖRN THIEMER

Die Praxis für Zahnheilkunde und Implantologie Thiemer/Thiemer und Heermann ist von den Universitäten Marburg und Hannover als Dental High Care Center of Excellence zertifiziert und hat sich auf die Fachgebiete Implantologie, ...
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