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News, 21.01.2013
Security-Studie
Zahl der riskanten Webseiten in Deutschland steigt rapide
Nach einer aktuellen Studie hat die sich die Zahl der in Deutschland gehosteten Webseiten, deren Besuch mit einem hohen hohen Sicherheitsrisiko verbunden ist, 2012 mehr als vervierfacht.
Meist warten auf den als Bedrohung eingestuften Internetseiten versteckte Schadprogramme, sogenannte Malware, wie etwa Trojaner oder Würmer.
Meist warten auf den als Bedrohung eingestuften Internetseiten versteckte Schadprogramme, sogenannte Malware, wie etwa Trojaner oder Würmer.

Die Gefahr, sich beim Besuch von Webseiten einen Trojaner einzufangen oder anderweitig durch Cyberkriminalität geschädigt zu werden, nimmt rapide zu. Das zeigt eine Untersuchung des Security-Herstellers McAfee, der im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Millionen verdächtiger Internetseiten, die in Deutschland gehostet werden, unter die Lupe genommen hat. Dabei stellte sich heraus, dass 85 Prozent der 520.000 untersuchten URLs für Besucher ein maximales Sicherheitsrisiko darstellen. McAfee zufolge stehen mit den untersuchten URLs rund 160.000 Domains in Deutschland in Verbindung.

Wie der Software-Hersteller berichtet, wurden 2012 allein in Deutschland jeden Monat mehr als 41.000 URLs als risikobehaftet eingestuft. 83 Prozent dieser Internetseiten beinhalten McAfee zufolge versteckte Schadprogramme, und weitere rund 10 Prozent der Seiten werden für Pishing-Kampagnen genutzt. Im Vorjahr hatte McAfee nach eigener Auskunft lediglich rund 110.000 URLs in Deutschland als verdächtig eingestuft. „Dies zeigt, dass die Sicherheitsgefahren im Internet stetig steigen“, konstatierte der Security-Hersteller.

Welche Gefahren von Internetseiten mit versteckten Schadprogrammen, sogenannter Malware ausgehen, zeigt der im Januar von McAfee veröffentlichte Jahresbericht „2013 Threat Predictions“, in dem der Hersteller auch eine Einschätzung zu den Top-Bedrohungen im diesem Jahr abgibt. Besonders stark gefährdet sind demnach mobile Nutzer. So gebe es zum Beispiel einen neuen Trojaner namens Android/Markepay, der in der Lage sei, ohne Genehmigung und Wissen des Nutzers, Apps zu kaufen. „Im laufenden Jahr werden Cyber-Betrüger dieser Malware einen Wurm hinzufügen um nicht darauf vertrauen zu müssen, dass Opfer die Malware installieren müssen“, so McAfee.

Der Bericht zu den Sicherheitsbedrohungen im Jahr 2013 steht in englischer Sprache als kostenloser Download zur Verfügung.

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