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Für Frauen ist die Work-Life-Balance wichtiger als für Männer – und sie verstehen etwas anderes darunter

Die Generation Y sucht im Gegensatz zu früheren Generationen in der Arbeitswelt nicht einfach einen Beruf. Sie sucht eine Berufung. Aber was genau versteht die Generation Y unter einer guten Work-Life-Balance?
(PM) Köln, 27.08.2013 - Das Beratungsunternehmen Universum Communications befragte dazu von November 2012 bis März 2013 mehr als 22.000 Studierende wirtschaftsnaher Studiengänge an deutschen Hochschulen. Gefragt wurde nach der Attraktivität von Arbeitgebern wie auch nach den Karrierezielen, die für sie in ihrem Berufsleben wichtig sind – und konkret danach, was die Studierenden unter einer guten Work-Life-Balance verstehen.

Work-Life-Balance und Jobsicherheit Top-Karriereziele der „Generation Y“

Sowohl bei den Studierenden der Wirtschafts- wie auch bei denen der Naturwissenschaften ist eine ausgewogene Work-Life-Balance das Top-Karriereziel, gefolgt vom Ziel, einen beständigen und sicheren Arbeitsplatz zu haben. Für angehende Ingenieure und Informatiker hat in diesem Jahr der sichere Arbeitsplatz hingegen oberste Priorität. Eine ausgewogene Work-Life-Balance liegt aber bei den Ingenieuren und Informatikern dicht dahinter auf dem zweiten Platz der Rangliste.

Wichtigste Aspekte der Work-Life-Balance: Arbeitsklima, Karriereplanung, Arbeitszeiten

Gefragt, was die Studierenden konkret unter Work-Life-Balance verstehen und was ihnen dabei am wichtigsten ist, wird von den Studierenden der Wirtschaftswissenschaften vor allem ein positives Arbeitsklima hervorgehoben. Weitere Aspekte sind, dass sich Familien- und Karriereplanung nicht stören sowie flexible Arbeitszeiten. Auch flexible Arbeitsbedingungen (etwa Home Office), ausreichende Erholungsphasen nach Belastungsspitzen und betriebliche Unterstützung im privaten Bereich, zum Beispiel bei der Organisation von Kinderbetreuung, werden als wichtige Aspekte angeführt. Weniger relevant sind demgegenüber die Einhaltung der Regelarbeitszeit, Ausgleich von Überstunden und ausreichende Freizeit.

Studentinnen gewichten Karriereziele anders als Studenten

Bei der Gewichtung der Karriereziele unterscheiden sich Studentinnen von männlichen Studierenden. In einer Liste von neun möglichen Karrierezielen steht bei Studentinnen wie bei Studenten zwar die ausgewogene Work-Life-Balance ganz oben, allerdings hat sie für Frauen erheblich mehr Bedeutung als für die Männer: Während 61 Prozent der Studentinnen die Work-Life-Balance als wichtigstes Karriereziel nannten, gaben sie nur 47 Prozent der Studenten als wichtiges Karriereziel an. Weitere Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigen sich in der Beurteilung von Karrierezielen wie Jobsicherheit und eine Führungskraft mit Leitungsfunktion zu sein. Jobsicherheit wird von 51 Prozent der Studentinnen als wichtiges Karriereziel genannt. Bei den Studenten ist sie dagegen nur für 42 Prozent besonderes relevant. Und während für die Männer das Ziel, Führungsverantwortung zu übernehmen, eine relativ hohe Wertschätzung genießt - es wird von 35 Prozent der Männer als wichtig eingeschätzt - wird dieses Ziel nur von 25 Prozent der Studentinnen verfolgt.

Frauen verstehen unter Work-Life-Balance etwas anderes als Männer

Für Männer wie Frauen sind bei der Work-Life-Balance das Arbeitsklima, Vereinbarkeit von Familien- und Karriereplanung sowie flexible Arbeitszeiten die wichtigsten Aspekte. Aber wie bei der Beurteilung von Karrierezielen nehmen die Studentinnen eine andere Gewichtung vor als die Studenten. Ein positives Arbeitsklima von 48 Prozent der Männer, aber nur von 42 Prozent der Frauen als wichtiger Aspekt der Work-Life-Balance gesehen. Für die Frauen gehört die Vereinbarkeit von Familien- und Karriereplanung viel häufiger zur Work-Life-Balance dazu als bei den Männern. Während sie für 39 Prozent der Frauen ein wichtiger Aspekt der Work-Life-Balance ist, nannten nur 25 Prozent der Männer diesen Aspekt. Auch bei der Organisation von Kinderbetreuung erwarten Frauen von den Unternehmen mehr Unterstützung als die Männer: 21 Prozent der Frauen, aber nur 11 Prozent der Männer sehen die Unterstützung der Unternehmen bei der Kinderbetreuung als wichtigen Teil der Work-Life-Balance

Für Stefan Lake, Deutschland-Chef des Beratungsunternehmens Universum Communications, lassen sich aus der Analyse dieser Umfrageergebnisse wichtige Erkenntnisse für die Personalarbeit ableiten. „Unternehmen sollten bei der Rekrutierung der Nachwuchskräfte nicht nur hervorheben, dass sie das Thema Work-Life-Balance ernst nehmen. Sie sollten konkret benennen können, was sie den Bewerbern bieten und dabei berücksichtigen, dass für junge Frauen bei der Work-Life-Balance andere Dinge im Vordergrund stehen als bei den männlichen Bewerbern.“

Informationen zur Universum Student Survey 2013 unter: www.universumglobal.com/IDEAL-Employer-Rankings/The-National-Editions/German-Student-Survey

Mehr über Universum Communications unter: www.universumglobal.com und www.employerbrandingtoday.com/de/
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Universum Communications ist der globale Spezialist und Pionier im Employer Branding – also dem Aufbau einer Arbeitgebermarke. Das 1988 vom schwedischen Unternehmer Lars-Henrik Friis Molin gegründete Unternehmen Universum Communications hat ...
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