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Pressemitteilung

Kraft der Innovation – die Chancen der Krise

(PM) , 19.01.2009 - Negativmeldungen überschlagen sich, Mitarbeiter sind verunsichert und nie waren Prognosen derart unsicher. Doch die Krise bietet auch Chancen. Um den Herausforderungen der nächsten Jahre erfolgreich begegnen zu können, bedarf es vor allem der Besinnung auf das innovative Potenzial des Standortes Deutschland.

In dieser Schwere und derart flächendeckend hat die Wirtschaftskrise Deutschland unerwartet getroffen. Meldungen von Kündigungen, Sparprogrammen und Insolvenzen, vor allem aus der Automobilindustrie, verbreiten nicht nur in der Belegschaft Unsicherheit, sondern lassen auch Vorstände und Geschäftsführer im Land mit gemischten Gefühlen auf die nächsten Monate blicken. Für Unternehmen besonders schmerzlich, ist in dieser Situation das Zögern der Banken bei der Vergabe von Krediten. Langfristige Investitionen werden zurückgestellt oder können mitunter nur unter großen Risiken realisiert werden.

Staatliche Förderung
Die Bundesregierung hat in diesem Zusammenhang gerade das größte Konjunkturpaket der deutschen Nachkriegsgeschichte verabschiedet. Durch ein spezielles Kredit- und Bürgschaftsprogramm sollen bonitätsschwache und Großunternehmen unterstützt werden, die größere, langfristige Projekte planen. Es gilt in jedem Falle zu vermeiden, dass langfristige Investitionen durch die wirtschaftliche Situation in Gefahr geraten. Nicht zuletzt deshalb fordert auch Bundesforschungsministerin Annette Schavan, größere Anstrengungen in diese Richtung. Immerhin wuchsen die Ausgaben für F&E in den Jahren 2005 bis 2007 deutlich schneller als in der ersten Hälfte des Jahrzehnts. Im Jahr 2009 will der Bund trotz Krise mehr als 12 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung bereit stellen.

Positives Denken
Auch von den Unternehmen ist daher Optimismus und Tatkraft gefragt. Ein positives Signal gibt der Innovations-Report 2008/2009 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Hier wurden 500 der innovationsstärksten Unternehmen zur aktuellen Lage befragt. 47 Prozent gaben an, ihre Innovationstätigkeit steigern zu wollen, nur fünf Prozent planen eine Verringerung. Zukunftsgerichtete, fortschrittliche Unternehmen nutzen die aktuelle Wirtschaftslage, um ihre Wettbewerbsposition mittel- bis langfristig ausbauen zu können. Auch in der Personalpolitik im Forschungs- und Entwicklungsbereich soll Stagnation in jedem Fall verhindert werden. Zwar könne es keine gesetzliche Verpflichtung zur Sicherung von Arbeitsplätzen geben, so Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie, Jürgen Thumann, aber die deutsche Wirtschaft wolle auch im Krisenjahr 2009 betriebliche Kündigungen so weit wie möglich vermeiden.

Fachkräfte gesucht
Daher noch immer aktuell bleibt die Thematik Fachkräftemangel. Der DIHK-Report berichtet von 33 Prozent der befragten Unternehmen, dass diese zusätzliche Fachkräfte einstellen wollen. In diesem Zusammenhang zeichnet sich ein weiterer wichtiger Aspekt ab: Die Bemühungen gerade im letzten Jahr Aus- und Weiterbildung, vor allem des Fachpersonals, weiter zu fördern, sind weiterhin von großer Bedeutung. Denn sie garantieren das notwendige Know-how und die Zukunftsfähigkeit des Innovationsstandortes Deutschland auch nach der Krise.
Es sind herausfordernde Aufgaben, denen die deutsche Wirtschaft entgegenblickt. Denn es gilt, trotz der Auswirkungen der Rezession an den zentralen Zielen für nachhaltigen Erfolg festzuhalten. Statt der Panik des Moments nachzugeben, sollte Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitern und der Zukunft des Unternehmens handlungsentscheidend sein. Bewusste Orientierung an den Werten der eigenen Firma und die Entschlossenheit gemeinsam die Krise zu überwinden, sind die Grundpfeiler für die Zukunft und den Erhalt der wirtschaftlichen Kompetenz Deutschlands.

Simone Felderhoff

Über ifm electronic:

ifm electronic gmbh ist weltweit einer der führenden Hersteller von Automatisierungstechnik. Mit der Optimierung technischer Abläufe in der Automobil-, Chemie- und Kosmetikindustrie oder in der Umwelt- und Gebäudetechnik setzt ifm electronic immer wieder neue Maßstäbe und sichert so die Produktionsprozesse von morgen. Das Familienunternehmen mit der Unternehmenszentrale in Essen startete 1969 mit der Erfindung von induktiven Näherungssensoren. Die deutsche Produktion in Tettnang am Bodensee garantiert von Anfang an Markenqualität. „efector“ steht heute für Positions- und Fluidsensorik, Objekterkennung, Diagnose- und Identifikationssysteme. Die Marke „ecomat“ ist Synonym für Kommunikations- und Steuerungssysteme. Mit überdurchschnittlicher Produktqualität, außergewöhnlichen Innovationen und der stetigen Nähe zum Kunden setzte ifm 2007 über 410 Mio. € um.

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80335 München
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Simone Felderhoff
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