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„Women at Work“ in Stuttgart: Die Nachfolge ist weiblich

(PM) Stuttgart, 03.11.2015 - Nach wie vor sind Frauen an der Unternehmensspitze die Ausnahme. Auch beim Generationenwechsel werden Töchter in vielen Fällen nicht berücksichtigt und die Potenziale, die sich bei der Betriebsübernahme durch eine Frau ergeben, verschenkt. Im Rahmen eines Werkstattgesprächs diskutierten drei Entscheiderinnen aus der Wirtschaft die Herausforderungen, mit denen Frauen bei der Unternehmensnachfolge konfrontiert werden, und gaben ihre persönlichen Erfahrungen wieder.

In der Regel sind Familienunternehmen der Aufbau und der Erhalt der Substanz wichtiger als der kurzfristige Gewinn: „Sie denken in Generationen. Allerdings ist ein Generationswechsel die größte Herausforderung für ein Familienunternehmen“, sagte Silke Kirschenmann, eine der drei Organisatorinnen der Veranstaltung und Vermögensberaterin bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers. Ein Thema, das gerade auch Frauen betrifft, die bei der Unternehmensnachfolge oftmals den Kürzeren ziehen. Die Gründe hierfür sind unter anderem Familienplanung oder mangelnde Unterstützung – aber auch mangelndes Selbstvertrauen oder Durchsetzungsvermögen tragen dazu bei, außen vor zu bleiben.

Bei der Veranstaltung des Frauennetzwerks „Women at Work“ rund um das Thema „Die Nachfolge ist weiblich“ diskutierten Dr. Stephanie Mair-Huydts, Geschäftsführerin bei MAIRDUMONT in Ostfildern, Petra Wörwag, Gesellschafterin und Mitglied im Unternehmensbeirat der Karl Wörwag Lack und Farbenfabrik, sowie Christiane Haufler-Becker, ehemalige Geschäftsführerin des Papeteriegeschäfts Haufler am Markt, über die Chancen einer weiblichen Unternehmensnachfolge. In der Diskussionsrunde, moderiert von Sofia Huzurudin, Teilnehmerin am Qualifikationsprogramm des Instituts für Moderation von Wieland Backes, thematisierten die drei Frauen unter anderem die Doppelbelastung zwischen Beruf und Familie sowie verschiedene Maßnahmen, damit Frauen beim Generationenwechsel häufiger zum Zug kommen.

„Frauen können sich in einer Männerdomäne nur behaupten, wenn sie ihre Selbstzweifel über Bord werfen“, betonte Dr. Stephanie Mair-Huydts im Rahmen der „Women at Work“-Veranstaltung. Ähnlich äußerte sich Christiane Haufler-Becker: „Ohne das nötige Selbstbewusstsein stellt sich kein Erfolg ein.“ Für Petra Wörwag ist darüber hinaus Zielstrebigkeit eine der elementaren Voraussetzungen: „Für Frauen ist es wichtig, dass sie sich nicht hinter ihrer Arbeitsweise verstecken.“ Ihre Erfahrung habe gezeigt, dass Frauen im Vergleich zu Männern lösungsorientierter arbeiteten und mit Konflikten besser umgehen könnten.

„Die rege Beteiligung der rund 70 interessierten Frauen aus Business, Kultur und dem öffentlichem Leben an der Diskussion zeigte deutlich, wie groß der Gesprächsbedarf rund um das Thema weibliche Nachfolge ist“, sagte Kirschenmann. Das Netzwerk „Women at Work“ bietet jährlich zwei bis drei Veranstaltungen zu Themen der Geschäftswelt sowie kulturellen oder gesellschaftlichen Themen an.
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ZUM AUTOR
ÜBER WOMEN AT WORK

Kirschenmann gründete das Business-Netzwerk „Women at Work“ vor vier Jahren gemeinsam mit Isolde Fischer, Unternehmensberaterin bei FISCHER CONSULT, und Dr. Elisabeth Kuhn, Rechtsanwältin bei Kuhn und Kuhn Rechtsanwälte, in Stuttgart. ...
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