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Pressemitteilung

Studie der Web-Agentur Wirth & Horn: Verlage schlecht gerüstet fürs mobile Zeitalter

Google wertet in seiner Suche Websites ab, die auf Smartphones schlecht bedienbar sind. Für Buchverlage ist damit der Weg zu den Top-Platzierungen schwieriger: Weniger als ein Viertel von ihnen hat eine mobil optimierte Website.
(PM) München, 03.05.2015 - Die Spezialisten von W&H analysierten einerseits die Web-Auftritte der 100 größten Buchverlage, andererseits den Web-Traffic ihrer etwa 35 Kunden – der größte Teil unter ihnen renommierte, umsatzstarke Verlage. Die vollständigen Ergebnisse liegen nun anonymisiert und zusammengefasst vor und können bei Wirth & Horn bezogen werden. Besonders bemerkenswert:

– Der Web-Traffic von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet-PCs ist zwischen 2011 und 2014 um 400 Prozent angestiegen. Sein Anteil betrug Ende 2014 27 Prozent
– Der Traffic von Desktops und Laptops ist kaum angestiegen
– Reichweiten-Steigerungen kommen also nur noch aus dem mobilen Web, das in den kommenden Jahren jährlich mehr als 50 Prozent zusätzlichen Traffic liefern wird
– Aus mobilen Kanälen kommen bis zu 25 Prozent der Umsätze, wenn die Websites mobil optimiert sind
– Drei Viertel der 100 größten Buchverlage sind nicht in der Lage, ihre Leistungen im mobilen Web optimal darzustellen

Herkömmliche Websites sind mobil nur eingeschränkt nutzbar

Der Bildschirm eines iPhone 5 hat nur etwas mehr als zwei Prozent der Fläche eines 27-Zoll iMac. Breite Spalten und mehrspaltige Layouts reduzieren daher die relative Größe von Schriften und Grafiken. Informationen werden vom User nicht mehr aufgenommen, Buttons mit dem Finger nicht mehr getroffen. Lange Ladezeiten führen zu enttäuschten Abbrüchen von Besuchen und zur Aufgabe von Warenkörben. Fehlende Interaktions-Funktionen („Share“, „Like“) reduzieren das Engagement mobiler User.

Ohne mobile Optimierung droht Bedeutungsverlust

„Wer als Verlag seine Bedeutung im Internet behaupten und alle seine Chancen auch in Zukunft wahren will, kommt um eine mobile Optimierung seines Web-Auftritts nicht umhin,“ resümiert Eckart H. Horn, Geschäftsführer von W&H. „Dabei haben Verlage grundsätzlich gute Sichtbarkeits-Chancen, da es ihr Kerngeschäft ist, hochwertige Inhalte zu erzeugen. Sie müssen diese nur noch professionell ausspielen.“

Wie Verlage ihren Auftritt für Mobilgeräte optimieren können

Zwei Wege zur Lösung stehen Verlagen offen:

– Die separate Entwicklung einer Anwendung, die auf Smartphones optimal läuft
– Eine einheitliche Anwendung, die auf Bildschirmen aller Größen optimale Ergebnisse bringt

Welcher Weg besser ist, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Dies hängt von den Voraussetzungen und Zielen ab. Je älter allerdings ein Webauftritt ist und je schlechter seine Versorgung mit Titeldaten, desto größer ist der Nutzen einer einheitlichen Lösung.

Die Wege zum Kunden ändern sich im mobilen Web gravierend

"Mobiles Internet heißt nicht nur, dass andere Devices genutzt werden. Bei den Nutzern entstehen komplett neue Usecases und Verhaltensweisen. Daher gilt es die bestehenden Medieninhalte im Rahmen neuer Touchpoints und Konsumenten-Gewohnheiten sichtbar, auffindbar und verfügbar zu machen," fasst Michael Döschner, Verlagsleiter Elektronisches Publizieren beim Droemer Verlag, die Chancen und Anforderungen zusammen.
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