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Pressemitteilung

Wohninvestments in Deutschland - Transaktionsanalyse H1 2016 der Dr. Lübke & Kelber GmbH

Anhaltende Angebotsverknappung drückt Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2016 auf 4,61 Milliarden Euro ++ Deutsche Investoren dominieren ++ B-Städte bei Investoren weiterhin beliebt ++ Anhaltender Kapitalzufluss bei weiter rückläufigem Angebot ++ Neubauinvestitionen immer stärker im Fokus institutioneller Investoren ++ Fehlendes Bauland und lange Genehmigungsfristen stehen neuen Wohnbauprojektentwicklungen häufig im Wege ++ Transaktionsvolumen bei maximal zehn Milliarden Euro in 2016
(PM) Frankfurt am Main, 05.07.2016 - Das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Wohninvestmentmarkt lag zwischen Januar und einschließlich Juni 2016 bei 4,61 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das Transaktionsvolumen auch ohne Berücksichtigung der Gagfah-Übernahme stark zurückgegangen. So zählte Dr. Lübke & Kelber Research im ersten halben Jahr rund 47.900 Wohnungen in insgesamt 210 Transaktionen. Auf das zweite Quartal entfallen davon 27.100 Wohnungen in 115 Transaktionen. „Die deutliche Angebotsverknappung bremst die anhaltende Investitionsnachfrage nach deutschen Wohnimmobilien erheblich aus. Wäre die Verknappung nicht vorhanden, so könnte die anhaltend starke Nachfrage ein Transaktionsvolumen wie in 2015 realisieren lassen, zumal durch die unsichere Lage als Resultat des Brexit-Referendums zusätzliche Kapitalströme in den sicheren Hafen Deutschlands fließen. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen wir daher nur noch mit einem Transaktionsvolumen von bis zu maximal zehn Milliarden Euro“, sagt Ulrich Jacke, Geschäftsführer der Dr. Lübke & Kelber GmbH.

Dominanz deutscher Investoren

Investoren aus Deutschland beherrschten im Zeitraum Januar bis Juni 2016 erneut das Marktgeschehen. Mit einem Anteil von circa 76 Prozent erreichte das Transaktionsvolumen rund 3,5 Milliarden Euro. Die verbleibenden 24 Prozent entfallen auf die internationale Käufergruppe. Diese zeigte Präsenz unter anderem durch zwei größere Transaktionen - einem Portfolio mit 1.600 Wohnungen im Raum Frankfurt und Mannheim durch den US-Investor Heitman im ersten Quartal sowie einem Portfolio mit 1.029 Wohnungen in Duisburg durch die österreichische Conwert im zweiten Quartal.

Das durchschnittliche Volumen je Transaktion lag im ersten Halbjahr 2016 deutlich niedriger als in den Vorjahren bei rund 21,9 Millionen Euro. „Im Durchschnitt wurden nur 228 Wohnungen pro Deal gehandelt, was auf das Fehlen großer Portfoliodeals zurückzuführen ist“, so Jacke. Insbesondere aufgrund zahlreich gehandelter Projektentwicklungen lagen die durchschnittlichen Preise pro Quadratmeter bei rund 1.400 Euro, pro Wohneinheit wurden rund 96.100 Euro erzielt.

B-Städte weiter attraktive Investitionsstandorte

69 Prozent der gehandelten Wohneinheiten befinden sich in B-Städten. Aufgrund der höheren Preise in den Top-7 Städten, deren Anteil an den gehandelten Wohneinheiten im ersten Halbjahr 31 Prozent betrug, ergab sich hier ein leicht überproportionaler Anteil am Gesamtumsatz von 39 Prozent. „Aufgrund der großen Nachfrage und damit verbundenen hohen Preisen in den Top-7 Städten können kaum mehr ausreichende Renditen erzielt werden. Wie unser aktuelles Risiko-Rendite-Ranking zeigt sind B-Standorte wie Bonn, Wolfsburg und Osnabrück mit günstigeren Risiko-Rendite-Verhältnissen attraktiv und daher für Investoren weiter im Fokus“, erläutert Jacke.

Transaktionsvolumen von maximal 10 Milliarden Euro im Gesamtjahr

Dr. Lübke & Kelber Research prognostiziert für 2016 ein Gesamttransaktionsvolumen von bis zu maximal 10 Milliarden Euro. „Die Assetklasse Wohnen ist ein begehrtes Investment, dennoch trifft die hohe Nachfrage auf dem Wohninvestmentmarkt auf eine zunehmende Angebotsknappheit, insbesondere in den Top-7 Städten. Im ersten Halbjahr 2016 gab es nur elf Transaktionen mit mehr als 1.000 Wohnungen. Daher rechnen wir auch in den zwei folgenden Quartalen mit ähnlichen Transaktionsvolumina wie im ersten Halbjahr“, so Jacke. „Die Gewinner dieser Marktentwicklung sind wohnwirtschaftliche Projektentwicklungen in guten und mittleren Lagen der Top- als auch der vielen attraktiven B-Städte Deutschlands. Hier verbessern sich tagtäglich die Rahmenbedingungen für Forward-Deals bzw. Eigentumswohnungsverkäufe aus Sicht der Projektentwickler. Wäre die Baulandsituation sowie die Abwicklungszeit für die Erreichung von Baugenehmigungen vorteilhafter, könnten viele anstehende Probleme der Wohnraumbeschaffung gelöst werden“, sagt Jacke.
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