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News, 13.05.2014
Weiterhin weniger Insolvenzen
Zahl der Unternehmensinsolvenzen nimmt weiter ab
In Deutschland mussten auch im Februar weniger Unternehmen Insolvenzen anmelden als ein Jahr zuvor. Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Handel und im Baugewerbe.
Mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahresmonat gab es zuletzt in Deutschland im Oktober 2012 (+ 1,8 %).
Mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahresmonat gab es zuletzt in Deutschland im Oktober 2012 (+ 1,8 %).
Im Februar wurden von den Amtsgerichten in Deutschland insgesamt 2.047 Unternehmensinsolvenzen gemeldet.  Das waren dem Statistischen Bundesamt zufolge 1,2 Prozent weniger als im Februar 2013. Im Zeitraum Januar und Februar errechnet sich nach Auskunft der Statistikbehörde sogar ein Rückgang der Unternehmensinsolvenzen um 4,5 Prozent (01-02/2014: 4.102 Insolvenzen von Unternehmen).

Die absolut betrachtet meisten Unternehmensinsolvenzen wurden im Handel registriert. Auf diesen Wirtschaftsbereich entfiel im Februar mit 401 gemeldeten Fällen rund jede fünfte Unternehmensinsolvenz. Vergleichsweise viele Insolvenzen gab es auch im Februar im Baugewerbe, das mit 343 Insolvenzanträgen die zweithöchste Zahl an Unternehmensinsolvenzen auswies. Dahinter folgte der Wirtschaftsbereich „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ mit 228 Unternehmensinsolvenzen.

Die mit den Unternehmensinsolvenzen einhergehenden voraussichtlichen offenen Forderungen bezifferten die Amtsgerichte im Februar insgesamt auf 1,8 Milliarden Euro. Sie lagen damit geringfügig über dem Niveau des Vorjahresmonats (Februar 2014: 1,7 Mrd. Euro).

Verbraucherinsolvenzen ebenfalls weiter unter Vorjahresniveau


Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten die Amtsgerichte 9.253 Insolvenzen „sonstiger Schuldner“, darunter 7.275 reine Verbraucherinsolvenzen und 1.645 Insolvenzen ehemals selbstständig tätiger Personen. Das waren 0,7 Prozent weniger private Insolvenzfälle und 2,0 Prozent weniger Insolvenzen ehemals Selbstständiger als im Februar 2013. Die Gesamtzahl der Insolvenzen sonstiger Schuldner (inkl. Nachlässen und Insolvenzen natürlicher Personenen als Gesellschafter) lag 0,3 Prozent unter dem Stand des Vorjahresmonats.

Die ersten beiden Monate zusammengenommen reduzierten sich die Insolvenzen sonstiger Schuldner auf Jahressicht um 4,0  Prozent. Die Verbraucherinsolvenzen gingen kumuliert im Januar und Februar sogar um 4,9 Prozent auf Jahressicht zurück, die durch eine ehemalige Selbstständigkeit bedingten Insolvenzen unterschritten das Vorjahresniveau um 0,9 Prozent.
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