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Wie man eine Immobilie unter Wert verkauft

Immer wieder kommt es vor, das Eigentümer von Wohnimmobilien den Angebotspreis beim Verkauf zu hoch ansetzen. Ursache dafür ist zum einen, dass über eine lange Nutzungsdauer eine emotionale Bindung zum Haus oder zur Wohnung entstanden ist.
(PM) Düsseldorf, 06.08.2010 - Zum anderen ist die Vorgehensweise bei der Einpreisung oft deshalb ungeeignet, weil eine Frage nach den damaligen Einstandskosten und den zwischenzeitlich getätigten Investitionen nicht den aktuellen Marktwert einer Immobilie, sondern nur die Höhe des Investments, widerspiegelt

Insbesondere sind die getätigten Investitionen danach zu unterscheiden, ob es sich dabei um werterhaltende oder wertsteigernde Maßnahmen gehandelt hat. Darüber hinaus ist zu hinterfragen, ob die zu bewertende Immobilie dem heutigen Zeitgeist entspricht. Auch das unmittelbare Umfeld kann sich in den Jahren, durch weitere Baumaßnahmen oder auch Leerstände, verändert und damit den Wert der eigenen Immobilie beeinflusst haben.

Gänzlich ungeeignet sind Überlegungen zum Verkaufspreis der eigenen vier Wände, die weniger das eigene Verkaufsobjekt beleuchten als vielmehr die Summe, die z.B. für den Kauf einer anderen Immobilie benötigt wird. Ein Wunschpreis geht selten in Erfüllung und wird einem zügigen Verkauf im Wege stehen.

Mit irgendeinem Preis wird schließlich die zu verkaufende Immobilie auf den Markt gebracht. Häufig mit einem stattlichen Aufschlag, weil das eigene Haus, im Vergleich mit ähnlichen Objekten in der Zeitung, doch die deutlich bessere Lage und Ausstattung hat. Da der Eigentümer damit rechnet, dass Käufer letztlich noch Handeln wollen, wird noch ein angemessener Aufschlag für spätere Preisnachlässe in den Verkaufspreis eingerechnet. So gelangt die Immobilie überteuert in die Zeitung oder in ein Immobilienportal.

Die in die Jahre gekommene Immobilie wird auch zu Interessentenanrufen aus der Zeitung und Exposéaufrufen in Immobilienportalen wie Immonet.de, Immowelt.de oder kalaydo.de führen. Überlegungen möglicher Interessenten zur Heizung und Dämmung, Grundrisszuschnitt wie auch nach Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindung, führen bei älteren Objekten selten zu einem nachhaltigen Interesse.

So verstreichen Wochen und Monate es Anbietens, ohne dass ein potentieller Käufer qualifizierte Kaufabsichten äußern würde. Zwischenzeitlich ist das Kaufangebot am Markt bekannt und die Offerte führt zu immer weniger Resonanz.

Erfahrungsgemäß überdenkt zu diesem Zeitpunkt der Eigentümer seine bisherigen Erfahrungen und sucht nach einem Ausweg, um recht bald zu verkaufen. Besonders, wenn ein zwingendes Motiv den Verkaufswunsch antreibt, wird nach wirksamen Maßnahmen gesucht. Gelegentlich wird die Immobilie nun teilweise „aufgehübscht“. Führt diese Aktion nicht zu einer Verbesserung ernsthafter Nachfrage, bleibt oft nur die Möglichkeit, den Kaufpreis den Marktgegebenheiten anzupassen.

Kaufinteressenten, die oft über viele Monate oder Jahre auf der Suche nach einer günstigen Immobilie sind, erkennen, dass sich bei der auf dem Merkzettel befindlichen Immobilie „etwas bewegt“. Einige wissen, dass die erste Preissenkung nur der Anfang einer Preissenkungskette (Salamitaktik) ist. Es wird gewartet, bis der Verkäufer mürbe ist und die Nerven verliert. Der Kaufpreis ist jetzt im freien Fall.

Solche Fälle von zunächst zu hohen Verkaufspreisen, gelangen immer wieder mal zu einem plötzlichen Verkauf, nach endloslangen vergeblichen Verkaufsbemühungen zum überhöhten Preis. Der so zustande gekommene Verkauf ist nicht selten unter Marktwert erfolgt. Die falsche Strategie beim Immobilienverkauf kostet den Eigentümer letztlich nur Zeit, Nerven und viel Geld. Eine, zu einem überhöhten Preis auf den Markt gebrachte Immobilie bringt am Ende meist weniger ein, als sie tatsächlich wert ist.

Eine solide Immobilie in einer angemessenen Zeit zum aktuellen Marktwert zu verkaufen, ist auch für den privaten Anbieter leicht möglich. Hierzu sind jedoch einige Überlegungen anzustellen.

Am Anfang jeder Verkaufsabsicht müssen die wesentlichen Angaben zum Objekt, sowie vorhandene Pläne und Berechnungen zusammen gestellt werden. Was für eine aktuelle Wertfeststellung erforderlich ist, erfährt ein Hausbesitzer z.B. von Dienstleistern für Immobilienbewertungen im Internet.
Wer beispielsweise über den Bewertungsdienst www.immobilienwert24.com Haus, Wohnung oder Grundstück einpreisen lässt, findet dazu eine für den Anwender einfach zu Handhabende Vorgehensweise. Schon nach wenigen Minuten hält der Immobilienbesitzer eine individuelle und standortgenaue Immobilienbewertung in seinen Händen.

Ein realistischer Angebotspreis führt in der Regel zu einem schnelleren und Nerven schonenderen Verkaufserfolg. Versuche, einen Kaufinteressenten zum überhöhten Preis zu finden, scheitern meistens. Die Gebühr für eine online Immobilienwertermittlung ist gering und nach wenigen Minuten weiß ein Eigentümer bereits, wie viel seine Immobilie wert ist. Seine Immobilie unter Wert zu verkaufen ist heute nicht mehr nötig. Die richtige Vorgehensweise bewahrt Anbieter vor Enttäuschung und Geldverlust.
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Herr Dr. Martin Barzel
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