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News, 11.12.2013
Erfolgsbremse Business-Blockaden
Wie Unternehmen intern Ängste abbauen und Innovationen fördern
Ideen und Innovationen sind für Unternehmen angesichts des immer stärkeren globalen Konkurrenzdrucks überlebenswichtig. Häufig aber wird gerade dieser Wandel hin zum Besseren durch Ängste blockiert. Eine Studie zeigt jedoch, dass meist schon kleine Schritte helfen, interne Ängste in Innovationskraft zu verwandeln.
Statt Ideen zu fördern, werden die Mitarbeiter häufig ausbremst. So wird z.B. jedes vierte IT-Projekt aufgrund von Ängsten im Management blockiert.
Statt Ideen zu fördern, werden die Mitarbeiter häufig ausbremst. So wird z.B. jedes vierte IT-Projekt aufgrund von Ängsten im Management blockiert.

Die weltweit oft zitierte sogenannte „German Angst“ ist keine Mär, zeigt eine aktuelle Studie des Online-Backup-Lösungsanbieter Mozy. Vielmehr ergab die Studie, dass Ideen und Verbesserungen oft in deutschen Unternehmen durch Ängste, teils auch irrationale Ängste, ausgebremst oder gar verhindert werden. Mozy gibt folgende zehn Tipps, wie Unternehmen Ängsten in der Belegschaft entgegenwirken, interne mentale Blockaden überwinden und die Grundlage für eine Ideen, Verbesserungen und Innovationen fördernde Unternehmenskultur schaffen können.

1) Vorschlagswesen

Unternehmen sollten ein innerbetriebliches Vorschlagswesen einführen: Jeder zehnte Mitarbeiter in Deutschland gab an, dass sein Arbeitgeber versucht, Risiken zu vermeiden und daher nicht auf Neues eingeht. Nur bei jedem Fünften wurde eine eigene Idee bereits in die Praxis umgesetzt. Über ein Drittel (35 Prozent) hat sogar noch nie eine Idee einbringen können. Geschäftsführer sollten auf fundierte Vorschläge der Fachmitarbeiter vertrauen: Nicht weniger als 24 Prozent der IT-Projekte in Deutschland wurden aufgrund von Ängsten im Vorstand blockiert. 54 Prozent der IT-Entscheider glauben sogar, das Management habe am meisten Angst vor der Implementierung neuer Technologien.

2) Begeisterung zulassen

Die IT-Abteilung sollte in begründeten Fällen ein Auge zudrücken dürfen: 38 Prozent der befragten Deutschen haben schon einmal, aufgrund bestehender Regelungen, etwas nicht durchgeführt, das ihnen bei der Erledigung ihrer Aufgaben behilflich gewesen wäre. Zudem wird fast die Hälfte (45 Prozent) aller Ideen, die Geschäftsabläufe optimieren könnten, so lange von der IT-Abteilung hinausgezögert, bis sie keine positiven Ergebnisse mehr liefern.

3) Die richtige Wortwahl

Schlagwörter bei Anträgen erkennen und richtig einordnen: Die IT-Abteilung kann mit einer geschickten Wortwahl die Chance deutlich erhöhen, dass ihre Budgetanträge genehmigt werden. So sorgen weltweit vor allem „Kollaboration“, „On Demand“, „Virtualisierung“, „Online-Backup“ oder „Big Data“ für eine positive Bewertung. Hinderlich sind dagegen „Gamification“, „Infonomics“ oder „Bring Your Own Device“. Aber zum Beispiel bedeutet „On Demand“ häufig nichts anderes als „Cloud Computing“.

4) Zeitig Trends erkennen

Trends zum richtigen Zeitpunkt nutzen: Gerade das Stichwort „Cloud Computing“ zeigt, dass sich die Einstellung auch ändern kann. Noch vor zwei Jahren war es weltweit das unbeliebteste Schlagwort in den Vorstandsetagen. Inzwischen hat sich die Zahl der IT-Manager, die bewusst auf das Wort verzichten, fast halbiert. 39 Prozent geben nun an, dass sich „Cloud“ sogar positiv auf die Genehmigung eines Projekts sowie auf dessen Finanzierung auswirkt. Für diesen Wandel haben auch seriöse Anbieter sicherer Cloud-Lösungen wie Mozy gesorgt.

5) Tickets gegen Vergessen

Mitarbeiter sollten alle Aufgaben in einer zentralen Anwendung festhalten: Mehr als jeder vierte Deutsche hat Angst davor, eine wichtige Aufgabe zu vergessen. Dagegen können ein Ticketsystem, Projektmanagement-Tool oder automatische Kalendereinträge helfen.

6) Priorisieren lernen

Aufgaben nach Reihenfolge der Wichtigkeit oder Dringlichkeit abarbeiten lassen: 68 Prozent der weltweit Befragten haben schon einmal eine Aufgabe nicht erledigt, weil sie diese für schwieriger gehalten hatten, als sie tatsächlich war. Vorgeschriebene Prioritätenlisten können vermeiden, dass wichtige Aufgaben hinausgeschoben werden.

7) Regelmäßig intern informieren

Fast jeder vierte deutsche Mitarbeiter hat Angst vor einer Entlassung, obwohl es dafür keinen konkreten Grund gibt. Dies liegt häufig daran, dass sie im Unklaren über die strategische und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens gelassen werden.

8) Feedback geben

16 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland fürchten, nicht gut in ihrem Job zu sein. Dagegen helfen regelmäßige Gespräche mit der Führungskraft, die konkret Stärken und Schwächen des Mitarbeiters ermitteln. So erfährt er Wertschätzung und an welchen Punkten er sich verbessern sollte.

9) Technische Sicherungsmaßnahmen einbauen

Jeweils 15 Prozent der Deutschen haben Angst, dass sie versehentlich eine anstößige Website öffnen oder alle Dateien löschen. Hier können Werkzeuge wie Internetfilter sowie eine umfassende Online-Backup-Lösung wie Mozy helfen. Diese bietet etwa Verschlüsselung, Sicherheits-Zertifizierungen und Schutz vor unautorisiertem Zugriff.

10) Austausch hilft beim Angstabbau

Technische Lösungen zur Dateifreigabe und Zusammenarbeit kommen im Unternehmensalltag derzeit am häufigsten zum Einsatz, wenn es um die Förderung von Innovation geht. Viele Unternehmen setzen aber auch auf den Austausch von Mitarbeitern, die nicht in einem gemeinsamen Projekt eingebunden sind. Dies kann über regelmäßige Brainstorming-Sitzungen oder Networking-Veranstaltungen erfolgen. Noch zu wenig Firmen, so zeigt die Mozy-Studie, vertrauen derzeit auf kreativere Formen des Austauschs wie Innovationswettbewerbe oder Programmierungs-Jamsessions.

Die Mozy-Studie steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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