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News, 12.09.2012
Insolvenzstatistik 1. Halbjahr
Zahl der Insolvenzen deutlich unter Vorjahresniveau
Im ersten Halbjahr gab es in Deutschland deutlich weniger Verbraucher- und Unternehmensinsolvenzen als im Vergleichszeitraum 2011. Im Juni nahmen allerdings die Insolvenzen von Verbrauchern erstmals wieder zu.
Die Zahl der Insolvenzen von ehemals Selbstständigen verringerte sich im ersten Halbjahr sogar um 5,5 Prozent.
Die Zahl der Insolvenzen von ehemals Selbstständigen verringerte sich im ersten Halbjahr sogar um 5,5 Prozent.

Insolvenzstatistik 1. Halbjahr: Zahl der Insolvenzen deutlich unter Vorjahresniveau
Im ersten Halbjahr gab es in Deutschland deutlich weniger Verbraucher- und Unternehmensinsolvenzen als im Vergleichszeitraum 2011. Im Juni nahmen allerdings die Insolvenzen von Verbrauchern erstmals wieder zu.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge hat sich der Rückgang der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Juni fortgesetzt. Danach  lag die Zahl der von deutschen Amtsgerichten gemeldeten Unternehmensinsolvenzen mit 2.367 Fällen erneut 6,1 Prozent unter dem Stand des Vorjahresmonats. Im Mai waren die Insolvenzen von Unternehmen sogar um 9,9 Prozent auf Jahressicht zurückgegangen. Für das gesamte erste Halbjahr weist die Statistik 14.776 Unternehmensinsolvenzen aus. Das waren 3,1 Prozent weniger Firmenpleiten als im Jahr zuvor.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sank im ersten Halbjahr ebenfalls. Sie reduzierte sich im Zeitraum Januar bis Juni mit insgesamt 49.750 registrierten Fällen binnen Jahresfrist sogar um 3,9 Prozent.  Im Juni legten die Verbraucherinsolvenzen, nachdem sie zuvor drei Monate in Folge auf Jahressicht gesunken waren, jedoch erstmals wieder im Vergleich zum Vorjahr zu (+1,3%). Im Vormonat waren die Verbraucherinsolvenzen noch 10,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen.

Die Gesamtzahl der Insolvenzen - inklusive der Insolvenzen von ehemals Selbstständigen und natürlichen Personen als Gesellschafter sowie Nachlässen – reduzierte sich im ersten Halbjahr mit 76.968 Fällen auf Jahressicht um 4,2 Prozent und zuletzt im Juni um 1,6 Prozent.

Die Summe der mit den Insolvenzen einhergehenden offenen Forderungen belief sich im ersten Halbjahr auf 28,3 Milliarden Euro. Sie überstieg damit das Vorjahresniveau um fast das Doppelte (1. Halbjahr 2011: 15,8 Mrd. Euro). Grund für den starken Anstieg der offenen Forderungen trotz deutlichem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen sei dem Statistikamt zufolge, dass im ersten Halbjahr mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz melden mussten als im Vergleichszeitraum 2011.

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