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News, 03.08.2012
Arbeitsmarkt-Statistik
Zahl der unbefristet Vollzeit-Beschäftigten deutlich gestiegen
Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Arbeitnehmer mit einer unbefristeten normalen Vollzeit-Stelle in Deutschland deutlich erhöht. Zugleich gab es so viele atypisch Beschäftigte wie nie zuvor.
2011 war mehr als jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland geringfügig, befristet oder/und in Teilzeit beschäftigt.
2011 war mehr als jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland geringfügig, befristet oder/und in Teilzeit beschäftigt.

Nach einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes waren 2011 in Deutschland rund 35,8 Millionen Menschen  als erwerbstätig gemeldet. Das waren knapp 790.000 Personen bzw. rund 2,3 Prozent mehr als im Jahr 2010. Maßgeblich verantwortlich für den Anstieg der Erwerbstätigkeit war ein deutlicher Zuwachs der Normalbeschäftigung. So legte die Zahl abhängig Beschäftigten, die einer voll sozialversicherungspflichtigen und unbefristeten Vollzeittätigkeit nachgingen (ab 21 Arbeitsstunden in der Woche), 2011 um 2,5 Prozent bzw. 490.000 auf rund 23,7 Millionen zu. Die Zahl der atypisch Beschäftigten – hierunter fallen alle geringfügig, befristet und in Teilzeit beschäftigten Arbeitnehmer - stieg um 1,0 Prozent auf 7,92 Millionen. Sie erreichte damit einen neuen Höchststand. Relativ gesehen am stärksten legte allerdings die Zahl der Selbstständigen zu. Sie lag mit insgesamt rund 4,0 Millionen sogar knapp 2,6 Prozent über dem Vorjahresstand.

Deutlich weniger Normalbeschäftigte als vor 20 Jahren

Trotz des Job-Booms und der deutlichen Zunahme der Normalbeschäftigung lag die Zahl der Arbeitnehmer in voll sozialversicherungspflichtigen und unbefristeten Vollzeit-Beschäftigungsverhältnissen 2011 mit 23,67 Millionen unter dem Niveau des Jahres 2001 (23,74 Mio. Normalbeschäftigte). In den vergangenen 20 Jahren nahm die Zahl der Arbeitnehmer in Normalbeschäftigung in Deutschland sogar um mehr als 3,1 Millionen Personen ab (1991: 26,83 Mio. Normalbeschäftigte). „Bis 2005 war die Zahl der Personen in Normalarbeitsverhältnissen stetig gesunken. Seit dem Jahr 2006 ist wieder ein Anstieg zu verzeichnen“, so das Statistikamt.

Da sich Zahl der atypisch beschäftigten Arbeitnehmer allerdings weniger stark erhöhte als die Normalbeschäftigung, hat sich der Anteil der atypisch Beschäftigten an der Gesamtheit der Erwerbstätigen 2011 geringfügig von 22,4 auf 22,1 Prozent verringert, während sich der Anteil der Normalbeschäftigten leicht auf 66,2 Prozent erhöhte (2010: 66,0%). Der Erwerbstätigenanteil der Selbstständigen blieb mit 11,2 Prozent konstant. „Nachdem die 1990er Jahre von einem deutlichen Rückgang des Anteils an Normalbeschäftigungsverhältnissen geprägt waren, lag er ab Mitte des letzten Jahrzehnts bei rund 66 Prozent. Der Anteil der atypisch Beschäftigten blieb seit 2006 relativ konstant bei etwa 22 Prozent“, so die Statistikbehörde.

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