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News, 08.02.2016
Mutter der Wikis feiert 15-Jähriges
Wikipedia erste Anlaufstelle für Internet-Recherchen
Wer sich online schlau machen möchte, kommt an Wikipedia kaum vorbei: Mehr als drei Viertel aller Deutschen suchen hier auf Wissensfragen Antwort, hat der BITKOM jetzt ermittelt.
Allein auf der deutschsprachigen Website von Wikipedia gibt es inzwischen 1,9 Millionen Artikel. Und täglich kommen über 300 neue Lexikon-Einträge hinzu.
Allein auf der deutschsprachigen Website von Wikipedia gibt es inzwischen 1,9 Millionen Artikel. Und täglich kommen über 300 neue Lexikon-Einträge hinzu.
Vier von fünf Internetnutzern in Deutschland (79 %) nutzen die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom unter Internetnutzern ab 14 Jahren hervor. Für die große Mehrheit der befragten Wikipedia-Nutzer ist das Online-Lexikon in Wissensfragen auch verlässlich: 80 Prozent halten das, was hier geschrieben steht, laut der Erhebung größtenteils für richtig. 12 Prozent sind sogar überzeugt, dass die Wikipedia-Inhalte „immer verlässlich“ sind, für rund zwei Drittel der Befragten (67 %) trifft dies zumindest „meistens“ zu. Dass Wikipedia „selten verlässlich“ ist, meint dagegen nur rund jeder Sechste (18 %), und dass die hier veröffentlichten Inhalte „nie verlässlich“ sind, glauben nur zwei Prozent.

Besonders beliebt ist das kostenlos und frei zugängliche Online-Lexikon, in dem jeder Internetnutzer Inhalte verändern und neue einstellen kann, bei den 14- bis 29-Jährigen: Hier greifen mehr als neun von zehn Befragten (92 %) auf Wikipedia bei Wissensfragen zu. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es rund drei Viertel (74 %), die hier Antwort zu bestimmten Themen suchen. Selbst in der Altersgruppe über 65 Jahren nutzt bereits fast jeder Zweite (43 %) die Online-Enzyklopädie. „Das Online-Lexikon Wikipedia ist für viele Internetnutzer der erste Anlaufpunkt bei Recherchen zu einem Thema“, konstatierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

15 Jahre Wikipedia

Online ging das Online-Lexikon in einer Erstversion am 15. Januar 2001 als ein Projekt des US-Amerikaners Jimmy Wales unter der Domain wikipedia.com. Seit 2003 betreibt die Non-Profit-Organisation Wikimedia Foundation die Plattform, deren Webadresse mittlerweile auf „.org“ endet. Heute gibt es im Web 291 Sprachversionen der virtuellen Enzyklopädie mit insgesamt 36,9 Millionen Artikeln. Die deutschsprachige Version der Web-Enzyklopädie beinhaltet alleine 1,9 Millionen Artikel. Damit belegt das deutschsprachige Wikipedia im weltweiten Vergleich der Sprachversionen mit den meisten Artikeln bereits den dritten Platz, hinter der englischsprachigen (5 Mio. Artikel) und der schwedischen (2,4 Mio. Artikel) Ausgabe. Die hohe Zahl schwedischer Artikel ist übrigens darauf zurückzuführen, dass auf sv.wikipedia.org größtenteils bestehende Offline-Inhalte von einem automatisierten Computerprogramm, auch Bot genannt, eingepflegt werden.

Doch auch die manuell eingepflegte deutschsprachige Artikel-Sammlung der Enzyklopädie wächst rasant: Dort werden jeden Tag im Schnitt 317 neue Artikel angelegt. Es gibt sogar Wikipedia-Versionen, die in deutschen Dialekten geschrieben sind. Die westfriesische Wikipedia-Version (fy.wikipedia.org) beinhaltet immerhin bereits über 33.000 Artikel, die plattdeutsche (nds.wikipedia.org) 24.000 und selbst die bairische Version (bar.wikipedia.org) kommt auf gut 17.000 Artikel.

cs/Bitkom

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