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Wie werde ich reich?

(PM) Dortmund, 25.03.2014 - Ach, sie liegt ja so nahe, die 1-Million-Euro-Frage: »Wie werde ich reich?« Zugleich aber entlarvt »Wie werde ich reich?« den Fragesteller. Unerbittlich. Und zwar als jemanden, der vom Geheimnis des Reichtums keinen blassen Dunst hat. Noch nicht. Denn er hat ja jetzt die Chance, »Die Bibel des finanziellen Erfolgs« von Richard R. Folg zu studieren. Um die Antwort zu erkennen auf: Wie werde ich reich? So viel sei verraten: Jedenfalls nicht, indem Reichtum als alleiniges Lebensziel definiert wird, dem sich alles andere unterzuordnen hat. (Diese aufwühlende Quintessenz lässt dann auch die Irritation über das lustige Autoren-Pseudonym vergessen.)

Zurück zum Thema: »Wie werde ich reich?« zählt zu jenen Such-Phrasen, bei denen der Zugriffszähler bei Google regelmäßig heißläuft. Es muss also was dran sein am »Wie werde ich reich?«. Und daher empfiehlt sich »Die Bibel des finanziellen Erfolgs« als brillant geschriebene 180-Seiten-Lektüre, die eine schmerzliche Wissenslücke nach der anderen rund ums Reichwerden schließt. Derer gibt es genug. Die meisten bei uns in Deutschland. Leider.

Zugegeben, Napoleon Hills »Denke nach und werde reich« haben in unserem Lande bestimmt schon einige Leute als Nachttischlektüre erkoren. Auch T. Harv Ekers Leitfaden »So denken Millionäre« bereichert (!) zweifellos so manches Bücherregal zwischen Flensburg und München. Aber es wirft ein bezeichnendes Licht auf den nervtötend linken deutschen Zeitgeist, dass sich die wenigsten armen Schlucker trauen, sich dazu zu bekennen, ihre Nasen überhaupt in solche »kapitalistisch bösen« Werke zu stecken. »Armut für alle!« Diesem Credo klatscht der dumme deutsche Michel inzwischen begeistert Beifall.

In diese vor allem in Deutschland schwärende Wunde legt der Autor schon ziemlich am Anfang seinen überaus begabten Schreib-Finger. Ja, man darf in diesem unserem Lande der Kinderschänderei das Wort reden und kann dennoch später ohne Schwierigkeit ein ziemlich hohes Tier bei den Grünen werden – siehe Daniel Cohn-Bendit. Mit Pädophilie haben die bis zum Erbrechen toleranten, sprich: im Rückgrat-Sektor voll entkernten Deutschen kaum ein moralisches Problem. Wehe aber, jemand stellt diese Tabu-Frage: »Wie werde ich reich?« Wenn er Glück hat, wird er darob belächelt. Meist aber wird er als böses Kapitalistenschwein abgestempelt. Eins, das man tunlichst totschlagen sollte. Denn noch immer gilt in Deutschland die Fehlformel: arm = gut, reich = böse. Kein Wunder also, dass es in Deutschland weitaus schwerer ist, sein finanzielles Glück zu genießen als in anderen Regionen dieser Welt.

Folgerichtig macht der Autor die bundesdeutsche Neidgesellschaft als einen ganz großen Hemmschuh auf dem Weg zum persönlichen finanziellen Erfolg dingfest. Diese Missgunst wird aus Sicht des Verfassers noch durch Sozialisten angeheizt, also durch die Light-Version der Kommunisten. Letzten Endes aber entlarvt der Autor sowohl Hell- als auch Dunkelrote als Blender, die links reden, aber rechts handeln. Es ist erhellend zu lesen, wie in dem Buch ausgerechnet Karl Marx (einer der Schöpfer von arm = gut, reich = böse) als Anstifter entlarvt wird – für den Massenmord an Abermillionen, die unter Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot und Castro dem Kommunismus und Sozialismus geopfert wurden.

Dem Autor geht es bei dieser Abrechnung darum, dem Leser eines klarzumachen: »Wie werde ich reich?« ist alles andere als eine unmoralische Frage. Im Gegenteil: »Wie werde ich reich?« ist sogar eine sehr natürliche und nachvollziehbare Lebensaufgabe. Dennoch führt die Formulierung in die Irre – aber dazu später!

Warum haben gerade in Deutschland so viele Menschen so ein Problem mit dem Reichtum? Das Problem, dass sie entweder kein Geld haben – oder sogar kein Geld haben wollen? Die schier unerträgliche Linksaußen-Berieselung in diesem Land ist sicherlich ein Grund dafür, wie der Autor in seinem Buch nachvollziehbar darlegt. Aber er führt noch weitere Reichtums-Barrieren auf: falsche Vorbilder im Elternhaus, die ebenfalls aus der linken Ecke stammende populäre Vorstellung, der Erfolg eines Menschen hänge vor allem von den Genen ab, dem Talent, der Umwelt, der Schule, Glück oder Schicksal. Und dann gibt es natürlich noch das Anti-Vorbild der extremen Superreichen, angesichts deren die Frage »Wie werde ich reich?« einen überaus bitteren Beigeschmack annimmt. Der Autor erwähnt hier völlig zurecht Mord-Schurken wie Rockefeller oder die Fugger.

Richard R. Folg:
Die Bibel des finanziellen Erfolgs - Die 10 Gebote des Reichtums [Kindle Edition]
c/o Oberadener Heide 36
59192 Bergkamen
Tel.: (0 23 06) 85 07 92
E-Mail: info@das-wortgewand.de
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ZUM AUTOR
ÜBER RICHARD R. FOLG

Richard R. Folg ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Autors, der 1952 geboren wurde und studierter Historiker ist. Er engagierte sich als Schriftsteller besonders im Bereich historischer Sachbücher. Viele seiner Werke erreichten Bestsellerstatus. Der gebürtige Deutsche lebt heute in den USA.
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